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Logbuch

Einschiffen – Ushuaia, Argentinien
  • Datum: 18.01.2017
  • Position: 042°45’S / 065°01’W
  • Wetter: Bewölkt
  • Lufttemperatur: +15°C

Nach einer anstrengenden Reise mit langen Flügen landeten wir schließlich in Ushuaia, eine Stadt inmitten des Beagle-Kanals und umrahmt von malerischen, schneebedeckten Bergen.
So, hier sind wir, am Ende der Welt in Ushuaia in Argentinien, der südlichsten Stadt der Welt. Ushuaia ist eine wachsende Stadt, etwa 100.000 Menschen leben aktuell hier. Viele abenteuerlustige Menschen kommen hierher, um die Natur zu genießen und die Bergen zu erwandern. Tourismus ist der größte Industriezweig, gefolgt von der Fischerei.

Für viele von uns geht nun ein lebenslanger Traum in Erfüllung, hierher zu kommen und eine Expeditionsreise zu den Falkland-Inseln, nach Südgeorgien und schließlich bis zur Antarktis anzutreten.

Als wir endlich das Schiff betraten, wurden uns unsere Kabinen gezeigt, immerhin die Heimat für die nächsten 18 Tage. Wir machten uns sofort daran, das Schiff zu erkunden. Kurz darauf hieß es „Leinen los“ und wir fuhren in den Beagle-Kanal ein.

Danach war Zeit für unsere verpflichtende Sicherheitseinweisung und -übung mit dem ersten Offizier Artur. Er erklärte sehr gut, welche Schwimmweste die richtige ist, wenn man über Bord geht auf offener See. Dann endlich stellte sich das Expeditionsteam vor, Expeditionsleiter Andrew Bishop und seine Guides, während die Plancius den Hafen verließ, begleitet von Möwen und anderen Vögeln.

Auch unser Kapitän Evgeny Levakov stellte sich vor und gab einen Toast mit Prosecco und kleinen Leckerbissen. Gegen 20:00 Uhr war dann endlich Zeit für das Abendessen, das erste von vielen zubereitet von unserem Chefkoch Garbor und der Küchencrew, während sich die Plancius stetig nach Osten bewegte.

Auf See in Richtung Falkland-Inseln
  • Datum: 19.01.2017
  • Position: 054°07’ S / 064°12’ W
  • Wetter: Sonnig
  • Lufttemperatur: +10°C

An unserem ersten See-Tag hieß uns der Südatlantik mit klarem blauen Himmel und glitzernden, sanft wiegender See willkommen. Die Frühaufsteher unter uns, vornehmlich die passionierten Vogelbeobachter, waren bereits um 5 Uhr draußen an Deck, um die perfekte Beobachtung abzupassen. Einigen gelang dann tatsächlich die Sichtung einer vergleichsweise seltenen Graurücken-Sturmschwalbe. Was für eine Überraschung am frühen Morgen!

Nach der reibungslos verlaufenen Ausgabe der Gummistiefel war es Zeit für ein stärkendes Mittagessen. Am Nachmittag gaben Fritz und Rudi je einen informativen Vortrag zum Thema antarktische Seevögel zum Besten. Dabei ging es nicht nur um die faszinierenden Anpassungen der Seevögel an die harschen Bedingungen des offenen Ozeans, es wurde auch die wichtigsten Vogelarten des Südpolarmeeres in Bild und Ton vorgestellt. Dies erwies sich im Laufe des weiteren Tages als sehr hilfreich, da er sich als sehr vogelreich entwickelte. So konnten wir vom Schiff aus hunderte von Schwarzbrauenalbatrosse, einige Königsalbatrosse, Weißkinnsturmvögel, Große und Dunkle Sturmtaucher, Buntfuß-Sturmschwalben, Riesensturmvögel und Walvögel beobachten. Teilweise zogen die Vögel in kleinen Gruppen oder vereinzelt an der Plancius vorbei, einige kamen dabei auch bis auf wenige Meter an die Außendecks heran. Was für ein Schauspiel!

Es war nun Zeit, die eigentlichen Abenteuer vorzubereiten. Andrew gab eine Sicherheitseinführung in die Schlauchbootoperationen und demonstrierte, wie die automatischen Rettungswesten angezogen werden. Danach gab es die große Gummistiefelanprobe, bei der wir unsere Muckboots erhalten haben.

Nach dem Briefing über die geplanten Aktivitäten des nächsten Tages, berichtete Andrew über die Entstehung und die Geologie der Falkland-Inseln, gefolgt von einer Einführung zur Geschichte der Falkland-Inseln durch Kasper.

Wale voraus! Ertönte es aus den Lautsprechern bevor das ganze Schiff begann, sich auf die Außendecks zu begeben und nach Walen Ausschau zu halten. Es war das mit 150 t Gewicht und ca.25 m Länge zweitgrößte Lebewesen auf Erden: Finnwale!

Während die eifrigen Vogelfreunde noch bis spät bis in den Abend draußen an Deck beobachteten, rundete ein farbenprächtiger Sonnenuntergang den Tag vollends ab.

West Point und Saunders Island
  • Datum: 20.01.2017
  • Position: 051°20’ S / 060°40’ W
  • Wetter: Sonnig
  • Lufttemperatur: +16°C

Nach mehr als einen Tag Fahrt erreichten wir bei glitzerneder See und blasendem Wind die Falkland-Inseln und steuerten auf die Insel West Point zu, dem westlichsten Aussenposten des Falkland-Archipels. Begrüsst wurden wir von Commerson-Delfinen direkt neben dem Schiff und einer Gruppe Seiwalen in einigen hundert Metern Entfernung als wir die Meerenge Wooly Gut befuhren. Nachdem wir mit Hilfe unserer Zodiacs am Strand von West Point gelandet waren, schnappten wir uns unsere Rucksäcke und Kameras und machten uns auf dem Weg zu Devils Nose auf der anderen Seite der Insel. Die Sonne schien unablässig und es war trotz des Windes recht warm. Während unserer gemütlichen Wanderung über die Insel begegneten wir mehreren Familien von Magellan- sowie den etwas kleineren Rotkopfgänsen, die sich wenig scheu zeigten. An Devils Nose angekommen, erwartete uns eine Überraschung: eingebettet in hohem Tussokras erstreckte sich an einem Hang eine große Kolonie aus Eselspinguinen und Schwarzbrauenalbatrossen. Was für ein Anblick! So verbrachten wir viel Zeit am Rande der Kolonie und beobachteten das emsige Treiben der fütternden Pinguine und die waghalsig erscheinenden Landemanöver der mächtigen Albatrosse in der Nähe ihrer Nester.

In der Siedlung luden uns die Inselbewohner zu Tee und Keksen ein. Und was uns dort geboten wurde! Der reich gedeckte Gebäcktisch war eine Freude für Auge und Gaumen gleichermaßen. Nachdem die Bäuche mit leckeren Falkland-Keksen gefüllt waren, ging es zurück zur Plancius zum Mittagessen.

