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PLA21-18, trip log, Falklandinseln, Südgeorgien, Antarktische Halbinsel

by Oceanwide Expeditions

Logbuch

Tag 1: Einschiffung in Puerto Madryn, Argentinien

Einschiffung in Puerto Madryn, Argentinien
Datum: 03.11.2018
Position: 42°44’ S / 065°02’ W
Wind: WSW 5
Wetter: klar
Lufttemperatur: +15

Bei strahlendem Sonnenschein verlieh das Team der Plancius heute dem Schiff den letzten Schliff, bevor die antarktische Sommersaison 2018 am Nachmittag ihren Auftakt erfuhr. Nach einer etwas zeitaufwendigen Zollprozedur waren aber sowohl Passagiere als auch das Gepäck knapp nach 17 Uhr an Bord: es konnte losgehen in Richtung Süden!

Im Laufe des Nachmittages verliessen wir die Cucht von Puerto Madryn in sehr stimmigen Bedingungen: der lange Pier von Puerto Madryn verschwand schnell hinter uns, aber die See blieb vorerst trotzdem ruhig.

Nach dem Zustieg gab es noch jede Menge einführende Informationen über das Leben an Bord. Ausserdem absolvierten wir die notwendige Seenotrettungsübung, bevor es dann zum wichtigsten Teil des Tages ging: zu einem kräftigen Abendessen!

Vor uns liegen zwei Tage auf hoher See, bevor wir die Falklandinseln erreichen: jede Menge Zeit, uns mit dem Schiff vertraut zu machen und informativen Vorträgen beizuwohnen und gleichzeitig auch nach Meeresvögeln und Walen Ausschau zu halten.

Tag 2: Unterwegs zu den Falklandinseln

Unterwegs zu den Falklandinseln
Datum: 04.11.2018
Position: 44°35’ S / 063°35’ W
Wind: WNW 5
Wetter: klar
Lufttemperatur: +14

Der Tag fing mit der sanften Stimme unserer Expeditionsleiterin Ali an. Wir sahen klaren Himmel und spürten leichten Wind und, nun ja, auch ein bisschen Bewegung in der See. Während dem Frühstück entdeckten einige, dass ihre „Seebeine“ doch nicht so seefest waren wie gedacht. Schiffsärztin Lieselotte stand jedoch bereit – als Holländerin hatte sie natürlich die besten Tabletten und Pflaster gegen Seekrankheit. Das Expeditionsteam hatte auch einen Glattwal gesehen, aber leider auch schnell wiedder er weg war! Im Verlauf des Tages gab es dann einige Vorträge, die sehr informativ waren. So zum Beispiel von Pierre über die Sevvogelarten der Region, Ali berichtete über ihr Leben auf den Falklandinseln und Daniel gab eine kleine Einführung in die Fotografie.

Nach dem tollen Mittagsmenü von Chefkoch Ralf hielten manche ein kleines Nickerchen; warum auch nicht! Eine effektive Waffe gegen die Seekrankheit.

Während der Tag gemütlich dahinging kam plötzlich die Ansage „Delphin!“. Ja, tatsächlich, da waren einige Delfine neben dem Schiff auf der Bugwelle zu sehen. Leider waren auch sie schnell wieder weg. Dank den vielen Riesen- und Kapsturmvögel und Albatrosse gab es jedoch den ganzen Tag jede Menge zu sehen.

Direkt vor dem Abendessen hatten wir unseren ersten richtigen Tagesrückblick, indem uns Expeditionsleiterin Ali von den Plänen für die kommenden Tage erzählte, das Expeditionsteam sich kurz vorstellte, und der erste Drink an der Bar genommen wurde. Dann war es endlich Zeit wieder zu essen! Mit vollem Magen legten wir uns letztendlich ins Bett, gespannt auf die kommenden Tage...

Tag 3: Unterwegs zu den Falklandinseln

Unterwegs zu den Falklandinseln
Datum: 05.11.2018
Position: 47°46.6’ S / 062°23.8’ W
Wind: WNW 5
Wetter: bewölkt
Lufttemperatur: +8

Unser zweiter Tag auf See begann sehr ruhig, nur eine leichte Dühnung war am Morgen zu spüren. Nach dem Frühstück war es Zeit für eine Einführung in den Gebrauch der Schwimmwesten und Zodiacs, der schwarzen Gummiboote, mit denen alle Landungen der Reise gemacht werden sollten. Wir lernten den Seemannsgriff kennen und wie man am besten in die Boote ein- und aussteigt. Danach bekamen wir im Stiefelraum die Gummistiefel ausgehändigt.

Später am Nachmittag gab Ali den zweiten Teil ihrer Falkland Insel Präsentation. Diesmal ging es um die Tierund Pflanzenwelt der Inseln und um zukünftige Erdölförderung, die den Inseln einen wirtschaftlichen Schub geben könnte, aber zu welchen Preis? Ali beendete den Vortrag mit ein paar persönlichen Bildern aus ihrer Zeit als Grundschullehrerin.

Anschließend war erst einmal wieder Entspannung angesagt, bei Kaffee und Tee. Um 17 Uhr startete Daniel dann nochmal mit seiner Bilderschau für die englischsprachigen Gäste auf dem Schiff und Marcel von Polarnews-Ikarus gab einen Vortrag darüber, wie man in der Vogelfotografie zu besseren Bildergebnissen gelangen kann.

Das Vortragsprogramm endete mit dem Tagesrückblick und der Besprechung der morgigen Pläne.

Tag 4: West Point & Grave Cove, Falklandinseln

West Point & Grave Cove, Falklandinseln
Datum: 06.11.2018
Position: 54°20.7’ S / 060°40.2’ W
Wind: SW 25 Knoten
Wetter: leicht bewölkt
Lufttemperatur: +7

Ein früher Morgen. Der Wind bläst und die Plancius kommt um fünf Uhr morgens bei Steeple Jason an. Laut Plan A sollen wir hier an Land gehen, doch die Bedingungen sehen wirklich nicht gut aus und wir schreiten über zu Plan B, welcher vorsieht, dass wir zunächst ausschlafen können. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es dann bei West Point Island an Land. Unser erster Ritt auf den Zodiacs ist nicht ganz einfach, denn der Wind bläst noch immer fürchterlich doch wir schaffen es alle frisch geduscht an Land, wo wir freundlich von den beiden Bewohnern begrüßt werden. Ginsterhecken und Falkland Dampfschiffenten erwarten uns schon. Wir machen uns auf den Weg zur anderen Seite der Insel zu einem Platz mit dem singenden Namen Devil Nose. Laut Ali ist es gerade einmal eine Meile bis dorthin, allerdings vergisst sie zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine Falklandmeile handelt und bei dieser auch noch der Gegenwind eingerechnet werden muss. Nach 2,2 km erreichen wir dann endlich die stürmische Rückseite der Insel und können die dort ansässige Schwarzbrauenalbatross Kolonie bestaunen. Zwischen den patschig landenden Albatrossen, tummeln sich Felsenpinguine, welche sich gegenseitig das Baumaterial für die Nester klauen und von Fels zu Fels hüpfend den Albatrossen die Nester streitig machend.

