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Logbuch

Zusteigen – Ushuaia, Argentinien
  • Datum: 29.11.2016
  • Position: 042°45’S / 065°01’W

So hier sind wir, am Ende der Welt in Ushuaia in Argentina. Es ist die südlichste Stadt der Welt, nur Port Williams in Chile ist ein bisschen südlischer, aber das ist nu rein kleines Dorf keine Stadt.
Ushuaia ist eine wachsende Stadt, etwa 100.000 Menschen leben dort heute. Viele Abenteuer lustige Leute kommen hierher, um die Natur zu geniessen und über die Bergen zu wandern. Tourismus ist die grösste Industrie, aber auch viele Fischereischiffe, u.a. für Königskrabben, kommen hierher.

Für viele ist es ein lebenslanger Traum hierher zu kommen, um eine Reise anzutreten zu den Falklandinseln, Süd-Georgien, und endlich bis runter zur Antarktis zu kommen. Die meisten Gäste war pünktlich am Anleger zwischen 16:00 & 17:00 Uhr und Mitglieder vom Expeditionsteam waren da, um das Gepäck anzunehmen und mitzuhelfen. An der Rezeption wartete das Hotelteam auf die Gäste, Johnny und Kathi, also auch die Fillipino-Crew.

Danach war Zeit fuer unsere verflichtende Sicherheitseinweisung und -übung mit dem dritten Offizier John aus Wales, eine netter junger Kerl. Er erklärte sehr gut welche Schwimmweste die richtige ist, wenn man über Bord geht auf offener See. Dann endlich stellte sich das Expeditionsteam vor, Expeditionsleiter Andrew Bishop und seine Guides, während die Plancius den Hafen verliess, begleitet von Albatrossen und anderen Vögeln.

Auch unser Kapitän Evgeny Levakov stellte sich vor und gab einen ‘Prost’ mit Prosseco und kleinen Leckerbissen. Um 20:15 war dann endlich Zeit für das Abendessen, das erste von vielen gemacht von unserem Chefkoch Ralph und der Küchencrew, während die Plancius nach Osten unterwegs ist…

Auf See in Richtung Falkland Inseln
  • Datum: 30.11.2016
  • Position: 054°03’ S / 064°08’ W

Die Sonne schien und Neptun war unserer Reise zu den Falkland Inseln offensichtlich gut gesinnt.
Bereits in der Nacht pasierten wir den Beagle Kanal und befuhren das offene Meer. Zahlreiche Seevögel segelten neben uns umher. Es war nun Zeit, die eigentlichen Abenteuer vorzubereiten. Andrew gab eine Sicherheitseinführung in die Schlauchbootoperationen und demonstrierte, wie die automatischen Rettungswesten angezogen werden.

Danach gab es die große Gummistiefelanprobe, bei der wir unsere Muckboots erhalten haben.
Am Nachmittag gaben Bruce und Beau eine Einführung in die Fotografie, damit jeder für die kommenden Abenteuer bestmöglich gewapnet ist. Ding Dong: Wale voraus! Ertönte es aus den Lautsprechern bevor das ganze Schiff begann, sich auf die Außendecks zu begeben und nach Walen Ausschau zu halten. Es war, das mit 150 t Gewicht und ca.25 m Länge, zweitgrößte Lebewesen auf Erden. Ein Finnwal.

Beim Recap, gab uns das Expeditonsteam einen Ausblcik auf den nächsten Tag auf den Falkland Inseln und fachte unser Interesse an den Pinguinen an.