Am Nachmittag landeten wir auf der Saunders Insel und wurden vom Besitzer und seiner Familie in Empfang genommen, echte Falkländer die bereits seit acht Generationen hier leben. Am Strand wurden wir direkt von Eselspinguinen und einer Schar scheinbar hungriger Caracaras begrüßt. Diese äußerst neugiereigen falkenverwandten Greifvögel treten nur in grossen Scharen auf, wenn es entsprechend viel zu fressen gibt. Und daran mangelt es hier nicht. Während unseres Marsches über die Insel begegnen wir brütenden Königspinguinen und fütternden Esels- und Felsenpinguinen, die jeweils in getrennten Kolonien ihre Jungen aufziehen. Schliesslich entdecken wir noch Magellanpinguine, die vor ihren selbst gegrabenen Erdhöhlen sitzen und so die unter der Erde sitzenden Jungten vor den hungrigen Skuas und Caracaras bewachen. In der Nähe finden wir auch ein eindrucksvolles, da weitgehend vollständiges Skelett eines Zwergwals. Einige wanderten noch weiter in die Insel hinein und genossen von der dortigen Albatross- und Königskormorankolonie den Blick auf die eleganten Vögel und den riesegen Sandstrand zu ihren Füßen.

Müde von unserem ersten Anlandungstag aber glücklich aufgrund der vielen neuen Eindrücke kehren wir zur Plancius zurück, wo uns nach einem kurzen Recap und Briefing ein köstliches Abendessen erwartet.

Stanley, Falkland-Inseln
  • Datum: 21.01.2017
  • Position: 051°39’ S / 057°43’ W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +15°C

Der Morgen begann regnerisch und so bewährte sich die wasserdichte Kleidung bereits beim Ausbooten in Richtung der Pier von Stanley, der Hauptstadt der Falkland-Inseln. Nach einem kurzen Ritt mit den Zodiacs schwärmten wir aus, die historische Stadt zu erkunden.

Geschäfte, Kneipen und Cafes waren genauso eine wilkommene Abwechslung wie das absolut sehenswerte Museum, das die meisten von uns erkundeten. Einige fuhren hinaus aus der Stadt, um einheimische Vögel zu beobachten. Ihre Mühen wurden mit Sichtungen von Falkland-Piepern, Rotbrust-Regenpfeifer, rastenden Graubrust-strandläufern und balzenden Magellanschnepfen belohnt.

Während des Vormittags änderte sich schlagartig das Wetter und der Himmel wurde plötzlich blau. Genau das hatte kurz zuvor die äusserst freudliche Souvenierverkäuferin vorhergesagt!

Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir wieder in die Zodiacs und traten die Rückfahrt zur Plancius an, die wenig später Kurs auf Südgeorgien nahm während wir unser Mittagessen genossen. Am Nachmittag erfreute uns Cecilia mit einem spannenden Vortrag über ihre Erlebnisse und Erfahrungen hinter den Kulissen einer Filmproduktion im hohen Norden über arktisches Eis.

Am Abend brachte uns Fritz während des Recaps einige der typischen Brutvögel der Faklklandinseln näher, die wir in den letzten Tagen tatsächlich auch zu Gesicht bekommen haben. Dabei gab er uns eine wundervolle Demonstration der Falkland-Dampfschiffente, wie sie sich mit ihren paddelähnlichen Flügeln wie eine Raddampfer durchs Wasser bewegt.

Als sich der Tag schliesslich dem Ende neigte, tauchte noch eine muntere Schar springender Commerson-Delfinen neben dem Schiff auf. Das Ganze wurde dekoriert mit einem orangfarbenem Sonnenuntergang erster Güte. Was für ein Tag!

Auf See in Richtung Südgeorgien
  • Datum: 22.01.2017
  • Position: 052°21’S / 051°46’W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +10°C

Der Tag auf See begann wie immer mit einem freundlichen Weckruf unseres Expeditionsleiters Andrew mit Informationen zu Datum, Uhrzeit, Windgeschwindigkeit und Temperatur. Als Vorbereitung auf Südgeorgien und die Antarktis stellte uns Andrew und sein Expeditionsteam die IAATO-Verhaltensrichtlinien für die Antarktis und einen Film des Gouverneurs von Südgeorgien über die dortigen Besonderheiten und zu beachtenden Regeln vor. Zu Letzteren gehört auch das Erfordernis, alle Kamerataschen, Rucksäcke sowie die äußerste Kleidungsschicht gründlich nach Erdresten sowie versteckten Samen früherer Expeditionen abzusuchen und diese gleich mit den in der Lounge zur Verfügung gestellten Staubsaugern zu entfernen. Damit soll verhindert werden, dass nicht-heimische oder gar invasive Tier- und Pflanzenarten nach Südgeorgien eingeschleppt werden können, um die empfindlichen Ökosysteme von Südgeorgien vor Schaden zu bewahren.

Kaum hatten wir jedoch die Staubsauger angeschaltet, da wurden auch bereits Wale durchgesagt. Und tatsächlich: draußen waren drei Finnwale zu sehen, die zweitgrößte Walart der Welt. Diese majestätischen Kreaturen kamen bis 50 m an die Plancius heran! Und im Verlauf des weiteren Tages hatten wir noch zwei mal weitere Begegnungen mit Finnwalen!

Gegen Mittag fanden wir uns plötzlich mitten in einem wissenschaftlichen Projekt wieder als die Crew eine sogenannte Sono-Boje zu Wasser gelassen hat. Diese Bojen werden im Rahmen eines internationalen wissenschaftlichen Projekts in allen Weltmeeren ausgesetzt, um ozeanographische Daten wie Wassertemperatur, Salinität, Strömungsgeschwindigkeit in verschiedenen Wassertiefen zu sammeln und in regelmäßigen Abständen an Satelliten weiterzugeben. Diese Daten werden dringend benötigt, um unser Verständnis über die Vorgänge in den Weltmeeren zu verbessern und um Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden wir von einer munteren Schar Stundenglasdelfine an Steuerbord besucht. Die namensgebende schwarz-weiße Zeichnung war deutlich sichtbar, als sie neben dem Schiff durch die Wellen ritten.
Am Nachmittag zeigte uns der Expeditionsguide Martin den beeindruckenden BBC-Film “Operation Eisberg“ über die Schmelzrate eines prominenten grönländischen Gletschers, an dessen Entstehung Martin als Sicherheitsexperte und Tauchguide mitgearbeitet hat.

Auf See in Richtung Südgeorgien
  • Datum: 23.01.2017
  • Position: 053°14’ S / 044°10’ W
  • Wetter: Bedeckt
  • Lufttemperatur: +7°C

Wieviel Ozeane haben Sie bereits in Ihrem Leben durchkreuzt? Wenn man die mit dem Flugzeug überquerten mit dazu zählt, sind das warscheinlich viele, aber wenn wir nur über die mit dem Schiff durchquerten sprechen, dann sieht die Bilanz für viele von uns ganz anders aus. Während dieser Reise durchqueren wir einen Ozean und gerade heute spürt man ganz deutlich die grossen Entfernungen, da wir bereits den zweiten Tag mit Höchstgeschwindigkeit auf Südgeorgien zusteurern und eine Strecke von mehr als 1000 km zu bewältigen haben, und das bei einer Geschwindigkeit, die dem eines Fahrradfahrers entspricht.