Am Nachmittag fahren wir auf die gegenüberliegende Seite von West Point Island zu einem Platz namens Grave Coove, benannt nach 5 oder 6 Seglern die hier 1860 begraben wurden. Da wir das dringende Bedürfnis fühlen uns zu erfrischen, entscheiden wir uns alle für eine ausgiebige Dusche auf einem epischen Zodiacritt durch den Sturm. Doch die Dusche lohnt sich, denn an Land erwartet uns die größte Eselspinguinkolonie der Falklandinseln. Etwa 6800 Pinguine hocken hier und brüten auf ihren Nestern. Der Wind pfeift und auf der anderen Seite der Insel türmen sich die Wellen zehn bis zwanzig Meter hoch auf und schlagen gegen die Klippen. Zum Glück mussten wir nicht an diesem Strand an Land gehen. Der Wind verursacht auch regelrechte Sandstürme und immer wieder müssen wir uns hinweg ducken und unsere Kameras schützen, während wir gebahnt die Eselspinguine beobachten, wie sie dem Sturm trotzen und von Meer zu ihren Nestern watscheln. Und sie sind nicht alleine. Drei Falkland Karakaras sind unterwegs und stets auf der Suche nach Beute. Erst kämpfen sie um einen Vogelkadaver, dann beschließen sie, dass wir eigentlich auch recht lecker aussehen und folgen uns argwöhnisch. Da hocken sie am Strand und beobachten uns wie wir wieder in die Zodiacs steigen. Ob sie dabei Unterhaltung gesucht oder doch auf den ein oder anderen zurück gelassenen Gast gehofft haben, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Tag 5: Stanley, Falklandinseln

Stanley, Falklandinseln
Datum: 07.11.2018
Position: 51°41.2‘ S / 057°50. W
Wind: NNO 30 Knoten
Wetter: teils bewölkt
Lufttemperatur: +8

Der Tag fing grau an, aber später kam die Sonne zumindest teilweise durch die Wolken. Der Kapitän manövrierte die Plancius durch die Narrows, die engste Stelle am Hafeneingang zu Stanley, der Hauptstadt der Falkland-Inseln. Wind? Immer dabei! Wie auch am Vortag, gut 30 Knoten, was 55 km/h entspricht. Nicht so stark, dass wir nicht von Bord gehen können, aber genug um spassig zu sein.

Jeder hat Zeit, Stanley zu erkunden, das Postamt zu besuchen, die Souvenirläden zu entdecken, und ein paar Stücke Torte zu essen. Danach ging das letzte Zodiac zurück zum Schiff und die Plancius holte den Anker ein, so dass wir um 13 Uhr Stanley verlassen konnten.

Nach einem leckeren Mittagsessen, das Chefkoch Ralf wie immer mit ein Lächeln servierte, gab Pierre einen Vortrag über Pinguine. Um 18:00 hielten wir unseren Tagesrückblick, bei dem Ali den Tag revue passieren liess und uns einen Ausblick für die kommenden Tage gab. Ziel: Süd-Georgien!

Tag 6: Unterwegs nach Südgeorgien

Unterwegs nach Südgeorgien
Datum: 08.11.2018
Position: 052°18’ S / 051°46’ W
Wind: NW 6-7
Wetter: teilweise bewölkt
Lufttemperatur: +8

Heute war unser zweiter Tag an See unterwegs nach Süd-Georgien und die See war nicht zu schlimm. Der Tag hat relativ spät angefangen da wir nicht an Land mussten, und nach dem Frühstück hatten wir ein Briefing über was uns in Süd-Georgien erwartet, und hauptsächlich was mit den Bio-Sicherheitsmassnahmen zu tun hat. Die Regierung Süd-Georgiens hat sehr strenge Massnahmen um die Einführung von nicht-nativen Arten zu vermeiden. Sie wurden dieses Jahr zum ersten Mal Nager-frei erklärt, nach Jahrzehnten langem Kampf gegen diese Plage, die natürlich eine wichtige Bedrohung darstellt für die ganzen Vögel die hier nisten.

Ali hat uns ein Vortrag gehalten über Süd-Georgien, von der Geschichte mit Robben- und Wal-Jagd, von der lokalen Geschichte und Expeditionen die von dort aus gestartet wurden, und natürlich von den Pflanzen und Tierarten die wir dort sehen werden.

Danach haben wir den ganzen Tag damit verbracht unsere Bekleidung, Gummistiefeln und Rucksäcke mit Staubsauger zu säubern um sie auf unserer Landungen in Süd-Georgien vorzubereiten. Wir haben den Tag aufgeteilt nach den verschiedenen Decken und waren dann gegen 17 Uhr fertig.

Zwischendurch wurden verschiedene Vögel und Meeressäuger beobachtet, nämlich den light-mantled albatross, den Atlantic petrel, black-bellied storm petrel und wandering albatross was Vögel anbelangt, und ein Zwergwal, Sei-Wal und Peale Delfine was Meeressäuger anbelangt. Sogar ein Schnabelwal wurde von einem Gast beobachtet.

Um 17 Uhr hielt uns Mick ein Vortrag über seine Forschungszeit auf bird island, eine kleine Insel süd-Georgiens am Westen Rand. Er verbrachte insgesamt fast 3 Jahre dort um Seebären und Leoparden Seehunde zu erforschen.

Tag 7: Unterwegs nach Südgeorgien

Unterwegs nach Südgeorgien
Datum: 09.11.2018
Position: 42°44’ S / 065°02’ W
Wind: SE 3
Wetter: bewölkt
Lufttemperatur: +3

Heute Morgen verloren wir eine Stunde Schlaf, da wir die Uhren um eine Stunde vorstellten. Nun sind wir an die Zeitzone Südgeorgiens angepasst und können effektiv mit der dortigen Regierung koordinieren. Nichtsdestotrotz sind unsere Vogelbeobachter schon früh auf den Beinen, um die Vögel zu beobachten. Auf den Seetagen kommen sie wohl am allermeisten auf ihre Kosten.

In der Nacht haben wir auch die antarktische Konvergenz überquert uns sind nun offiziell im antarktischen Oekosystem. Unsere Guides unterhalten uns den Tag über mit verschiedenen Vorträgen über Shackleton, Wale, Mick’s Zeit auf Bird Island mit seiner Wendy und Mike von PolarNews erzaehlt uns mehr über die Entstehung des Universums bis hin zur Antarktis. So vergeht der Tag wie im Fluge und wir wissen, dass schon bald ein neues Abenteuer auf uns wartet. In Kürze werden wir Südgeorgien erreichen.

Tag 8: Grytviken, Südgeorgien

Grytviken, Südgeorgien
Datum: 10.11.2018
Position: 52°18’ S / 037°05’ W
Wind: WSW 7
Wetter: schneefall
Lufttemperatur: 0

Noch in der Nacht wurden wir von der starken Bewegung des Schiffes geweckt, welches sich durch die rauhe See schob. Es herrschten gut 30 bis 40 Knoten Wind und die Wellen waren sehr groß. Das erste Licht des Tages brachte dann die Küste wieder zum Vorschein, welche sich vorher noch im Nebel und Schnee verbarg.