Carcass Insel und Saunders Insel
  • Datum: 01.12.2016
  • Position: 051°20’ S / 060°39’ W

Nach mehr als einen Tag zur See erreichten wir die Falklandinseln und hatten unsere erste Landung auf der Carcass Insel. Trotz relativ starken Windes schafften wir es am Strand anzulanden und die wanderlustigen Passagiere machten eine 4 km Strecke zurück zur kleinen Siedlung, während die anderen direkt an der Siedlung an Land gehen konnten. Auf der Wanderung durch die schöne Landschaft der Falklandinseln sahen wir unter anderen Magellan- und Eselspinguine sowie Falkandgänse mit Küken. In der Siedlung luden uns die Carcass Bewohner zu Tee und Keksen ein, und was die alles für uns gebacken hatten, der Gebäcktisch war eine Freude für das Auge. Nachdem die Bäuche mit leckeren Falklandkeksen gefüllt waren, ging es zurück zur Plancius zum Mittagessen.

Am Nachmittag landeten wir auf der Saunders Insel und wurden vom Besitzer und seiner Familie in Empfang genommen, echte Falkländer die bereits seit acht Generationen hier leben. Am Strand wurden wir direkt von Eselspinguinen und Caracara-Vögeln begrüßt. Hier auf der Insel brütet eine Vielzahl von Vögeln, wir begegneten einer großen Kolonie von Eselspinguinen, die geduldig auf ihren Eiern saßen, und hier und da guckte auch schon das eine oder andere Küken hervor. Außerdem sahen wir zum ersten Mal die eindrucksvollen Königspinguine und die lustigen Felsenpinguine, diese kletterten hüpfend die Bergseite hoch. Weiter oben am Berghang genossen wir dann noch die Aussicht auf die eindrucksvollen Schwarzbraunalbatrosse und die wunderschönen Königskormorane bevor wir wieder zur Plancius zurückkehrten. Beim Recap erzählte Michelle dann etwas über die Entdeckung der Falklandinseln und Bill gab einen Vorgeschmack auf seinen Vortrag „Gemälde des Meeres“.

Stanley, Falkland Inseln
  • Datum: 02.12.2016
  • Position: 051°31’ S / 057°27’ W

Der Morgen begann stürmisch mit fünfzig Knoten Wind und sechs bis sieben Meter hohen Wellen. Plan A, der Landgang in Stanley auf den Falklandinseln war damit vorerst abgesagt. Einige Stunden vergingen, bis der Kapitän entschied, dass die Bedingungen sicher genug waren, um in die Bucht einzulaufen. Nach einem kurzen Ritt mit den Zodiacs erreichten wir den Anleger von Stanley und zogen los die historische Stadt zu erkunden.

Gschäfte, Kneipen und Caffees waren genauso eine wilkommene Abwechslung wie das Museum und die Tiere, die einige von uns erkundeten. Einige nahmen sich sogar ein Taxi, um an den Strand zum Gypsy Point zu fahren und Robben und Pinguine zu sehen. Andere fuhren hinaus aus der Stadt um einheimische Vögel zu beobachten. Bei Sonnenschein, stiegen wir wieder in die Zodiacs und traten die Fahrt zur Plancius an, die wenig später den Kurs durch die Enge auf SüdßGeorgien setzte.

Auf See in Richtung Süd-Georgien
  • Datum: 03.12.2016
  • Position: 052°08’S / 053°16’W

Um 7.45, wurden wir geweckt durch die Stimme von Andrew und Michelle. Sie sagten uns das Datum, Windgeschwindigkeit und Temperatur.
Nach dem Frühstück wurden wir in der Lounge gebeten für eine verpflichtende Einleitung über IAATO und Süd-Georgien. Andrew sagte uns das wir Abstand halten sollen von Tierleben, dass wir keinerlei Essen mit an Land nehmen dürfen, und wir nachschauen müssen ob keine Samen oder Schlamm an unserer Kleidung und Taschen steckt, weil das gefährlich sein kann für die endemische Natur. Das Expeditionsteam zeigte uns hinterher einen kurzen Dokumentarfilm über Süd-Georgien, welcher uns die schöne Landschaft zeigte, aber auch was passieren kann mit deiner Hand nach einem Biss von einer Pelzrobbe.

Nach all dieser Informationen, werden wir in die Lounge gerufen, um unsere Kleidung und Rücksäcke zu staubsaugen.