Auch wenn wir an diesem Tag das Schiff nicht verlasssen haben, so war das Programm doch reichlich umfangreich. Martin gab uns mit seinem Vortrag eine thematische Einführung zu dem mystischen Ort Südgeorgien.
Nach dem Mittagessen sprach Louise eine ganze Stunde über Ernest Shakelton und sein Leben als Entdecker. Später am Nachmittag redeten dann Fritz und Rudi in ihren Vorträgen über Pinguine. Sie stellten uns faszinierende Anpassungsmechanismen dieser hoch spezialisierten Tauchvögel und ganz besonders diejeinigen Arten vor, die wir bereits gesehen haben und die wir in den nächsten Tagen vermutlich noch sehen werden.

Draussen an Deck gab es indes eine reichhaltige Tierwelt zu bewundern. Von den vielen Vogelarten, die den Südozean bevölkern, bekamen wir Wander-, Königs-, Schwarzbrauen-, Graukopf- sowie Graumantel-Russalbatrosse, Walvögel, verschiedene Sturmvögel sowie Sturmschwalben zu sehen. Vor allem der Vormittag war für die Vogelfreunde sehr erfolgreich, später zog jedoch Nebel auf und verschlechterte die Sicht.
Am Nachmittag erreichten wir die in Nebel gehüllten Shag Rocks, die ersten Vorboten Südgeorgiens. Am Abend stellte uns Andrew die Pläne für morgen vor, während Fritz uns über die Techniken aufklärte, mit dessen Hilfe die Albatrosse mühelos grosse Entfernungen segelnd und gleitend zurücklegen können.

Salisbury Plain und Prion Island
  • Datum: 24.01.2017
  • Position: 054°03’ S / 037°19’ W
  • Wetter: Regen
  • Lufttemperatur: +5°C

Am Morgen ging die Plancius vor Salisbury Plain vor Anker. Der Wind wehte kräftig und Regen kam von der Seite und beim Ausbooten war es etwas schauklig an der Gangway. An der Landestelle angekommen wurden wir bereits von Dutzenden Pelzrobben und Königspinguinen begrüßt. Nach einem 15 minütigen Spaziergang, vorbei an hunderten Pelzrobben und Pinguinen erreichten wir den Rand einer gewaltigen Königspinguinkolonie, die sich den anschließenden Hügel hoch fast bis zum Horizont erstreckte. Was für ein Anblick und was für eine Geräuschkulisse! Rund 60.000 Paare brüten aktuell hier. Zudem halten sich noch viele nicht brütenden oder mausernde Vögel in oder am Rand der Kolonie auf. Königspinguine sind die einzigen Vertreter ihrer Familie, bei denen die Kolonie wegen der langen Brutzeit von 14-16 Monaten ganzjährig besetzt ist. So sind neben den ausgefärbten Altvögeln mit ihrem orange leuchtenden Kopfgefieder auch blasser gefärbtere, noch nicht geschlechtsreife Tiere sowie die Jungvögel mit ihrem charakteristischen braunen Dunenkleid in der Kolonie präsent. Ein Teil der Altvögel ist gerade mit dem Ausbrüten ihres Eies in der Bauchfalte beschäftigt.

Nach einem stärkendem Mittagsbuffet stand eine Anlandung auf Prion Island auf dem Programm. Nach der Ankunft am Strand machten wir uns gruppenweise auf den Weg bergauf zu einem kleinen Hochplateau. Dies ist hier besonders einfach, da es einen hölzernen Steg gibt, auf dem sich alle Besucher bewegen. Die Insel ist mit dichtem Tussokgras bewachsen. Zwischen den Grasbulten halten sich nicht nur Seebären auf, auch die in Sügeorgien endemische Spitzschwanzente zieht hier ihre Jungen gross, die man zwischen dem Gras hin- und herflitzen sehen kann. Das eigentliche Highlight sind aber die hier brütenden Wanderalbatrosse. Jedes der hier brütenden Paare dieser majestätischen Vögel zieht hier alle 2 Jahre jeweils ein Junges groß, wenn es nicht vorher den ebenfalls hier brütenden Riesensturmvögeln oder Skuas zum Opfer fällt. Ein Paar Wanderalbatrosse brütete sogar wenige Meter neben der hölzernen Plattform und wir konnten dem Vogel quasi ins Nest schauen, während der brütende Altvogel sein Nickerchen kaum für uns unterbrach. Der Steg war gesäumt von tapsigen jungen Seebären und ihren stetig rufenden Müttern.

Auch den endemischen Riesenpieper gibt es hier. Das ist der einzige Singvogel der Antarktis und wie der Name bereits andeutet ein im Vergleich zu unseren mitteleuropäischen Piepern großer Vogel. Wenigstens fünf Riesenpieper zeigten sich über dem Tussokgras flatternd entlang des Holzsteges. Es ist unglaublich, wie das Rattenausrottungsprogamm zur Rückkehr des Piepers beigetragen hat. Zur Zeit sieht es so aus, als ob sich die Population weiterhin erholen wird.

Trotz des Regens und niedrig hängender Wolken breitete sich bei uns ein Glücksgefühl aus. Was für ein ereignisreicher Tag: zuerst Königspinguine in Hülle und Fülle, dann brütende Wanderalbatrosse auf Prion Island aus nächster Nähe, was für eine unvergessliche Kombination!

Stromness und Grytviken
  • Datum: 25.01.2017
  • Position: 054°09’ S / 036°41’ W
  • Wetter: Bewölkt
  • Lufttemperatur: +4°C

Wir wurden vor Stromness Harbour wach. Hier ist eine verlassene Walfangstation, die allerdings aufgrund von Asbest nicht mehr betreten werden darf, nur die tierische Bewohner wie Pelzrobben und Seeelefanten trauen sich noch in die Nähe der Gebäude. Leider konnten wir nicht wie geplant dort anlanden, weil plötzlich auftretende katabatische Winde mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Knoten jegliche Zodiac-Operationen unmöglich machten. Wir warteten noch eine Weile in der Hoffnung, dass der Wind etwas abflauen würde, doch das war nicht der Fall. Daher machte sich die Plancius wieder auf den Weg nach einer möglichen Anlandestelle. Um die dafür nötige Zeit zu überbrücken, zeigte Martin den zweiten Teil des BBC-Films „Operation Eisberg“, bei dessen Entstehung er als Tauchverantwortlicher teilgenommen hat. Unterdessen fuhr die Plancius an der Front des Nordenskjöld-Gletschers vorbei. Nachdem der Wind aber weiter in starken Böen wehte, war klar, dass die Passagiere ihre Verantwortung für das Wetter heute wohl nicht so Ernst genommen haben! Die Winde machten eine zwischenzeitliche Anlandung leider nicht möglich und so fuhren in die geschützte Bucht von Grytviken, um die dort geplante Anlandung vorzuziehen.