Der Morgen ging dahin und wir fuhren entlang der Westküste von South Georgia, mit dem Ziel, nach Edward Cove einzufahren und dort die alte Walfangsiedlung Grytviken vorzufinden. Wir fuhren in die Bucht dann gegen 10.30 Uhr ein. Aufgrund des Windes musste die Crew die Plancius aber etwas ausserhalb der Bucht ankern.

King Edward Point und Grytviken lagen somit aber schon auf Sichtweite und in vermeintlich greifbarer Nähe. Als dann klar war, dass der Anker das schwingende Schiff halten würde, begann das Expeditionsteam um Ali, die Zodiacs zu Wasser zu lassen und die Landung vorzubereiten. Zunächst kam aber noch der stellvertretende Gouverneur und Mitarbeiter des Museums in Grytviken an Bord der Plancius, um uns einzuweisen und die entsprechende Prüfung auf mögliche biologische Risiken durchzuführen. Diese Prüfung ist notwendig, um die Einführung fremder Arten, Keime und biologisch relevanter Bedrohung auf ein Minimum zu reduzieren. Der Schutz des Lebensraumes ist enorm wichtig. Aufgrund unterschiedlicher Programme zum Schutz des Lebensraumes, war es in der Vergangenheit möglich fremde Arten, wie Rentier und Ratten, wieder von der Insel zu entfernen und Wissenschaftler können eine Erholung und Erneuerung des ursprünglichen Lebensraumes bestätigen. Vor allem die Vogelwelt ist hiervon in positiver Weise betroffen.

Nachdem wir uns bestens vorbereitet hatten, konnten wir auch nach erfolgreicher Prüfung die Landung in Angriff nehmen. So gingen wir beim Friedhof an einem Strand, an dem uns einige Pelzrobben empfingen an Land. Der Friedhof ist die letzte Ruhestätte einiger Walfänger, die in den rauhen Bedingungen South Georgias ihr Leben ließen. Ebenso, wie Sir Ernest Shakleton hier begraben liegt. Auch Frank Wild, die rechte Hand Shakletons ist hier bestattet worden. So sprachen wir an dieser Stelle einen Toast aus und nahmen einen kräftigen Schluck Whiskey. Ebenso sollte an dieser Stelle auch das Grab eines argentinischen Maschinisten Erwähnung finden, der auf einem U-Boot während des Falkland Krieges 1982 sein Leben ließ und das U-Boot später in der Bucht von Grytviken versenkt wurde. Das Kreuz steht auf dem Friedhof, als traurige Erinnerung an die politischen Schwierigkeiten, die der Krieg mit sich brachte. Unser Besuch wurde dann natürlich durch die Lebewelt hier zu einem weiteren Highlight.

Sobald wir an Land gingen, sahen wir Königspinguine und Pelzrobben, sowie einige große Seelefanten. Gleichfalls einige bedeutende Vogel und Entenarten. Und all das in den ersten 15 Minuten unserer Landung. Nach dem Besuch des Friedhofes, wurde eine Führung angeboten, von einer der Museumsmitarbeiterinnen. Diese führte über das Gelände, bis hin zum Museum, welches wir natürlich ausgiebig besichtigten. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch eine skurrile Szenerie alter Walfang- Gerätschaften. Ferner hatten wir Gelegenheit, im Souvenirshop einige Postkarten zu schreiben. Das Museum bietet einen sehr interessanten Überblick, von der Entdeckung South Georgias, die Walfangperiode, bis hin zu den heutigen Schutzmaßnahmen des Ökosystems.

Anschließend gab es noch die Möglichkeit, im Schnee einen Spaziergang zu King Edward Point zu machen. Dort steht zu Ehren Shakletons ein Kreuz, mit dem Namen Hope Point. Allerding schlug das Wetter dann sehr schnell um und wir waren gezwungen, zurückzukehren, an die Stelle, von der aus die Zodiacs zum Schiff zurückfuhren. Der Wind nahm schlagartig zu und am Schiff herrschten in Spitzen bis zu 70 Knoten. Die Rückfahrt war risikoreich und extrem nass. Doch das Expeditionsteam gab alles für uns und gewährleistete eine sichere Rückkehr. Nach einem nur kurzen Tagesrückblick, gab es dann ein kleines indoor-barbecue und der Anker wurde für die Weiterfahrt gehoben.

Tag 9: Rosita Harbour und Salisbury Plain, Südgeorgien

Rosita Harbour und Salisbury Plain, Südgeorgien
Datum: 11.11.2018
Position: 54°01’ S / 037°14’ W
Wind: SSW 6
Wetter: schneefall
Lufttemperatur: -1

Heute Morgen sind wir um 6h45 aufgestanden da wir in Prion Island angekommen sind und auch dort an Land gehen sollten. Leider gab es mehrere Gründe warum wir nicht dort an Land gehen konnten. Einerseits war der Wellengang am Schiff zu gross um auf die Zodiacs zu steigen, aber andererseits waren die Bedingungen am Strand auch nicht hilfreich: die wellen waren zu gross und der ganze Strand war von Seebärenmännchen besetzt die ihren Platz nicht aufgeben wollten… Also entschied Ali, nachdem wir eine Stunde auf eine mögliche Besserung der Wetterbedingungen gewartet haben, den Platz zu wechseln.

Plan B war also nach Rosita Bay zu fahren und dort die Bedingungen zu untersuchen. Hier war alles besser und wir konnten locker an Land gehen und uns sogar ein Weg zwischen den Seebären am Strand durchkämpfen. Immer wieder versuchten die Seebärenmännchen uns zu verjagen, aber es reichte uns gross dahin zu stellen um sie zu bremsen, nicht ohne ein Adrenalinkick auszulösen. Rosita Bay ist eine hübsche kleine Bucht und wir konnten viele Seebären beobachten, hauptsächlich ausgewachsene Bullen am Strand die ihre Stellen sehr stark verteidigten, aber auch jüngere männliche Tiere hinter den Dünen im Gestrüpp die nur da sind um zu sehen wie so eine Fortpflanzungssaison abläuft. Nur sehr wenige Weibchen waren schon vorhanden, und die sind deutlich kleiner als die Männchen. Einige See-elefanten lagen auch verstreut und die Jungtiere kamen uns sehr nahe, ohne jegliche Aggressivität vorzuzeigen. Pinguine gab es keine hier, aber sehr viele von den einheimischen South-Georgia pipit und pin-tailed duck, die einheimische Ente.

Nach einer Pause auf dem Schiff zum Mittagessen begaben wir uns dann zu Salisbury Plain, eine wichtige Königspinguin-kolonie. Auch hier waren die Wetter- und Meeres-bedingungen viel besser und unsere Landung erfolgten Reibungslos. Innerhalb von 20 Minuten waren alle Gäste an Land. Nachdem man durch die Seebären-machos durchkam konnte man dann zur Königspinguin-kolonie spazieren, die ungefähr 500m entfernt war. Auf den Weg hat man Seebären, See-Elefanten und schon einige Königspinguine begegnet. Viele Riesen-petrels und Skuas sind auch umhergeflogen. Die Pinguin-kolonie war aber das Höhepunkt: 70000 Königspinguine an einem Ort konzentriert! Die Kolonie streckt sich vom Strand aus bis auf die Mitte des Hügels, und es gibt eine Unzahl an erwachsenen Pinguine in ihrem schönen Königspinguinanzug, aber genausoviele Jungtiere vom vorherigen Jahr in ihrem plüschigem Schokoladebraunem Pelzmantel.