Nachdem alle fertig waren mit dem Staubsaugen, fing der Vortrag von Beau an. Er erzählte uns über die Unterschiede zwischen Blauwal, Finnwal, Seiwal, Zwergwal, Buckelwal und Glattwal.

Gleich anschließend, um 16 Uhr, hielt David seinen Vortrag über Shackleton.
Shackleton machte seine erste Südpol Erfahrung bei Robert Falcon Scott an Bord der Discovery. Diese Fahrt fand statt von 1901-1903, dabei wurden Hunde genutzt, und auch ein Luftballon für Luftbilder. Auf diese Fahrt litt Shackleton an Skorbut, und wurde weggeschickt von Scott. Er wollte aber zurück in der Antarktis und kaufte ein Schiff genannt Nimrod. Am 9. Januar 1909 war er fast am Südpol, aber er war sich bewusst das, wenn er weiter machen würde, sie es nicht zurückschaffen sollten. Deswegen kehrte er um, und alle Expeditionssmitglieder haben überlebt.

Ein paar Jahre später kaufte Shackleton das Schiff Polaris, was damals von der berühmte Belgier Gerlache für Tourismus in der Arktis benutzt wurde. Er taufte es Endurance und fuhr damit südlich zum Antarktischen Kontinent, wo das Schiff im Eis stecken blieb und sank.

David erzählte uns wie es mit den Leuten weiter ging. Da folgte ein Überwinterung auf Elephant Island und eine Gruppe ruderte durch Herbststürme nach Süd-Georgien. Alle die nach dieser Geschichte neugierig geworden sind, konnten nun anschließend ein Film anschauen über Shackleton. Gerade mal die Hälfte des Filmes geschafft, kam eine Lautsprecheransage von Andrew. Ein Cuvier’s Schnabelwal wurde gesichtet neben unserem Schiff. Alle sprangen auf um durch das Fenster zu schauen.
Ein Cuvier’s Schnabelwal hat eine cremeweiße Stirn, ist 4,5 – 7 Meter lang und wiegt um die 2 – 3,5 Tonnen. Diese Sorte von Walen werden häufig an Stränden gefunden nach Übungen der Marine, wobei Sonar genutzt wird. Auch kann diese Sorte sehr tief tauchen, bis zu 2992 Meter tief.

Der Wal schwamm weiter, und der Film wurde weiter gezeigt bis es Zeit war für unseres tägliche Recap. Da erzählte Andrew uns die Pläne für den nächsten Tag, und bat uns unsere Vorhänge zu schließen, damit wir keine Vögel zum Schiff anlocken.

Auf See in Richtung Süd-Georgien
  • Datum: 04.12.2016
  • Position: 052°57’ S / 045°51’ W

Wir sind immer noch auf See auf dem Weg nach Süd-Georgien. Nachdem Frühstück machten wir eine wunderbare Sichtung: ein Dutzend Finnwale und Pelzrobben, die um die Plancius rumschwammen, sicherlich um zu fressen. Dies war in der Nähe der Antarktischen Konvergenz, wo es nicht untypisch ist Wale zu beobachten, denn diese Gewässer sind sehr nährstoffreich und produktiv und enthalten potentiell viel Plankton d.h. Walnahrung. Desweiteren am Vormittag gab Bill seinen Vortrag über Süd-Georgien in der Lounge, woraufhin Miriam folgte mit der deutschen Version ihres Plankton-Vortrages.

Nach dem Mittagsessen folgte dann ein weiter Teil von PolarNews organisierten Workshop über Fotografie, bevor es wieder hieß „Kino-Zeit“ und wir den zweiten Teil des spannenden „Shackleton“-Filmes in der Lounge anstellten. Wind und Wellengang nahm am Nachmittag zu, während Miriam auch den englischsprachigen unter euch etwas über das wichtigste in den Weltmeeren berichtete, dem Plankton, und draussen der ein oder andere Albatros vorbeiflog. Im Recap wurde dann über Königspinguine und die Antarktische Konvergenz geredet und Andrew erzählte etwas über unsere Pläne des morgigen Tages auf Süd-Georgien.