Grytviken ist eine alte Walfangstation, die heutzutage als Museum ihren Zweck erfüllt, und auch das einzige Postamt Südgeorgiens beherbergt. Desweiteren liegt hier eine Forschungsstation vom British Antarctic Survey (BAS) und das Grab vom „Boss“ Sir Ernest Shackleton. Dem Boss zu Ehren gab Louise eine kleine Ansprache auf dem Friedhof und es gab einen Toast auf den legendären Helden. Das Gebiet um die alten Walfanggebäude herum ist heutzutage das Zuhause von jungen und alten Pelzrobben, Seeelefanten und einigen Königspinguinen. Wir wurden vom Museumspersonal eingeladen zu zwei Führungen rund um die Station zu den Themen Walfang und der legendären Shackleton-Expedition. Danach hatten wir noch reichlich Zeit, Grytviken selbst zu erkunden, Postkarten oder Souvenirs zu kaufen, die Walfangeinrichtungen zu fotografieren oder das kleine Museum zu besuchen. Im Museum ist eine sehenswerte Replik der „James Caird“ ausgestellt, dem Ruderboot also, mit dem Ernest Shackleton und ein Teil seiner Männer von Elephant Island bis nach Südgeorgien segelten. Weiterhin gab es im Postamt eine Ausstellung der originalen Glaßplatten von Frank Hurleys Fotografien zu bestaunen. Diese wurden aus dem Rumpf der sinkenden Endurance gerettet und fanden ihren Weg in das Museum. Was für ein historischer Schatz!

Zurück auf dem Schiff wurden wir von Jonny und seinem Team mit einem Barbecue draußen an Deck überrascht. Zum frisch Gegrillten gab es Glühwein, Bier und Musik. Und so wurde nach dem Schmaus noch ausgiebig gefeiert und getanzt! Währenddessen war Andrew damit beschäftigt, die Pläne für den nächsten Tag auszuarbeiten. Zur gleichen Zeit beteiligte sich scheinbar das Schiff am ausgelassenen Tanz, und es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, ob der Glühwein schuld war am schwankenden Gang der Partygäste oder doch die Wellen. Wie auch immer, dieser schöne Tag wird allen Beteiligten in Erinnerung bleiben.

Godthul Cove und St. Andrews Bay
  • Datum: 26.01.2017
  • Position: 054°17’ S / 036°17’ W
  • Wetter: Sonnig
  • Lufttemperatur: +12°C

Südgeorgien erschien uns heute in seiner ganzen Pracht! Eine ruhige See, sonniger und wolkenloser Himmel und kaum Wind erlaubten eine Zodiac-Cruise durch die geschützte Buch von Godthul Cove („gute Höhle“ auf norwegisch). Steile Klippen sowie sanfte, mit Tussokgras bewachsene Hügel umrahmten die Bucht. Die steile Bucht wurde von den Rufen der Pelzrobbe zum Leben erweckt, die unablässig nach ihren Jungen riefen.

Außerdem gab es vereinzelte Gruppen mausernder Königspinguine, die scheinbar geduldig auf ihre neuen Federn warteten. Einige von ihnen standen in den kleinen Bächen, durch die das eisige Schmelzwasser aus den Bergen zum Ozean fließt.
Wir sind fast mit dahin geschmolzen, da das Wetter so warm und sonnig war. Während der Zodiac-Cruise konnten wir die kleine Inselwelt noch etwas genauer entdecken und das auf und ab der Wellen genießen.

An Land wanderten wir bergauf zunächst durch dichtes Tussokgras und weiter oben dann auf mit Moos bewachsenen Hängen Richtung Gipfel. Dabei kamen wir ein mehreren kleinen Eselspinguin-Kolonien und mehreren brütenden Riesensturmvögeln sowie Skuas vorbei. Kurz vor dem Gipfel wurden wir von aufgeregten Antarktisseeschwalben begleitet, deren Jungen sich offenbar in den Geröllfeldern des Berges versteckt hielten. Nach etwas 2 Stunden aufstieg erreichten wir erschöpft und durstig den Gipfel auf gut 300 m über Meereshöhe. Dort bot sich uns bei immer noch strahlendem Sonnenschein ein atemberaubender Panoramablick auf die umliegenden Berge und Küstenstreifen. Nach einer kurzen Rast machten wir uns wieder an den Abstieg und gelangten schließlich zurück zum Schiff.

Am Nachmittag erreichten wir die St. Andrews Bay und machten uns auf zu einem ganz besonderem Landgang. Noch in den Schlauchbooten sitzend, kündigte der Geruch unser Empfangskomitee an. Der Strand war übersäät mit Seeelefanten, Pelzrobben und Königspinguinen. Das Expeditionsteam führte uns hinter den Strand auf einen unscheinbare Hügel vor einem Gletscher. Von dort hatten wir einen einzigartigen Blick über eine Königspinguinkolonie, die sich bis zum Horizont erstreckte. Mehr als eine halbe Million Pinguine sind hier präsent. Es finden sich brütende Altvögel mit Jungen, mausernde Alt- und Jungvögel sowie kleinere Jungvögel in ihrem typischen braunen Jugendkleid. Ein Spektakel, das Einige zu Tränen rührte.

Als es an der Zeit war zum Schiff zurückzukehren, war dies nur mit Hilfen der tatkräftigen Unterstützung des Expeditionsteams möglich, die mit Wathosen bis zum Bauchnabel im Wasser standen und die Schlauchboote gegen die anbrausenden Wellen festhielten während wir schleunigst in die Boote sprangen.

Gold Harbour, Cooper Bay und Drigalski Fjord
  • Datum: 27.01.2017
  • Position: 054°34’ S / 035°55’ W
  • Wetter: Sonnig
  • Lufttemperatur: +8°C

Der Tag begann mit dem Leuchten eines orangefarbenen Bands über dem Meer als gegen 4.30 Uhr die Sonne am Horizont erschien. Dieser magische Moment war uns nur vergönnt, weil heute eine sehr frühe Anlandung auf dem Programm stand. Gold Harbour hieß das Ziel, und nun wussten wir auch woher der Name stammt. Eine Bucht, umhüllt von steilen, schneebedeckten Bergen und grünen Hängen aus Tussokgras hinter dem Strand. Bereits von Bord aus waren die vom Wind herüber getragenen trompetenden Rufe der Königspinguine zu hören, gefolgt von der unverkennbaren olfaktorischen Signatur einer Pinguinkolonie.