Die Jungtiere sind fast so gross wie die Erwachsene, sind aber noch auf diese angesehen für ihre Nahrungsvorsorge. Was man auf Fotos nicht wahrnehmen kann ist der Geruch von der Kolonie. So viele Tiere die so dicht aneinander leben produzieren auch sehr viel biologischer Abfall, und bei Vögel hat das einen starken Amoniakgeruch. Es laufen auch einige kleine Bäche von der Kolonie ins Meer und diese bestehen aus Exkremente und unzählige Federn, da die meisten Pinguine gerade ihren Federkleid wechseln. Ständig fliegen diese Skuas und Riesen-petrels um die Gegend da sie meistens Aasfresser sind. Einige tote Tiere und Knochen liegen auch herum. Wir bleiben bis ungefähr 18 Uhr an Land und dann fahren wir mit den Zodiacs zurück aufs Schiff um unser wohlverdientes Abendessen zu geniessen.

Ali gibt uns noch ein Recap über dem was wir Heute alles gemacht und gesehen haben, und erklärt uns den Plan für Morgen. Da es um 4:30 losgehen soll gehen wir Alle früh schlafen.

Tag 10: St Andrews Bay & Godthul

St Andrews Bay & Godthul
Datum: 12.11.2018
Position: 54°26’ S / 036°10’ W
Wind: W 3/4
Wetter: bewölkt
Lufttemperatur: +8

Der Tag beginnt früh. Sehr früh um genau zu sein. Kurz vor halb fünf erklingt Daniels zartes Stimmchen auf Englisch und auf Deutsch aus der Lautsprecheranlage, um uns aufzuwecken. Die Sonne geht gerade über der St Andrews Bay auf. In der Lounge warten Gepäck, Früchte und Kaffee auf uns und dann geht es auch schon los. Ab nach draußen. Die Serengeti des Südens erwartet uns. Wir landen bei perfektem Wetter und ruhiger See am Strand an und werden sofort von dem Grunzen und Pupsen der Seeelefanten begrüßt.

Der Strand ist dicht gepackt, wohin man auch schaut, überall liegen große und kleine Seeelefanten faul am Strand und beschmeißen sich hin und wieder mit einer Ladung Sand. Doch damit nicht genug: Natürlich gibt es auch die obligatorischen Seebären aber vor allem jede Menge Königspinguine. Mehr als 400.000 tummeln sich am Strand und den umliegenden Hügeln. Ein unbeschreibliches Geschnatter und nicht zu vergessen auch ein unvergleichlicher Gestank. Pinguine wohin man auch schaut. An jeder Ecke steht mindestens ein Pinguin, dazwischen jede Menge Küken und nicht zu vergessen die Punks, die sich gerade in der Mauser befinden. Ein einzigartiger Anblick.

Nicht vergessen werden sollte an dieser Stelle die atemberaubende Szenerie rundherum. Gigantische, vergletscherte Bergspitzen ragen aus den Wolken hervor und mehrere Gletscher bahnen sich ihren Weg hinab ins Tal. Die schieren Nummern sind natürlich beeindruckend. Geschätzte 400.000 Königspinguine und 6.000 Seeelefanten, doch was an dieser Stelle wirklich betont werden muss: Nur ein Eisfall.

Hier ist also ganz klare Prioritätensetzung bei der Fotografie gefragt: Pinguine und Seeelefanten gibt es schließlich zuhauf, aber eben nur ein Eisfall. Den muss man erst einmal vernünftig fotografieren, zumal er eh die meiste Zeit in den Wolken verborgen bleibt. Doch die meisten scheinen bei der leichten Fotografie zu bleiben und knipsen ein oder zwei (tausend) Pinguinfotos. Ist auch gar nicht so schwer, wenn man schon die Gelegenheit bekommt nicht nur einmal, sondern gleich zweimal an Land zu gehen, denn nach einen guten Frühstücksbuffet an Bord kehren wir zurück und verbringen noch mehr Zeit, sowohl an Land, als auch mit den Zodiacs entlang der Küstenlinie. Wir haben wirklich unglaubliches Glück und ein einmaliges Erlebnis, was einem 6er im Lotte gleichkommt.

Am Nachmittag versuchen wir unser Glück an einem Platz namens Godthul, was übersetzt soviel wie gutes Loch bedeutet. Auf dem Weg dorthin beginnt der Wind bereits recht kräftig zu blasen, doch in der Bucht selber sind wir windgeschützt und können daher an Land gehen. Ein steiler Anstieg durch das Tussacgras zu einer Eselspinguinkolonie erwartet uns und einige beschließen dann doch lieber mit einem Zodiac die Bucht zu erkunden. Nach einer Weile informiert die Brücke die Guides, dass auf der Plancius Windböen mit bis zu 25 Knoten gemessen werden.

Die Zodiac Cruiser kehren zum Schiff zurück und haben Mühe an der stürmischen Gangway zurück aufs Schiff zu klettern. Kurz darauf wird auch allen anderen an Land erklärt, dass es jetzt sofort an der Zeit ist zum Schiff zurück zukehren. Und zwar schleunigst. Innerhalb weniger Minuten nimmt der Wind immer weiter zu, erreicht mehr als 50 Knoten Windgeschwindigkeiten, und innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich die vorher so ruhige und friedliche Bucht in einen tobenden und tosenden Hexenkessel. Die Wellen schlagen umher und der Ritt zurück auf dem Zodiac zum Schiff ist alles andere als leicht. Die Guides stehen bis zum Hals im Wasser, um die Boote am Strand zu fangen und umzudrehen, so dass wir einsteigen können. Unterwegs schlagen die Wellen über das Boot und wir werden alle nass bis auf die Unterhose.

An der Gangway springt ein zusätzlicher Matrose ins Boot um beim Anlegen an die Gangway zu helfen und mühevoll klettern wir die Gangway hinauf, während unser Zodiac mehr als einen Meter hoch und runter wandert während die Wellen über die Gangway rauschen. Was für ein Abenteuer. Da schmeckt das Abendessen doch gleich noch viel besser, nachdem wir uns alle wieder getrocknet und aufgewärmt haben.

Tag 11: Gold Harbour, Cooper Bay, Drygalski Fjord, Süd Georgien

Gold Harbour, Cooper Bay, Drygalski Fjord, Süd Georgien
Datum: 13.11.2018
Position: 54°37’ S / 035°56’ W
Wind: NW 3-4
Wetter: leicht bewölkt
Lufttemperatur: +8

Als wir den morgendlichen Weckruf vernahmen, erhielten wir einen bezaubernden Blick auf Gold Harbour. Es war herrliches, goldenes Licht und ruhige See. Ali gab uns die Neuigkeiten, die wir benötigten: Die Landung am Strand von Gold Harbour wird stattfinden und das sogar direkt nach dem Frühstück, ohne Verzögerungen. Im Hintergrund der Bucht war der Bertrab Gletscher gut zu erkennen und in tolles Sonnenlicht getaucht.