Rosita Harbour
  • Datum: 05.12.2016
  • Position: 059°37’ S / 039°12’ W

In den frühen Morgenstunden war es endlich so weit. Die Gipfel Süd Georgiens waren aus der Ferne zu sehen und die Vorfreude auf einen Landgang stieg. Begrüßt wurden wir jedoch von 40 Knoten Wind und tosender See, weswegen wir unseren Plan A nicht umsetzen konnten. Stattdessen nahmen wir Kurs auf die Bay of Isles.

Noch bevor wir unser nächstes Ziel erreichten, gab Bill eine Vorlesung über die Geschichte des Wahlfangs auf Süd Georgien, um unser Erlebnis bei der Besichtigung der Wahlfangstationen noch intensiver werden zu lassen. Sowie wir in die Bucht einfuhren, fanden wir ein wenig Schutz und die Bedingungen erlaubten es eine Zodiacfahrt in der Rosita Bucht zu machen.

Wir konnten Pelzrobben, Seeelefanten, Pinguine und andere Seevögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und beneideten sie um die Kälteresistenz, während wir uns beim Fotografierern die Finger abfrohren. Besonders interessant waren die neugeborernen Pelzrobben die in ihrem schwarzen Plüschfell eher nach einem Steiff Kuscheltier aussahen.

Den Besuch bei der Königspinguinkollonie in der Salisbury Plain mussten wir Windbedingt leider absagen, konnten jedoch die gewaltige Kollonie vom Schiff aus bewundern. Kurz darauf bekamen wir einen Ausblick auf den folgenden Tag, bevor wir beim Abendessen wieder zu Kräften kamen.

Fortuna Bay- Stromness-Grytviken
  • Datum: 06.12.2016
  • Position: 054°05’ S / 036°47’ W

Nikolaustag! Und was war das für ein schöner und ereignisreicher Tag! Der Morgen startete mit der Shackleton-Wanderung (etwa 6 km) für 39 Wanderlustige unter euch von Fortuna Bay nach Stromness. Das war die gleiche Strecke die Shackleton, Crean und Worseley machten um Rettung zu finden 1916 nur halt von der anderen Richtung aus (Stromness – Fortuna Bay). Diese Wanderung ist nicht gerade eine allzu leichte Strecke, besonders nicht, wenn das Wetter nicht mitspielt, aber dies spielte heute keine Rolle, den die Sonne erstrahlte die gesamte Bucht. Erster Landgang und gleich Begegnung mit Pelzrobben und Seeelefanten-Jungen. „Jungen“ ist allerdings etwas untertrieben, denn die Jungen der Seeelefanten sind schon kleine Kolosse an sich, die um die 800 kg wiegen können. Erst bergauf, durch eine wunderschöne Landschaft, vorbei an einem See und einigen brütenden Antipodenseeschwalben, kommen wir zum höchsten Punkt unser Wanderung (etwa 300 m) und einer traumhaften Aussicht auf Stromness. Nun stand der etwas kritische Abstieg vor uns, den jedoch alle gut meisterten und wir mit einer Kolonie von brütenden Eselspinguinen belohnt wurden und dem Shackleton-Wasserfall.

Derweil wurde auf der Plancius der erste Buckelwal gesichtet, ein verspieltes Jungtier in der Nähe eines Eisberges. Nun hieß es auch für den Rest der Passagiere schmeißt euch in eure Schwimmwesten und wir gehen an Land bei Stromness. Hier ist eine verlassene Walfangstation, die allerdings aufgrund von Asbest nicht mehr betreten werden darf, nur die tierische Bewohner, Pelzrobben und Seeelefanten, trauen sich noch in die Nähe der Gebäude. Der Landgang in Stromness wurde durch aggressive Pelzrobben verzögert und erschwert. Nach und nach schafften es aber alle Passagiere an Land und genossen die Landschaft und die fantastische Tierwelt, junge und alte, große und kleine Pelzrobben und viele junge Seeelefanten, was eine Aussicht! Auch eine Gruppe von Königspinguinen war zu beobachten.