Bereits um 5.30 Uhr holperten wir in unseren Zodiacs über die Wellen Richtung Strand. Dort angekommen, waren wir schier überwältigt von der Fülle an Tieren. Hunderte Seebären vom gerade einmal zwei handbreiten Jungtier bis zum ausgewachsenen mähnenbehafteten Männchen bevölkerten den Strand und die Ebene dahinter. Weiterhin war der Strand gesäumt von Seeelefanten, die mit grunzenden und rülpsenden Lauten auf sich aufmerksam machten. Und nicht zu vergessen, die vielen Königspinguine, derentwegen wir ja eigentlich hier sind. Die orange Kehl- und Kopfzeichnung der ausgewachsenen Tiere leuchtete in der Morgensonne. Sie standen in Gruppen umher, lagen schlafend auf dem Boden oder marschierten im Gänsemarsch scheinbar ziellos umher. Wir bewegten uns vom Strand ganz langsam und vorsichtig etwas weiter ins Landesinnere, von wo aus wir eine gute Rundumsicht auf die eigentliche Königspinguinkolonie hatten. Die jungen Pinguine in ihrem braunen Jugendkleid bildeten einen starken Kontrast zum Schwarz-weiß-orange der Altvögel. Wie immer bei einer Pinguinkolonie sind die Prädatoren nicht weit und so stellten sich uns alsbald scheinbar völlig furchtlose Skuas und Riesensturmvögel in den Weg. Auch Weißgesicht-Scheidenschnäbel, die am frühen Morgen bereits unsere noch an Deck befindlichen Zodiacs neugierig nach Fressbaren abgesucht hatten, wirbelten durch die Pinguinkolonie, immer auf der Suche nach einem Happen Futter. Zurück auf dem Schiff konnten wir das Gesehene erst einmal bei einem kräftigen Frühstück verdauen. Unterdessen fuhr die Plancius weiter zu unserer nächsten Destination auf Südgeorgien, der Cooper Bay.

Es war an der Zeit für eine Zodiac-Cruise in Cooper Bay! Die Bedingungen dafür waren gut und so setzten wir unsere gesamte Zodiac-Flotte ins Wasser. Und was für ein Glück! Vom Wasser aus sahen wir zum ersten Mal Zügel- und Macaronipinguine! Daneben einige Weißgesicht-Scheidenschnäbel, Blauaugenscharben und bis zu acht Graumantel-Rußalbatrosse! Diese elegantesten aller Albatrosse nisten in den umliegenden Klippen und sind in der Regel nur in geringer Zahl zu beobachten. Aber es wurde noch besser: zwei der eleganten Albatrosse, vermutlich ein Pärchen, präsentierten uns sogar ihren wunderschönen Synchronflug entlang der steilen Klippen. Was für ein Anblick!

Die Landschaft hier war einfach der Wahnsinn! Mit den Zodiac fuhren wir an fantastischen Klippen und kleine Felsinsel vorbei, gar ein Labyrinth von kleinen Inseln, und ein wunderschöner Eisberg gab dem Bild den letzten Schliff. Auch das Wetter spielte bis zum Schluß mit, was haben wir ein Glück heute!

Nach dem Mittagsessen war es Zeit Abschied nehmen von Südgeorgien und dafür brachte uns der Kapitän in den Drygalski Fjord. Steile Berge die bis zu 2000 m in die Luft ragen und verziert sind mit Gletschern und Wasserfällen. Die Nordseite des Fjordes ist um die 240 Mio. Jahre alt und war damals ein Teil Godwanas, wohingegen die südliche Seite des Fjordes etwas “jünger” ist aus der Zeit vor 180 Mio. Jahren. Das Ende des Fjordes verziert der schöne Ristins Gletscher. Was ein gelungener Abschluss, nun kann es weiter gehen Richtung Süden in die Antarktis.

Auf See in Richtung Antarktis
  • Datum: 28.01.2017
  • Position: 057°11’S / 039°17’W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +5°C

Ein neuer Tag, eine neue Reise auf dem Weg zu den Süd Orkney Inseln. Das Wetter zeigte sich mit wolkenverhangenem Himmel und etwa 25 Knoten Wind recht ortstypisch.

Direkt nach dem Frühstück ging es los mit der einer weiteren Staubsaugeraktion. Nach den zahlreichen Landungen auf Südgeorgien galt es nun unsere Außenbekleidung für die Orkneys zu reinigen. Dies ist besonders wichtig, da wir nun vom eher subantarktischen Südgeorgien zur Antarktischen Halbinsel fahren und dann der unbeabsichtigte Transfer von Erde oder Pflanzensamen mit der Regenkleidung, den Kamerataschen oder Rucksäcken besonders drastische Folgen haben könnte. Gräser, die in Südgeorgien zurecht kommen, hätten in einigen Teilen beispielsweise auf den Südorkney-Inseln mit seinem für antarktische Verhältnisse eher mildem Klima vielleicht eine Chance dort Fuß zu fassen. Aber genau das soll mit der Reinigungsaktion unterbunden werden.
Für die Vogelfreunde unter uns gestaltete sich der Tag mit Sichtungen u.a. von Wanderalbatrossen und Blausturmvögeln besonders interessant.

Kasper ludt am späten Vormittag zu seinem historischen Vortrag über die wichtigsten Expeditionen in die Antarktis ein. Dabei schildert er anschaulich den Ablauf und die Gefährlichkeit dieser Expeditionen und klärt uns über die Männer dahinter und deren Motive auf.

Später am Nachmittag hält Rudi noch einen spannenden Vortrag über Wale. Dabei spart er nicht mit Videos und Animationen, was den Vortrag in höchstem Maße anschaulich und verständlich werden lässt. Wale sind Organismen der Superlative! Ihre beeindruckenden Leistungen und ihre kognitiven Fähigkeiten sollten uns eigentlich schon längst dazu veranlasst haben, diesen gewaltigen Kreaturen nicht weiter nachzustellen und für einen besseren Schutz der verbliebenen Bestände zu sorgen.

Direkt im Anschluss meldete sich der Hotel-Manager Johnny per Lautsprecher zu Wort und verkündete frohe Nachrichten: Happy Hour an der Bar! Mit trinkbaren Köstlichkeiten versorgt, begann die Auktion zu Gunsten der Südgeorgien-Stiftung, die unter anderem das Rattenbekämpfungsprogramm finanziert. Versteigert wurde Allerlei Andenken an Südgeorgien sowie die stetig sichtbare Bug-Flagge der Plancius. Mit dem wohltätigen Zweck im Sinn, wurde fleißig mitgesteigert und fantastische 2000.- Pfund für Süd-Georgien gesammelt. Wohlverdient ließen wir den Abend mit einem köstlichen Abendessen ausklingen.

Orcadas Station,  Süd Orkney Inseln
  • Datum: 29.01.2017
  • Position: 060°40’S / 044°57’W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +7°C

Um 8 Uhr ertönte Andrews vertraute Stimme zum Weckruf. Die Sonne schien und es war wenig windig, ideale Bedingungen also, um auf den South Orkney Inseln anzulanden. Die Plancius lag während des Frühstücks bereits vor der argentinischen Station Orcadas, unserem Ziel für heute Vormittag. Die Landschaft wirkte geradezu majestätisch mit den spitz aus dem Meer herausragenden Bergen mit riesigen Gletschern dazwischen.

Andrew teilte uns in zwei Gruppen auf, denn die Argentinier wollten uns nicht alle auf einmal in der Station haben. Gegen 10 Uhr starteten wir mit der Anlandung der ersten Gruppe. An Land wurden wir vom argentinischen Stationsleiter und seinen freundlichen Mitarbeitern begrüßt. Diese sind auch erst seit kurzem auf der Station und richten sich gerade auf einen einjährigen Aufenthalt ein. Gleich danach bekamen wir eine Führung durch das Stationsgelände, wo wir erfuhren, dass die Station 1904 von dem Schotten William Bruce als Meteorologische Station gegründet und ein Jahr später an Argentinien übergeben wurde. Somit ist sie die älteste Station der Antarktis! Das dortige Museum ist im zweitältesten Gebäude untergebracht und enthält neben vielen ausgestopften antarktischen Vögel auch eine Nachbildung der damaligen Arbeits- und Wohnbedingungen der Station. Nach dem Rundgang in diesem sehenswerten kleinen Museum besuchten wir das Hauptgebäude, wo uns bereits ein liebevoll gedeckter Tisch mit Keksen und Kaffee sowie einige Souvenirs erwarteten.