Ein beeindruckender Hängegletscher, in dessen Vordergrund unzählige Königspinguine, Seelefanten und auch Eselspinguine zu finden waren. Zwischen all dem sprangen immer wieder die Riesensturmvögel und auch die braunen Skuas hin und her. Leider konnten wir nicht, wie üblich durch das Tussac Gras zur Pinguin Kolonie vordringen, da der Strand von Seelefanten über und über voll war. Es gab kein durchkommen. So hielten wir uns eine ganze Zeit in der Nähe der Landezone auf und genossen die Zeit mit den jungen und überaus zutraulichen Königspinguinen.

Einige magische Momente in einer wundervollen Umgebung, die so schnell nicht in Vergessenheit geraten sollten. Ebenso bezaubernd war die Gesellschaft der Jungtiere der Seelefanten. Der Geräuschpegel der Tiere in allen Varianten war enorm und überaus beeindruckend. Anschließend ging es nach Cooper Island. Aufgrund zu starken Windes von gut 50 Knoten, konnte allerdings keine Aktion ausserhalb des Schiffes stattfinden. Wir sahen allerdings einige Macaroni Pinguine, ebenso wie Zügelpinguine.

Anschließend ging es noch in den Drygalski Fjord, mit einer wundervollen Aussicht auf den Gletscher am Fjord Ende. Diese Sicht wurde dann über die Zeit des Mittagessens gewährt und danach ging es aus dem Fjord zurück hinaus auf offene See. Der Wind nahm wieder zu und wir machten uns auf den Seeweg zu den South Orkney Islands. Gut eineinhalb Tage in rauher See sollten nun vor uns liegen. Dennoch waren Alle froh, nach einigen aufregenden Tagen einen gemütlichen Nachmittag in der Lounge der Plancius verbringen zu können. Nächstes Ziel: Orcadas.

Tag 12: Unterwegs zu den South Orkney Islands

Unterwegs zu den South Orkney Islands
Datum: 14.11.2018
Position: 57°00’ S / 038°46’ W
Wind: W 6
Wetter: bedeckt
Lufttemperatur: +1

Während der ersten Nacht nachdem wir Süd-Georgien verlassen haben hatten wir sehr starke Winde bis zu 50 Knoten und raue Gewässer mit Wellen bis zu 4-6 Meter. Es war eine schwierige Nacht zum schlafen wegen dem heftigen Rollen des Schiffes. Die Morgendämmerung brachte einen grau-weissen Nebel und ein dunkelgrünes Meer mit grossen überschlagenden Wellen.

Einige Vögel aus dem südlichen Ozean flogen um das Schiff und unsere Vogelbeobachter konnten Cape Petrels, Riesenpetrels und Skuas unter anderen wieder erkennen. Heute ist auch der Tag an dem wir offiziell in die Geographische Region der Antarktis eindringen, da wir den 60ten Parallel durchqueren.

Heute ist noch einen ganzen Tag auf See, und um unsere Gäste unterhalten zu halten hat unser Team ein ganzes Programm an Aktivitäten programmiert. Wir fingen mit einem Vortrag an mit dem Titel “Antarctica Discovered” von Kasper. In seinem Vortrag beschreibt er uns die ersten Versuche durch Adrien de Gerlache und Jean Charcot die Grenzen des Kontinents zu erforschen. Danach beschreibt er das Rennen und die Eroberung des Südpols durch Roald Amundsen und Robert Falcon Scott in 1911 und 1912 respektiv. Zum Schluss machte er einige Bemerkungen über die Unerreichbarkeit des Südpols, mit einem interessanten Kommentar dass dieser Ort nicht mehr besucht wurde bis 1956 durch ein Amerikanischer Flugzeug der die ersten Besucher nach 45 Jahre brachte, nur 13 Jahre vor der Mission zum Mond!

Nach diesem Vortrag war die nächste Beschäftigung das IAATO Briefing, eine obligatorische Aktivität für alle die das antarktische Kontinent besuchen möchten. Dieser Briefing wurde von Ali vorgetragen und beschreibt die Verhaltensrichtlinien die man in der Anwesenheit von wilden Tiere in der Antarktis folgen soll, sowie auch die Biosicherheitsmassnahmen für eine Landung. All diese Massnahmen versuchen den Einfluss der Menschen auf die wilde Tiere, als auch das Einführen von neuen Arten in die Antarktis so gering wie möglich zu halten. Danach wurden unsere Aussenkleidung und Rucksäcke wieder mit dem Staubsauger gereinigt. Da wir über 100 Gäste an Bord haben wurde diese Aktion in Gruppen eingeteilt je nach Deck und Kabinennummer.

Später im Nachmittag hatten wir einen weiteren Vortrag von Ali über Robben. Sie teilte uns ihr Wissen über diese Tiere und ihre Erfahrung von der Zeit als sie mit ihnen gearbeitet hat mit. Ihren Vortrag hatte hunderte schöne Bilder.

Nach diesem Vortrag hatten wir einige soziale Aktivitäten, eine happy-hour an der Bar, und eine Auktion. Die Auktion wurde durchgeführt um Geld für den South Georgia Heritage Trust aufzusammeln. Diese Organisation hat sich das Ziel gesetzt das historische und kulturelle Erbe vom Sü-Georgien Archipelago zu erhalten. Diese Organisation hat auch die Massnahmen getroffen um die Ratten und andere fremde Arten zu vernichten. Mit dem Geld was wir einsammelten helfen wir ihnen diese Schutzmassnahmen weiterhin durchzuführen. Im Ganzen verkauften wir 13 Gegenstände und sammelten 1000 € für den SGHT.

Auf unsere Reise nach Süden erleben wir längere Lichtzeiten, da wir uns in höheren Breitenkreise südlich befinden und wir hatten Licht bis nach 9 Uhr Abends. Wir erreichen die Grenzen des Scotia Sea, eine der rauesten Meere der Welt.

Tag 13: Unterwegs zur antarktischen Halbinsel

Unterwegs zur antarktischen Halbinsel
Datum: 15.11.2018
Position: 59°00’ S / 040°09’ W
Wind: S 7
Wetter: schnee
Lufttemperatur: -1

Die erste Etappe unserer Überfahrt von Süd-Georgien in die Antarktis ist geschafft. Das Schaukeln der Plancius lässt endlich wieder nach und die ersten Eisberge sind um das Schiff herum zu sehen. Wir haben die südlichen Orkney Inseln erreicht. Der Wind bläst und der Regen peitscht über das Schiff, während wir langsam entlang der Küste in eine vergletscherte Bucht hineinfahren.

Die nächste Etappe unserer Reise erwartet uns: Die argentinische Orcadas Station. Seit 1904 stehen hier ganzjährig bemannte Hütten auf kargen Felsen, mitten zwischen steilen Bergflanken, Gletscherabbruchkanten und eisigen Küsten. Wahrlich kein einladender Platz, um 14-15 Monate seines Lebens zu verbringen. Und dennoch: Jedes Jahr finden sich 18 Männer und Frauen, die bereit sind sich dieser Herausforderung zu stellen und nur mit ein paar Pinguinen als nächste Nachbarn zu überwintern.

