6. Mai 2026, 14:45 Uhr MEZ
Wir können bestätigen, dass die drei Personen, die zuvor als auf medizinische Verlegung wartend angegeben wurden, erfolgreich von der m/v Hondius von Bord gebracht wurden und sich nun mit einem Sanitätsflugzeug auf dem Weg zu Orten befinden, an denen eine spezialisierte Versorgung und eine angemessene medizinische Untersuchung gewährleistet sind. Zwei der Personen befinden sich weiterhin in einem ernsten Zustand. Die dritte Person ist zwar derzeit symptomfrei, stand jedoch in engem Kontakt mit der Person, die am 2. Mai 2026 an Bord verstorben ist. Die beiden symptomatischen Personen wurden bislang nicht positiv auf Hantaviren getestet.
In Zusammenarbeit mit dem RIVM (Niederländisches Institut für Gesundheit und Umwelt) verstärkt Oceanwide Expeditions die medizinische Versorgung an Bord durch zwei Fachärzte für Infektionskrankheiten, die heute mit dem Flugzeug aus den Niederlanden eintreffen. Damit wird sichergestellt, dass im nächsten Verlauf dieser sich entwickelnden Situation bei Bedarf eine optimale medizinische Versorgung gewährleistet ist.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist das geplante Weiterreiseziel der m/v Hondius die Kanarischen Inseln. Oceanwide Expeditions steht in engem und ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden hinsichtlich des genauen Ankunftsortes, der Quarantäne- und Screening-Verfahren für alle Gäste sowie eines genauen Zeitplans. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Details zur Weiterreise der Gäste bestätigen. Dies hängt von medizinischen Empfehlungen und dem Ergebnis strenger Screening-Verfahren ab. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Behörden, darunter die WHO, das RIVM, die zuständigen Botschaften und das niederländische Außenministerium, wird fortgesetzt.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat bestätigt, dass ein Passagier, der auf der ersten Etappe der Reise (Ushuaia nach St. Helena, 1.–24. April 2026) mitgereist ist, positiv auf das Hantavirus getestet wurde und derzeit im Universitätsspital Zürich behandelt wird. Seine Frau, die ihn begleitet hat, zeigt keine Symptome, befindet sich jedoch vorsorglich in Selbstisolation. Oceanwide Expeditions steht bezüglich dieser Entwicklung in Kontakt mit den zuständigen Behörden. Alle auf dieser Reise anwesenden Gäste wurden von Oceanwide Expeditions kontaktiert.
Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Hantavirus-Fälle im Zusammenhang mit dieser Reise auf drei:
- Am 26. April, nach der geplanten Ausschiffung, verstarb ein Gast während der Heimreise. Bei diesem Patienten wurde eine Variante des Hantavirus nachgewiesen.
- Am 27. April erkrankte ein Passagier schwer und wurde medizinisch nach Südafrika evakuiert. Diese Person wird derzeit auf der Intensivstation in Johannesburg behandelt und befindet sich in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Dieser Passagier ist britischer Staatsangehöriger. Bei diesem Patienten wurde eine Variante des Hantavirus nachgewiesen.
- Am 6. Mai bestätigte das BAG, dass ein Passagier, der auf der ersten Etappe der Reise mitgereist war, positiv auf das Hantavirus getestet wurde und derzeit im Universitätsspital Zürich behandelt wird.
Alle Medienanfragen sind zu richten an: Frau Kiki Hirschfeldt: [email protected]
Für alle weiteren Fragen verweisen wir auf unsere früheren Pressemitteilungen. Die unveränderte Liste der bisherigen offiziellen Mitteilungen lautet wie folgt:
6. Mai 2026, 11:00 Uhr MEZ
https://oceanwide-expeditions.com/de/blog/pressemitteilung-6-mai-2026-11-00-uhr-mez
5. Mai 2026, 19:15 Uhr MEZ
https://oceanwide-expeditions.com/de/blog/meldung-von-bord-m-v-hondius-5-mai-2026-19-15-uhr-mez
5. Mai 2026, 17:00 Uhr MEZ
4. Mai 2026, 23:30 Uhr MEZ
https://oceanwide-expeditions.com/de/blog/meldung-von-bord-m-v-hondius-5-mai-2026-19-15-uhr-mez
4. Mai 2026, 13:30 Uhr MEZ
3. Mai 2026, 15:00 Uhr MEZ