Nach dem Stationsbesuch stand eine kurze Zodiac-Cruise durch die vorgelagerte Bucht auf dem Programm. Dabei gab es ungewöhnlich viele Pelzrobben und junge Seeelefanten zu sehen. Wir hatten auch das Glück, die seltenere weiße Morphe des Südlichen Riesensturmvogels zu beobachten. Schließlich gelang uns sogar noch die Beobachtung eines Streits zwischen einer kleinen Gruppe von Zügelpinguinen und einem einzelnen Adeliepinguin!

Nach dem Mittagessen führte die Plancius ihre Fahrt gen Süden fort. Am Nachmittag gab es dann noch einen interessanten Dokumentarfilm in der Lounge zu sehen über das Leben von Frank Hurley, dem Fotografen der von Sir Ernest Shackleton geleiteten Antarktisexpedition. Zur Freude der Vogelfreunde tauchten so ganz nebenbei die ersten Silbersturmvögel neben dem Schiff auf.
Am späten Nachmittag hieß es dann wieder einmal: Wale voraus! Die Plancius verlangsamte ihre Fahrt, damit wir eine Gruppe offenbar Krill fressender Finnwale aus nächster Nähe beobachten konnten. Sie zeigten uns dabei sogar ihre Köpfe und einmal auch eine Fluke. Was für ein Schauspiel!

Schließlich nahmen wir unsere Fahrt gen Süden wieder auf und bald war es Zeit für das tägliche Rückschau und das Briefing für den nächsten Tag durch Andrew und sein Expeditionsteam. Dabei informierte Liz uns über das Verhalten von Walen, Louise über Krill und seine Bedeutung für das Ökosystem und der Doktor Lisa über die früher auf Schiffen weit verbreitete und immer noch rätselhafte Seemannskrankheit Skorbut. Ja, das wieder ein großartiger Tag hier soweit im Süden!

Auf See Richtung Südshetland Inseln
  • Datum: 30.01.2017
  • Position: 061°01’S / 051°01’W
  • Wetter: Nebel
  • Lufttemperatur: +1°C

Nach den zahlreichen Landungen und Aktivitäten auf Südgeorgien und den Südorkney-Inseln kommt den meisten ein weiterer Tag auf See ganz recht. Besonders, da die Zauberpflaster und –Pillen des Doktors ihre Wunderwirkung voll entfaltet haben und nahezu alle von der Seekrankheit verschont blieben.

Die Laptops liefen heiß und die Speicherkarten glühten in der Lounge, wo die Fotobegeisterten ihre Meisterwerke begutachteten und austauschten. Wirklich faszinierend, wie so viele von uns scheinbar das gleiche fotografieren und doch so verschiedene und einzigartige Momente gesehen und festgehalten haben. Unsere unermüdlichen Ornithologen nutzten natürlich den Tag auf See um die Giganten der Lüfte, die uns stets begleiteten, bei ihren Segelmanövern zu beobachten. Während sich der Vormittag überwiegend neblig zeigte, besserte sich am Nachmittag die Stimmung der allseits auf den Außendecks nach neuen Raritäten Ausschau haltenden Vogelfreunde zusehens als es aufklarte und sich sogar die Sonne sehen ließ.

Am Vormittag gab und Liz mit ihrem Vortrag eine thematisch vielschichtige Einführung in die Antarktis. Am Nachmittag dann berichtete Louise über den Walfang des letzten Jahrhunderts.
Am frühen Abend schließlich gab es zwei Vorträge zum Thema Eis. Rosalie hielt ihren Vortrag auf deutsch und Andrew zeitglich auf englisch. Dabei blieb kaum eine Frage rund ums Eis unbeantwortet. Vor allem das Abschmelzen des Gletschereises und seine dramatischen Folgen für die Küstenbewohner sind dank anschaulicher Grafiken und Animationen in unserem Gedächtnis geblieben.

Gegen halb sechs begrüßte und Andrew und das Expeditionsteam zu einem kürzen Tagesrückblick und den Plänen für den morgigen Tag. Dabei erläutert Liz noch einmal, wie eigentlich Eisberge zu ihren Namen kommen und wie es einigen prominenten Vertretern in den letzten Jahren und Jahrzehnten so ergangen ist.

Half Moon Island und Whaler’s Bay (Deception Island)
  • Datum: 31.01.2017
  • Position: 062°35’S / 059°54’W
  • Wetter: Bedeckt
  • Lufttemperatur: +3°C

Heute einmal ein etwas früherer Weckruf um 7 Uhr, damit wir bei der Half Moon Insel (South Shetland Islands) landen konnten. Hier gibt es eine große Kolonie von Zügelpinguinen und allerlei anderen Vögeln sowie Pelzrobben.

Der sonnige Morgen begann mit einer aufregenden Tiersichtung. Die belgischen Vogelfreunde haben am Strand vor der argentinischen Station einen möglichen Kaiserpinguin ausgemacht. Und in der Tat wies der Vogel aus der Ferne einige Merkmale auf, die auf einen Kaiserpinguin hätten schließen lassen. Allerdings war das aus der großen Entfernung nur schwer einzuschätzen und so platzierte sich unser Birder Fritz mit einem Spektiv am Strand in der Nähe des Pinguins, während wir zunächst die vielfältige Tierwelt von Half Moon Island erkundeten. Jede Menge Pelzrobben waren dort zugegen, dominiert wird die Insel jedoch von einer quirligen Zügelpinguinkolonie. Und jede Kolonie hat natürlich auch ihre Prädatoren. Riesensturmvögel, Dominikanermöwen und Skuas brüten daher auch auf der Insel, jederzeit bereit, ein unbewachtes Pinguinküken aus der Kolonie zu stehlen und es an die eigenen Jungen zu verfüttern. Schließlich wanderten wir noch zu dem vermeintliche Kaiserpinguin, um ihn durch das Spektiv zu betrachten. Leider zeigte sich der mysteriöse Pinguin meist nur von hinten.

Am Nachmittag dann machten wir eine Anlandung an Wahlers Bay in Deception Island. Nachdem uns Liz und Andrew eine kleine Einführung zum aktiven Vulkan auf Deception gegeben haben, konnten wir die vielen alten Gebäude und Einrichtungen der ehemaligen Walfang- und späteren wissenschaftlichen Station erkunden. Vieles davon ist noch recht gut erhalten und man gewinnt einen Eindruck von den damaligen Gegebenheiten. Kurz vor Ende unserer Anlandung stand dann noch ein spontan organisierter „Polar Plunge“ auf dem Programm und einige von uns nutzten die Gelegenheit und sprangen ins immerhin nur etwa 5°C kaltes Wasser. Zurück auf dem Schiff genossen wir erst einmal heiße Getränke und Kekse.