Einige alte Holzhütten und modernere orange Blechcontainer, die an eine Raumstation erinnern, erwarten uns. Über allem thront natürlich die argentinische Flagge und das Logo der Station auf der ganz klar der argentinische Claim auf die Antarktis eingezeichnet ist. Die Bewohner der Station begrüßen uns freudig am Strand. Kein Wunder, sind die 14 Männer und 4 Frauen, doch bereits seit Januar hier in der einsamen Weite. Das letzte Schiff hat die Station im März verlassen und seither war gerade mal ein Schiff 1,5 Wochen vor uns zu Besuch an der Station.

Da ist es für die Bewohner natürlich eine willkommen Abwechslung auch noch mal andere Gesichter zu sehen und natürlich den obligatorischen Korb mit frischen Lebensmitteln (und Alkohol) zu bekommen. Freudig führen sie uns durch die Station, zeigen uns das kleine Museum und führen uns in das Hauptgebäude, wo wir mit Tee, Kaffee und Keksen verwöhnt werden. Wir haben ja schließlich bestimmt schon seit zwei Stunden nichts mehr gegessen. Viele von uns sind verwundert, was die Menschen hier dazu bringt, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen und so lange in der Einsamkeit zu verbringen. Doch natürlich finden wir schnell die Antwort: Hier gibt es freies Internet und schon wenige Minuten nachdem wir die Station betreten haben, starren die meisten von uns gebahnt auf ihre Smartphones und tippen wie wild auf den Geräten herum. Wir sind ja schließlich schon fast zwei Wochen unterwegs. Soviel digitale Abstinenz kann wirklich nicht gut sein und so starren wir lieber im Tunnelblick auf die Bildschirme, anstatt uns den Bewohnern der Station zuzuwenden und die Atmosphäre der Station in uns aufzunehmen.

Vielleicht haben wir diese Reise ja in Wirklichkeit angetreten, um der digitalen Dauerbefeuerung mal für ein paar Tage zu entkommen. Aber natürlich darf das bitte nicht zu lange sein und der Stationsbesuch ist natürlich viel zu kurz und viel zu früh geht es zurück zur digitalen Abstinenz auf der Plancius. Die Reise geht weiter. Wir verlassen die Südlichen Orkney Inseln. Ein letzter Blick auf die scharfgezackte Küstenlinie und die vielen umhertreibenden Eisberge. Pippa hält einen Vortrag über Wale und kurz darauf sehen den ersten Blas. Wir sind alle sehr gespannt, was wir die nächsten Tage noch alles entdecken werden.

Tag 14: Auf dem Seeweg in die Antarktis

Auf dem Seeweg in die Antarktis
Datum: 16.11.2018
Position: 61°28’ S / 051°04’ W
Wind: SW 5
Wetter: klar
Lufttemperatur: 0

Der Tag begann überaus gemütlich. Wir wurden wieder einmal von den Stimmen von Ali und Daniel geweckt und um 08.00 Uhr gab es dann wieder ein opulentes Frühstück. Anschließend galt es, es sich in der Lounge bei Tee gemütlich zu machen. Bereits am Vormittag berichtetet Eduardo über die aktuell stattfindende Wissenschaft in der Antarktis und wie viele Stationen es dort gibt und wie diese international kooperieren und in einem weltweiten Netzwerk zusammenarbeiten. Zwischenzeitlich gingen wir immer wieder hinaus auf das Deck hinter der Brücke. Die Sonne schien an diesem Tag und es gab immer wieder in einiger Entfernung zum Schiff, Wale zu sehen.

Anschließend konnten wir den Kinofilm zu Shakletons „Endurance“ Expedition sehen. Entspannung rundum. Nach dem Mittagessen war erst einmal Pause angesagt und jeder hatte Gelegenheit, die Füße hochzulegen oder sich draußen auf dem Brückendeck aufzuhalten. Gegen 15.30 Uhr startete dann Ralf, unser vorzüglicher Chefkoch der Plancius einen Vortrag darüber, wie so ein Schiff mit gut 150 Menschen darauf zu versorgen ist. Wie wird eingekauft, wie funktioniert die Küche. Alles sehr interessante Einblicke hinter die Kulissen.

Am späteren Nachmittag dann, galt es den zweiten Teil des Shakleton Films zum Tagesausklang anzusehen. Abschließend gab Ali wieder Ihren Tagesrück- und Ausblick, mit den Inhalten, die uns die kommenden Tage erwarten sollten. Dann hieß es nur noch: guten Appetit!

Tag 15: Penguin Island, Maxwell Bay, südliche Shetlandinseln

Penguin Island, Maxwell Bay, südliche Shetlandinseln
Datum: 17.11.2018
Position: 62°05’ S / 057°54’ W
Wind: W 5-6
Wetter: bewölkt
Lufttemperatur: -2

Nach der nächtlichen Überfahrt Richtung South Orkney Islands, wachten wir bei blauem Himmel und ruhiger See morgens auf. Wir befanden uns zu dieser Zeit zwischen Turret Point und Penguin Island. Nachdem Kasper die Bedingungen auskundschaftet hatte, war die Entscheidung schnell getroffen, so dass wir auf Penguin Island anlanden sollten.

Um Pippas Geburtstag schon morgens gelingen zu lassen wurden wir am Strand einige Minuten von einem Seeleoparden begleitet. Das Jungtier folgte Pippas Boot und war dabei sehr neugierig. Ein perfekter Start für die Landung. An Land machten wir uns dann auf den Weg zu einer Kolonie von Zügelpinguinen, wo eineige der Gäste den perfekten „schuss“ fürs Foto abwarteten oder auch einfach nur die Szenerie und das Wetter bei den Pinguinen genossen.

Die wanderfreudigen unter uns begaben sich noch auf den Weg zum Gipfel der alten Vulkaninsel, um dort einen phantastischen Blick über die Umgebung zu erlangen und sich etwas sportlicher zu bewegen. Der Rundweg um den Kraterrand war atemberaubend. In der Ferne konnten wir Buckel- und Finwale an der Wasseroberfläche beobachten und auhc die Riesensturmvögel saßen schon auf den Nestern, um die ersten Eier auszubrüten.

Der einzig unschöne Moment der Landung lag in der Sichtung einer Pelzrobbe, die gefangen war, in einem Teil eines alten Fischernetzes. Leider ein Vorkommnis, dass es in unserer heutigen Zeit viel zu oft zu geben scheint. Ohne das passende Equipment, was es leider unmöglich, diesem nicht ungefährlichen Tier zu helfen und wir mussten von dannen ziehen.

Noch während der Landung nahm der Wind wieder auf bis zu 40 Knoten zu und wir verfolgten den Plan, noch bei Turret Point anzulanden nicht weiter. Stattdessen fuhren wir weiter an der King George Island entlang Richtung Süden und suchten in der Maxwell Bay schutz vor dem Sturm.