Nikolaustag war noch nicht zu Ende, am Nachmittag stand Grytviken im Programm. Grytviken ist eine alte Walfangstation, die heutzutage als Museum ihren Zweck erfüllt, und auch das einzige Postamt auf Süd-Georgien beherbergt. Desweiteren liegt hier eine Forschungsstation vom British Antarctic Survey (BAS) und das Grab vom „Boss“ Ernest Shackleton. Dem Boss zu Ehren gab Bill eine kleine Ansprache auf dem Friedhof und es gab einen kleinen Prost-Trunk. Das Gebiet um die alten Walfang-Gebäude herum ist heutzutage das Zuhause von jungen und alten Pelzrobben und Seeelefanten und einigen Königspinguinen. Wir wurden vom Museumspersonal eingeladen zu einer Führung rund um die Station und später zu einer Shackleton-Führung. Viele Passagiere wollten die Gegend aber lieber auf eigene Faust erkunden, die Tiere beobachten, ein paar Andenken im Museumsladen kaufen und Postkarte verschicken. Nun neigte sich der Nikolaustag langsam dem Ende zu, allerdings mit einem Abendessen: BBQ draußen auf dem Achterdeck! Die Leute vom Grytviken-Museum und von der BAS-Station waren auch eingeladen und der Abend endete mit Musik und (schottischen...) Tanz. Ein gelungener Nikolaustag.

Godthul und St Andrews Bucht
  • Datum: 07.12.2016
  • Position: 054°17’ S / 036°17’ W

Zum wiederholten Male meint es Neptun sehr gut mit uns. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Zodiac zu Wasser gelassen und das Expeditionsteam machte sich auf den Weg die Landungsstelle zu Erkunden und sicher zu Machen.
Bei der Anzahl der Pelzrobben am Strand, vorallem mit Jungen, war dies auch mehr als nötig. Ein Weg wurde durch den Strand bis auf die Anhöhe abgesteckt. Selbst im hohen Gras lagen unscheinbar die Pelzrobbenmännchen. Eine Gruppe wanderte an der Eselspinguinkollonie bis auf die Hügel, um einen fantastischen Blick auf die Bucht zu genießen und ergatterte sogar einige Blicke auf den Pieper, der durch die Rattenplage auf Süd Georgien so gefährdet war. Zwei Gruppen machten sich mit den Zodiacs auf die Küste zu erkunden. Und das hat sich ausgezahlt. Direkt zu begin wurde ein Albinojunges einer Pelzrobbhe beim Stillen gesichtet. Ein unglaublich niedlicher Anblick. Direkt danach, nur wenige hundert Meter weiter die Küste entlang, zeigte sich die Natur, wie sie nun mal ist – konsequent. So konnten wir beobachten, wie ein Riesensturmvogel ein Pelzrobbenjunges aufaß.

Auf der anderen Seite der Bucht, hatten wir eine ganz besondere Begegnung. Ein Seeleopard näherte sich unseren Booten und spielte eine ganze Weile mit uns, bis wir uns wieder zurückzogen.

Am Nachmittag erreichten wir die St.Andrews Bay und machten uns auf zu einem ganz besonderem Landgang. Noch in den Schlauchbooten sitzend, kündigte der Geruch unser Empfangskommitee an. Der Strand war überseht mit Seeelefanten, Pelzrobben und Königspinguinen. Das Expeditionsteam führte uns hinter dem Strand, durch zwei Bäche auf unscheinbare Hügel vor einem Gletscher. Im Tal, wo einst der Gletscher emporragte, Pinguine. Wohin das Auge reicht Kömigspinguine. Große prächtige Vögel, braune flauschige Kücken und beides in unzähligen Mengen.

Ein Spektakel, das viele zu Tränen rührte.