Am Abend während der täglichen Rückschau ging Fritz noch einmal systematisch unseren möglichen Kaiserpinguin durch. Er stellte die wichtigsten Merkmale zur Artbestimmung, die zu unterschiedlichen Zeiten sichtbar wurden, auf den Prüfstand und erläuterte diese im Detail. Er endete mit der Diagnose, dass es sich bei dem vermeintlichen subadulten Kaiserpinguin letztendlich doch nur um einen immaturen, also noch nicht geschlechtsreifen Königspinguin gehandelt hat, bei dem nur einige Merkmale nicht ganz so ausgeprägt waren, wie sie im Lehrbuch stehen. Danach genossen wir das lang ersehnte und umso köstlichere Abendessen, das kurz durch ein paar vorbeischwimmende Buckelwale unterbrochen wurde.

Neko Harbour and Yalours Island
  • Datum: 01.02.2017
  • Position: 064°50’S / 062°32’W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +8°C

Ein schöner Tag beginnt früh. Die frühen Vögel unter uns wurden nicht von der uns nun wohl vertrauten Stimme Andrews geweckt, sondern haben bereits gegen 4 Uhr morgens den Sonnenaufgang ihres ersten Tages an der Antarktischen Halbinsel bewundert. Als wir durch die Ararra Bay fuhren, tauchte plötzlich direkt neben dem Schiff ein Buckelwal mit seinem halben Körper aus dem Wasser, was für ein atemberaubender Anblick für all diejenigen, die das kurze Schauspiel nicht verpasst haben!

Neko Harbour glitzerte im morgendlichen Sonnenlicht als wir mit unseren Zodiacs an einer Stelle anlandeten, von wo aus wir die im flachen Wasser planschenden Eselspinguine gut haben beobachten können. Als wir die von unseren Guides im Vorfeld abgesteckte Runde über den Schneedom gelaufen sind, konnten wir einen sich drehenden Eisberg und ein kleines Gletscherkalben beobachten. Die Eselspinguine waren damit beschäftigt ihre Jungen zu füttern während andere auf dem Pinguin-Highways kommen und gingen. Plötzlich tauchten am Strand riesige weiße Pinguine mit bunten Markierungen im Flachwasser auf – Glückwunsch unseren mutigen Schwimmern beim zweiten „Polar Plunge“!

Kurz darauf legte die Plancius ab und durchkreuzte die spiegelglatte See von Paradise Harbour, gefolgt vom schmalen Lemaire Channel, der berühmt ist für seine spektakulären Berge auf beiden Seiten. Das Ganze durften wir bei strahlendem Sonnenschein erleben! Im weiteren Verlauf des engen Kanals umsegelte unser Kaitän zu unser Aller Staunen geschickt riesige Eisberge, die den Kanal zu blockeren drohten.

Wir fuhren weiter in Richtung Yalours Island, wo wir die Zodiacs zu Wasser ließen, um den ereignisreichen Tag mit einer spätnamittagliche Cruise zu krönen. Und kaum hatten wir die Insel angesteuert, so sichteten wir auch schon die ersten Adeliepinguine. Die Adelies erwarteten uns bereits scheinbar am Strand, wo wir sogleich Zeuge ihres oft sehr lustigen gruppendynamischen Verhaltens wurden. Damit noch nicht genug: Eisberge in allen Größen und Formen konnten wir von unseren Schlauchbooten aus bewundern. Als sich die Sonne dem Horizont näherte und den Himmel in ein weiches rosa tauchte war es Zeit für das Abendessen. Danach liessen wir uns an der Bar noch den ein oder anderen Drink schmecken, der mit von der Zodiac-Cruise mitgebrachtem Gletschereis serviert wurde.

Port Lockroy und Neumayer Channel
  • Datum: 02.02.2017
  • Position: 064°49’S / 063°30’W
  • Wetter: Schwach bewölkt
  • Lufttemperatur: +1°C

Bereits um 6.00 Uhr ertönte heute der Weckruf. Grund für das frühe Aufstehen war eine frühe Landung an Port Lockroy, der einstigen geheimen britischen Militärbasis und heutigem Museum. Die 1944 im Rahmen der Operation Tabarin gegründete Station der britischen Streitkräfte war bis 1962 in Betrieb. Danach blieb die Station ungenutzt und verfiel zunehmend. 1996 nahm sich der UK Antarctic Heritage Trust dem Gebäude an und unternahm jahrelange Renovierungsarbeiten. Schließlich wurde ein Museum eingerichtet, das 2006 seinen Betrieb aufnahm. Seit dem ist die Museumsstation jeden Sommer für 5 Monate besetzt und empfängt Gäste aus aller Welt. Diese sind, so wie wir auch, natürlich auch an dem Museumsshop und dem Postamt interessiert. Und so nutzten wir die einmalige Gelegenheit und verschickten Postkarten an unsere Lieben und deckten uns mit Souvenirs aus der Antarktis ein.

Gegen halb zehn Uhr morgens waren wir bereits alle wieder an Bord und die Plancius machte sich auf den Weg durch den Neumayer Channel, einem ebenso für seine landschaftlichen Reize berühmten Kanal, den wir noch am Vormittag durchfuhren. Und wieder hatten wir strahlenden Sonnenschein, so dass auf den Aussendecks Gedränge herrschte und die Kameras heiß zu laufen drohten!

Nach dem lang ersehnten Mittagessen steuerte die Plancius nun endgültig auf die Drake Passage zu, zunächst weiter vorbei an spektakulären Berg- und Gletscherlandschaften, und das nach wie vor bei echtem Kaiserwetter! Dabei tauchten immer mal wieder Buckelwale, Robben und Pinguine in Sichtweite vom Schiff auf, immer auf der Suche nach einer Krillmahlzeit.

Am Nachmittag hielt Liz einen Vortrag über die erstaunlichen Anpassungsmechanismen der Wale an ihre marine Umwelt. Darin war viel über die atemberaubenden Sinnesleistungen der Wale zu erfahren, wie beispielsweise die Echoortung zum Aufspüren der Beute auch ohne Sichtkontakt funktioniert.

Später veranstaltete des Expeditionsteam unter Kaspers Leitung ein Quiz mit Fragen rund um die Antarktis. Dabei hatten wir viel Spaß! Die Gewinner konnten sich über 2 Flaschen Rotwein freuen.

Den ereignisreichen Tag haben wir bei einem leckeren Abendessen in einer sanften Dünung ausklingen lassen.