Dort besuchten wir eine russische Forschungsstation, die auch eine othodoxe Kirche beinhaltet. Diese wurde vor gut 15 Jahren aus sibirischem Zedernholz errichtet. Jeden Sonntag ist dort Gottesdienst. Es war ein besonderes Erlebnis, dass wir die Kirche von innen besichtigen durften. Nach einem sehr gefüllten Tag, gab es dann wieder einen spannenden Tagesrückblick mit Eduardo, Mick, Ali und Andreas. Der krönende Abschluss war ein von Roger, dem Schiffsbäcker gezauberten Kuchen für Pippas Geburtstag. Lecker…

Tag 16: Wilhelmina Bay, Antarktis

Wilhelmina Bay, Antarktis
Datum: 18.11.2018
Position: 64°14’ S / 061°28’ W
Wind: NE 4-5
Wetter: bewölkt
Lufttemperatur: -1

Der Tag begann überaus schneereich. Die Decks der Plancius waren vollständig verschneit und es hatte schon fast etwas weihnachtliches, wenn man draußen stand und die atemberaubende Landschaft im Schnee nur erahnen konnte. Wir befanden uns in der Wilhemina Bay, die wir planmässig entlang fuhren, um herauszufinden, ob wir bei diesen Wetterbedingungen eine Landung wagen konnten. Allerdings verbesserte sich das Wetter nicht nennenswert. So beschlossen wir, erst einmal langsam die Bucht entlang zu fahren und auf der Rückseite wieder zu verlassen, um unseren Weg Richtung Süden fortzusetzen.

So hieß es erst einmal abwarten. Dies war aber für Alle eine tolle Gelegenheit, die Ruhe des Eises voll und ganz aufzunehmen. Es herrschte eine beeindruckende Stille unter uns Allen und kaum jemand redete. Nur das knacken des Eises war zu vernehmen. Am Ende der Bucht stellte sich dann heraus, dass die Ausfahrt durch zu viel Eis versperrt war und die Plancius dort nicht weiter fahren konnte. Kaptän Artur beschloss daher, das Schiff zu wenden und den gleichen Weg wirder zurück zu fahren. Die bedeutete allerdings einen erheblichen Zeitverlust, für das, was an sich am Nachmittag noch geplant war.

So wären wir nicht vor 18 Uhr an unserem nächsten Landepunkt. Daher setzte sich Ali und das Expeditionsteam mit dem Kapitän zusammen und diskustierte die Möglichkeiten. Die Entscheidung viel dann auf eine Zodiac Bootstour in der Wilhemina Bay. Denn hier waren wir von den stürmischen Winden weiter südlich gut geschützt und eine solche Bootstour bei Schneetreiben, konnte durchaus spannend werden. Es wurde in den schon vorangegangenen Tagen eingeteilten Gruppen gefahren. Die Expeditions-Guides machten dann in den Wartezeiten am Schiff eine Schneeballschlacht und Alle hatten Ihre Freude.

Als die Boote dann draußen in der Bucht waren, außer Sicht der Plancius, wurden die Motoren abgestellt und war…, einfach nur noch still. So verharrten wir einige Minuten un absoluter Stille. Ein sehr ergreifender und andächtiger Moment. Als wir auf das Schiff zurück kamen, erwartete uns auf dem Außendeck hinter der Brücke eine Überraschung. Zsuzsanna und Bobby hatten sich als Pinguine verkleidet und schenkten heiße Schokolade mit Schuß aus. Die Stimmung war für den Rest des Tages sehr ausgelassen und wir waren Alle sehr zufrieden, mit der Entscheidung die Bedingungen in Wilhemina Bay für einen solchen Ausflug zu nutzen. Als wir dann wieder offenere Gewässer erreichten packte der Sturm wieder das Schiff und alles geriet mehr in Bewegung. Ein toller Tag neigte sich dem Ende, mit dem nächsten Ziel schon vor Augen. Danco Island und Neko Harbour…

Tag 17: Danco Island, Neko Harbour, Antarktis

Danco Island, Neko Harbour, Antarktis
Datum: 17.11.2018
Position: 64°42’ S / 062°34’ W
Wind: 0
Wetter: klar
Lufttemperatur: +5

Der Tag begann überaus vielversprechend. Sonne, blauer Himmel und sehr sehr ruhige See. Damit stand relativ schnell fest, dass unsere geplanten Landungen für diesen Tag stattfinden konnten. Nachdem wir von Ali und Daniel geweckt wurden, hieß es aber zunächst einmal, Frühstück. In aller Gemütlichkeit. Danach machten wir uns dann fertig und konnten es kaum erwarten, auf die Boote zu steigen und an Land zu gehen. Zwar ist Danco Island noch nicht ganz der Antarktische Kontinent, was aber angesichts der fabelhaften Szenerie, die uns umgab, völlig in den Hintergrund zu treten schien. Die Fahrt mit den Booten dauerte relativ lange und wir genossen den Sonnenschein. Die Bucht unserer Landezone war über und über mit Eselspinguinen besetzt.

Wir konnten auch zum ersten Mal Schneeschuhe ausprobieren, um den Gipfel von Danco Island zu erklimmen und dabei an zwei Pinguin Kolonien vorbei zu wandern. Manche von uns zog es hinauf und der Bewegungsdrang schlug durch. Andere wiederum verbrachten die Zeit an Land mehr in der Nähe der Pinguine, um dort viele schöne Beobachtungen zu machen. So kamen die Pinguine zum Teil in greifbare Nähe. Wieder andere begannen bereits mit der Balz und der Paarung. Ein insgesamt wunderschöner Start in diesen Tag und wir Alle genossen die Landschaft, die uns umgab auf sehr individuelle Weise.

Nach gut zweieinhalb Stunden kehrten die Ersten dann langsam zum Schiff zurück. Es gab aber ein paar Verwegene, die der Idee des „Polar Plunge“, einem Badegang in der Antarktis, nicht wiederstehen konnten. So brachte das Expeditionsteam Handtücher mit an Land und wir gingen baden. Wenn auch meist nur für wenige Sekunden, doch immerhin… Sogar viele aus der Schiffscrew kamen dafür extra an Land und nutzten die Gelegenheit des Eisbadens. Für viele war es das erste Mal. Als Alle wieder trocken waren, ging es dann zum Aufwärmen und Mittagessen auf die Plancius zurück.

So konnte der Tag weitergehen und die Stimmung war überaus gut. Wir begaben uns dann in Richtung Neko Harbour. Dies sollte am Nachmittag unsere wirkliche Antarktis- Landung werden. Das Wetter zog sich zwar etwas zu und während der Landung begann es zu schneien. Doch all das war wenig wichtig im Hinblick darauf, dass wir Weddell Robben direkt am Strand hatten, super grünes und klares Wasser in dem die Eselspinguine wie Pfeile durchs Wasser schossen und… wir setzten unseren Fuß auf den antarktischen Kontinent.

