7. Mai 2026, 13:30 Uhr MEZ
Oceanwide Expeditions ist über ein Video informiert, das am 12. April 2026 aufgenommen wurde und die Durchsage an die Gäste über den Tod einer Person an Bord am 11. April 2026 zeigt.
Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Passagiere und der Besatzung haben für uns oberste Priorität. Zum Zeitpunkt des ersten Todesfalls am 11. April war die Todesursache unbekannt, und es gab keine Hinweise auf ein Virus oder eine Ansteckung an Bord der m/v Hondius. Dies wurde vom Schiffsarzt festgestellt und am 12. April vom Kapitän persönlich an Passagiere und Besatzung mitgeteilt.
Nach einer medizinischen Untersuchung ging man davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelte. Bei der Unterrichtung aller Gäste und der Besatzung an Bord der m/v Hondius wurden die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten. Die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften sowie die maritimen Standards für die ordnungsgemäße Abwicklung und Meldung eines Todesfalls auf See wurden strikt befolgt. Nach der medizinischen Evakuierung eines erkrankten Gastes am 27. April forderte das medizinische Team des Schiffes Tests an, um festzustellen, ob gemeinsame Krankheitserreger vorhanden waren. Oceanwide Expeditions leitete an diesem Tag seinen SHIELD-Reaktionsplan ein.
Am 4. Mai wurde bestätigt, dass bei der Person, die am 27. April per Medevac von der m/v Hondius verlegt wurde und derzeit in einem südafrikanischen Krankenhaus behandelt wird, ein Hantavirus vorliegt. Dies war der erste bestätigte Fall. Als Reaktion darauf verschärfte Oceanwide Expeditions umgehend sein Notfallprotokoll, forderte die Gäste auf, Isolationsmaßnahmen und Hygienevorschriften einzuhalten, und weitete die medizinische Überwachung aus. Seitdem sind drei weitere medizinische Fachkräfte an Bord gekommen, sodass sich die Gesamtzahl der medizinischen Fachkräfte an Bord auf vier erhöht hat.