Drake Passage
  • Datum: 03.02.2017
  • Position: 060°55’S / 064°05’W
  • Wetter: Bewölkt
  • Lufttemperatur: +4°C

Die Drake Passage war am heutigen Morgen sehr gutmütig zu uns. Von den gefürchteten Stürmen war weit und breit nichts zu sehen. Der Wind schaffte meist keine 20 Knoten Geschwindigkeit und so wundert es auch nicht, dass vor allem die großen Albatrosse zunächst nicht zu sehen waren. Dafür waren neben Walvögeln auch Weißkinnsturmvögel, Blausturmvögel sowie Graukopf- und Schwarzbrauenalbatrosse zu beobachten. Erst später am Tag zeigte sich die ersten großen Albatrosse. Der Wanderalbatros gilt mit seiner Flügelspannweit von bis zu 3,60 m als der größte fliegende Vogel der Welt. Sein Flug besteht aus Gleiten und Segeln, ein Flügelschlag ist selten zu sehen. Er nutzt die unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten über der Meeresoberfläche geschickt aus und verbraucht bei seinem dynamischen Segelflug extrem wenig Energie. Dies ermöglicht es ihm, mühelos 1000 km und mehr pro Tag zurückzulegen. Aktuell gelten diese eleganten Riesen leider als gefährdet, da die Langleinenfischerei und die Verschmutzung unserer Ozeane (z.B. mit Plastik) ihre Bestände bereits drastisch reduziert haben.

Am Vormittag hielt Louise einen spannenden Vortrag über das Leben und die Abenteuer des norwegischen Nationalhelden Roald Amundsen, einer der erfolgreichsten und schillerndsten Figuren der Zeit der großen Entdecker.

Meist aus größerer Entfernung zu Schiff zogen etliche Wale, wohl meist Finnwale, an der Plancius vorbei. Am Nachmittag wurden wir dann von einer Gruppe Stundenglasdelfine auf der Steuerbordseite des Schiffes überrascht. Die wunderschön schwarz-weiß gezeichneten Delfine sprangen scheinbar vergnügt direkt neben dem Schiff aus dem Wasser, was uns reichlich einzigartige Fotoaufnahmen bescherte.

Nach dem Mittagessen haben wir einen Film über das berüchtigte Kap Horn in der Lounge gesehen, zeitgleich wurde ein Film über das Leben des Entdeckers Magellan im Restaurant gezeigt.

Am späten Nachmittag präsentierte Fritz in der Lounge einen Bildervortrag über eine Inspektionsreise in die Ostantarktis, an der er als deutscher Vertreter teilgenommen hat. Dabei haben wir nicht nur gelernt, dass solche nach dem Antarktis-Vertrag möglichen Inspektionen helfen, dass die für die Antarktis geltenden strengen Umweltrichtlinien auch eingehalten werden. Zudem gab es beeindruckende Bilder von 11 verschiedenen, zum Teil extrem abgelegenen wissenschaftlichen Antarktisstationen zu sehen.

Drake Passage und Kap Horn
  • Datum: 04.02.2017
  • Position: 056°30’S / 066°56’W
  • Wetter: Bewölkt
  • Lufttemperatur: +12°C

Der letzte Tag auf See bevor wie Ushuaia erreichten… Die Drake Passage war uns immer noch gut gesonnen und brachte die Plancius nicht allzu sehr zum schaukeln. Dank der ruhigen Drake schafften wir es relativ schnell zur Küste Südamerikas. Dies führte dann dazu, dass Andrew und der Kapitän sich für einen kleinen Umweg entschieden und wir gen Kapp Horn fuhren.

Am Vormittag präsentierte Kasper einen Vortrag über moderne Polarexpeditionen. Dabei stellte er uns die verrücktesten Rekorde innerhalb und außerhalb der Polarregionen vor.

Gleich danach überraschte uns Jonny mit einer heißen Schokolade auf dem Außendeck hinter der Brücke. Anlass für die kleine Feier war Kap Horn, dem wir uns jetzt bis auf die erlaubten 3 Seemeilen angenähert haben. Sogar der Leuchtturm und das berühmte Albatrosdenkmal waren von Bord aus zu sehen, was uns einmalige Fotos bescherte. Andrew hatte zuvor mit der chilenischen Küstenwache über Funk gesprochen und statt der üblichen 12 durften wir uns nun bis auf 3 Seemeilen an Kapp Horn annähern.

Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen von unseren treuen Begleitern, den Muckboot-Stiefeln. Später am Nachmittag riefen Johnny und Heidi zum Begleichen der Rechnungen an der Rezeption auf.

Zwischenzeitlich wurde die Plancius gleich zwei mal von munter neben dem Schiff springenden Delfinen begleitet, was unsere Kameras erneut zum Glühen brachte!

Am Nachmittag hielt Rosalie einen Vortrag zum Thema Klima der Antarktis. Dabei beleuchtete sie sowohl das Klima der Antarktis vor vielen Millionen Jahren als auch den aktuellen Klimawandel in der Antarktis und seine Auswirkungen auf das Weltklima. Zudem wagte sie sogar einen Ausblick auf das zukünftige Klima der Antarktis, was naturgemäß eine schwierige Prognose darstellt.

Dann war es Zeit für unser letztes gemeinsames Recap und Abschiedstrunk mit unserem Kapitän. Das Expeditionsteam hat eine Fotoschau zusammengestellt von unserer Reise, die von Kasper präsentiert wurde. Wir waren begeistert von den guten Fotos! Rudi setzte noch einen drauf als er seinen Film über unsere Reise präsentierte. Die bewegten Bilder war so schön und eindrücklich, dass sogar ein paar Tränen flossen.

Andrew bedankte sich bei seinem Team und der Crew für die Arbeit, die sie geleistet hatten und erzählte noch wichtige Information über den morgigen Ausschiffungstag. Dann war es auch schon Zeit für das „letzte Abendmahl” hier an Bord der Plancius. Guten Appetit!

Ausschiffung, Ushuaia
  • Datum: 05.02.2017
  • Position: 042°45’S / 065°01’W
  • Lufttemperatur: +15°C

Der Tag des Abschieds ist gekommen. Nach einer unglaublichen Reise, erreichten wir um 7 Uhr den Hafen von Ushuaia. Nach einem letzten Frühstück an Bord der Plancius, erwartete uns unser Gepäck bereits an der Pier. Wir verabschiedeten Freunde, Bekannte und das Team, welches unsere Reise so einzigartig gemacht hat. Danach brachen wir in alle Himmelsrichtungen auf. Was bleibt sind die Erinnerungen an einzigartige Tage, in einer einzigartigen Umgebung.

Vielen Dank für eine solch schöne Reise, mit Eurer Gesellschaft, Eurer guten Laune und Eurem Enthusiasmus. Wir würden uns freuen, Euch zukünftig wieder an Bord begrüßen zu dürfen – wo auch immer das sein mag!

Total gefahrene Strecke: Nautische Meilen: 3461 nm | Kilometer: 6410 km

Im Namen von Oceanwide Expeditions, Kapitän Evgeny Levakov, Expeditionsleiter Andrew Bishop, Hotelmanager Johnny van Velzen, sowie des gesamten Teams: Es war uns ein Vergnügen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein! Kommt gut nach Hause und genießt noch lange die Bilder aus der Antarktis und die Erinnerungen an eine ganz besondere Reise hier im Süden.

Schiff-Info

Cabin

MS Plancius

Das eisverstärkte Schiff Plancius ist ein ideales Schiff für polare Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis.

Alle Schiff-Informationen

Details

Tripcode:PLA27-17

Daten:18 Jan – 5 Feb, 2017

Dauer:18 Nächte

Schiff:MS Plancius

Einschiffung:Ushuaia

Ausschiffung:Ushuaia

Trip-Log als PDF-Datei

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