Was konnte es an diesem Tag besseres geben? So hatten wir gut 3 Stunden Zeit. Es gab einen Weg durch den Schnee hinauf zu einem Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick auf eine der schönsten Gletscherfronten. Immer wieder hörten wir größere Kalbungen abgehen. Ein klang wie Donnergrollen. Die meisten saßen dann still und andächtig im Schnee und beobachteten die Eselspinguine. Ein zauberhafter Anblick in einer zauberhaften Umgebung. Nachdem die Plancius zunächst im Schnee ausser Sicht war, dann aber wieder zu uns zurück kam, kehrten wir durchkühlt, aber sehr zufrieden zum Schiff zurück. Abends gab es dann noch das „echte“ Barbecue auf Deck 3 im hinteren Bereich des Schiffes. Was für ein Tag…

Tag 18: Melchior Inseln, Antarktis

Melchior Inseln, Antarktis
Datum: 20.11.2018
Position: 064°19’S / 062°58’W
Wind: NNW 5
Wetter: schneefall
Lufttemperatur: -1

Wir erwachten in Melchior Harbour mit ruhigem Wind aber viel Schnee, was die Sicht sehr stark reduzierte. Ali entschloss doch unser Plan durchzuführen eine Zodiac-cruise zu machen, aber indem wir doch näher am Schiff bleiben würden. Diejenige die mutig waren die Tour zu machen wurden mit gutem Wetter und sogar Sonnenschein begrüsst und wir sahen uns wunderschöne Landschaften und Icebergs an.

Die Melchior Inseln beherbergen eine kleine argentinische Sommerbasis (bemannt nur während eine oder zwei Wochen im Jahr für die Wartung), die heute klein und einsam aussah auf dem kleinen schneebedecktem Stück Land wo sie sich befindet.

In allen Richtungen waren wir von Gletscher-bedeckten Hügeln und Bergspitzen umkreist… wo sollen wir zuerst gehen? Als wir vor einer Eiswand gefahren sind konnten wir Schichten im Schnee sehen wo wiederholter Schneefall eine grosse Falte gefüllt hatte. Dann gab es auch Eiswände die aussahen als würden sie jeden Augenblick abbrechen und in die Bucht kalben. Eine kleine Bucht sah aus wie ein Friedhof für kleine Icebergs, mit mehreren grosse Stücke die langsam im Kreise drehten. Einige waren breit und niedrig, und machten lauter Lärm als deren Ecken mit dem Wellengang unter und über Wasser gerieten. Andere waren gross und frisch aber man konnte sehen dass die Sonne nach und nach diese zum schmelzen brachte.

Wir konnten auch Beispiele der Geologie der Insel beobachten, wo niedrige kleine Inseln und steinerne Spitzen sich abwechselten, und wo kleine Buchten und Pässe Schutz für Eisstücke und neugierige Gummiboot-Touristen bieten.

Nach anderthalb Stunden während denen wir die Geschenke der Antarktis bewundern konnten, kehrten wir zurück zum Schiff, wo Susanna und Bobby mit warme Schokoladegetränke auf uns warteten. Wir beobachteten dann das unendliche Weiss der Antarktis an uns vorbeiziehen, den Kopf voll mit Bilder und Gefühle… es wird eine Weile dauern bis wir alles was wir gesehen und getan haben wirklich registrieren.

Als wir uns auf den Weg ins Drake Passage machten konnten wir sofort spüren wie die Bewegung des Schiffes sich veränderte. Die meisten entschieden sich ein Nickerchen zu halten nach dem beschäftigtem Tag in der Antarktis, und am Abend wurden wir in die Lounge für ein Recap von Ali, Eduardo und Andreas eingeladen.

Tag 19: Unterwegs nach Ushuaia, Argentinien

Unterwegs nach Ushuaia, Argentinien
Datum: 21.11.2018
Position: 60°19’ S / 063°31’ W
Wetter: sonnig
Lufttemperatur: +5

Heute wachten wir auf hoher See auf – mitten in der berüchtigten Drakepassage. Es war ein anfänglich etwas unruhiger Start, als das Frühstück für 08.00 Uhr bekannt gegeben wurde. Viele von uns hatten sich schon früh wieder in die Kabinen zurückgezogen, da die Nacht von heftigen Rollbewegungen der Plancius begleitet wurde. Sich auf dem Schiff zu bewegen, war an diesem Tag eine Herausforderung. Und noch immer wurde das Schiff von einigen Seevögeln begleitet. Es gab also immer etwas zu sehen. Die Außendecks waren für die Passage allerding geschlossen, denn die Sicherheit auf dem Schiff steht an erster Stelle. Der Tag bot im Wesentlichen Gelegenheit zur Gemütlichkeit und sich langsam auf das Ende der Reise vorzubereiten. Es gab einige Vorträge zu hören und auch eine BBC Dokumentation wurde gezeigt. „Der blaue Planet“. Überaus spannende und auch ergreifende Bilder.

Gegen Nachmittag dann wurde es deutlich ruhiger auf See und die Plancius wog sich sanft rollend durch die Drake Passage. Am frühen Abend dann gab es noch das legendäre Plancius Pub Quiz. Alle waren dabei und nahmen gemütlich einen Drink zu sich. So klang der Abend mit Unterhaltung aus und jeder ging zufrieden und beschwingt zu Bett.

Tag 20: Unterwegs nach Ushuaia, Argentinien

Unterwegs nach Ushuaia, Argentinien
Datum: 22.11.2018
Position: 56°23’ S / 065°49’ W
Wind: W 7
Wetter: regen
Lufttemperatur: +7

Der heute morgen zu vernehmende Weckruf war von ganz anderer Art, als wir es bisher kannten. Einer der Passagiere hatte bei der Versteigerung in South Georgia ein ganz besondere Gebot abgegeben. Den Weckruf an einem der Tage zu übernehmen und Ali und Daniel damit „unter die Arme“ zu greifen… Gesagt, getan. So erschallte zunächst über die Lautsprecher ein Lied und anschließend wurden wir in 3 Sprachen geweckt. Holländisch, Englisch und Deutsch. Ein wunderbarer Start in einen sehr sonnigen und milden Tag. Die Drake Passage zeigt sich an diesem Tag von Ihrer freundlichen Seite und es war so gar kein Gefühl vorhanden, dass wir uns in der gefährlichsten Wasserstraße der Welt befanden.

Der Tag verlief überaus entspannt und wurde von dirversen Vorträgen Kaspers und Andreas' abgerundet. Ein bisschen Wehmut lag allerding bei uns allen in der Luft. Denn jedem war an diesem warmen und sonnigen Tag klar, dass wir nach Ushuaia zurückkehrten und die Reise sich ihrem Ende neigte. Der Wind war uns wohl gesonnen und wir kamen sehr gut voran, so dass wir bereits am Vormittag die ersten Inseln rund um Kap Horn fern am Horizont erkennen konnten. Jeder verbrachte nochmal so viel Zeit draußen in der Sonne, wie nur irgend möglich. Am Abend dann gab es noch den offiziellen Caiptain´s Cocktail, der die Reise abrundetet und auch die von Daniel zusammengestellte Bilderschau bot uns nochmal einen tollen Rückblick auf das, was wir alles erlebt hatten. Etwas ganz besonderes…

Tag 21: Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien

Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien
Datum: 23.11.2018
Position: 54°48’S / 068°18’W

Gesamtstrecke unsere Reise:
Nautische Meilen: 3,712 nm
Kilometer: 6,874 km

Details

Tripcode: PLA21-18
Daten: 3 Nov – 23 Nov, 2018
Dauer: 20 Nächte
Schiff: MS Plancius
Einschiffung: Puerto Madryn
Ausschiffung: Ushuaia

Aboard MS Plancius

Das eisverstärkte Schiff Plancius ist ein ideales Schiff für polare Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis.

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