Geschichte der Falklandinseln

Geschichte der Falklandinseln

Region: Antarktis

Reiseziele: Falklandinseln

Louis-Antoine de Bougainville

​Der berühmte britische Seefahrer und Polarforscher John Davis sichtete die Inseln 1592– als erster Seefahrer der westlichen Welt. Die erste Siedlung auf der Insel wurde im Jahr 1764 vom französischen Seefahrer und Entdecker Louis-Antoine de Bougainville errichtet. De Bougainville landete zusammen mit Siedlern aus der französischen Stadt St. Malo und gründete Port Saint Louis im Berkeley Sund in Osten Falklands. Sie nannten die Inseln "Îles Malouines", nach der Heimatstadt vieler Siedler und dies ist der Grund, warum die Falklandinseln manchmal auch "(Islas) Malvinas" genannt werden.  Später übernahm Spanien die Gewalt über die französischen Siedlungen und die Inselgruppe. Die Inselgruppe ist seit 1833 britisch, doch ihre Souveränität wird von Argentinien nicht anerkannt.

Stanley

Stanley, auch unter dem früheren Namen Port Stanley bekannt, ist das administrative Zentrum des Archipels. Etwa drei Viertel der Gesamtbevölkerung der Inseln, etwa 2500 Menschen, leben in der Stadt. Ursprünglich war Stanley ein winziger, unbedeutender Außenposten. Doch im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gewann er an Bedeutung als Reparaturhafen für Segelschiffe, die das Kap Hoorn umrundeten. Die schweren Stürme am Kap Hoorn beschädigten oft die Schiffe, die dann in Port Stanley repariert wurden. Wenn die Reparaturen aussichtslos warenwurden die Schiffe oft im Hafen versenkt; einige alte Schiffswracks in der Nähe von Stanley erinnern noch an diese Tagen. Nachdem 1914 der Panama-Kanal gebaut wurde, wurde die Kap Hoorn-Route obsolet und Stanley kehrte zu seiner früheren unbedeutenden Existenz zurück und lebte seitdem vor allem vom Export von Wolle. Doch nach 1982 kam es zum Aufschwung: Zunächst wurden britische Streitkräfte in der Nähe der Stadt stationiert,später kamen die Falkland-Inseln dann zu Geld durch den Verkauf von Fischreirechten an ausländische Schiffe, die in den Inselgewässern fischen wollten. heutzutage sind die Bewohner der Falkland-Inseln ziemlich wohlhabend.

Falklandkrieg

Leider haben die Falkland-Inseln einen unverdient schlechten Ruf, vor allem wegen des Falklandkriegs im Jahr 1982. Viele Menschen bringen die Falkland-Inseln hauptsächlich mit Minenfeldern in Verbindung. Dabei bieten die Falkland-Inseln eine spektakuläre Tierwelt, eine raue Landschaft, eine spannende Seefahrtsgeschichte, gute Wandermöglichkeiten und überaus gastfreundliche Bewohner.

Alte Schiffswracks in der Nähe von Stanley

Stanley, der Hauptstadt der Falkland Inseln, besitzt immer noch die Atmosphäre eines schottischen Küstendorfes. Schiffswracks, Land-Rover, kleine Häuser mit farbigen Dächern und traditionelle britische Pubs bestimmen das Dorfbild. Es gibt eine Bank, mehrere Geschäfte , Hotels und Pubs. Man kann hier Sonderbriefmarken kaufen und es gibt ein schönes Museum. In der Nähe gibt es gute Wandermöglichkeiten nahe einer Kolonie von Magellan-Pinguinen und anderen interessanten Vogelarten. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert gewann Stanley, die Hauptstadt der Falkland Inseln, an Bedeutung als Reparaturhafen für Segelschiffe, die Kap Hoorn umrundeten. Die schweren Stürme um Kap Hoorn beschädigten  oft  die Schiffen, die dann in Port Stanley repariert wurden. Wenn die Reparaturen aussichtslos waren wurdem die Schiffe oft im Hafen versenkt; einige alte Schiffswracks in der Nähe von Stanley erinnern an diese Tage. Im ausgezeichneten Geschichtsmuseum der Inseln findet man viele maritime Artefakte.

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