Gold Harbour, Cooper Bay und Drygalski Fjord
  • Datum: 08.12.2016
  • Position: 054°37’ S / 035°54’ W

Der Tag begann früh...sehr früh!

Andrew weckte uns um 5 Uhr morgens in Gold Harbour für einen Landgang noch vor dem Frühstück! Es gab ein kleines Vor-Frühstück in der Lounge für die, die es nicht bis 8 Uhr schaffen würden und dann hieß es Anziehen und Zodiac. Am Strand waren wir umgeben von super niedlichen und neugierigen Seeelefant-Jungen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat uns zu erkunden. Besonders spannend fanden die Kleinen das Spiel „Wer schafft es die meisten roten Stangen umzuwerfen“. Viele Fotos wurde geschossen von diesen kleinen, wenn eigentlich schon großen, Wesen wie sie auf uns zurobbten, Nasen gegen unsere Beine und Schuhe drückten oder gar ein bisschen knabberten. Einige fanden sogar es super gemütlich die Strandtaschen (´Shore-bags`) als Schlafunterlage zu nutzen und ließen sich davon nicht mehr wegbewegen. Neben den Seeelefanten-Jungen war der Strand voll mit Königspinguinen und ihren braunen wuscheligen Küken. Einige von diesen Küken waren bereits in der Mauser und sahen aus wie kleine Punks.

Nachdem ganzen Spaß am Strand war es endlich Zeit für das Frühstück, während die Plancius weiter fuhr zu unserem letzten Stopp bei Süd-Georgien, der Cooper Bucht. Allerdings war zu viel Wellengang dort, so dass der Kapitän uns alternativ zur Cooper Insel fuhr, wo wir eine Zodiac-Rundfahrt machten. Und was für ein Glück! Vom Wasser aus sahen wir zum ersten Mal Zügel- und Macaronipinguine, sowie einige Weißgesichtsscheidenschnabel, Südliche Kormorane und allerlei andere Vogelarten. Die Landschaft hier war einfach der Wahnsinn! Mit den Zodiac fuhren wir an fantastischen Kliffen und kleine Felsinsel vorbei, gar ein Labyrinth von kleinen Inseln, und ein wunderschöner Eisberg gab dem Bild den letzten Schliff. Obwohl das Wetter eher traurig war mit viel Wind und Regen, genossen alle diese szenische Rundfahrt trotz nasser Klamotten.

Nach dem Mittagsessen war es Zeit Abschied nehmen von Süd-Georgien und dafür brachte uns der Kapitän in den Drygalski Fjord. Steile Berge die bis zu 2000 m in die Luft ragen und verziert sind mit Gletschern und Wasserfällen. Die Nordseite des Fjordes ist um die 240 Mio. Jahre alt und war damals ein Teil Godwanas, wohingegen die südliche Seite des Fjordes etwas “jünger” ist aus der Zeit vor 180 Mio. Jahren. Das Ende des Fjordes verziert der schöne Ristins Gletscher. Was ein gelungener Abschluss, nun kann es weiter gehen runter in die Antarktis.

Da der Tag noch jung war, gab Beau am Nachmittag einen interessanten Vortrag über die Robben der Antarktis, worin er erklärte das ein erwachsender Seeelefant um die 6.5 m lang werden und dann um die 3700 kg wiegt. Das bedeutet die neugierigen Jungtiere haben noch ordentlich was zu essen um groß zu werden.

Auf See in Richtung Antarktis
  • Datum: 09.12.2016
  • Position: 057°12’S / 039°28’W

Ein neuer Tag, eine neue Reise auf dem weg zu den Süd Orkney Inseln. Das Wetter war constant. 4 Grad Celsius und über 25 Knoten Wind, aber wir woollen uns nicht beschweren. Wer keinen Wind mag, fährt ja nicht in die Antarktis, sondern höchstens nach Stuttgart. Direkt nach dem Frühstück ging es los mit der nächsten Staubsaugerpartz. Nach den zahlreichen Landungen auf Südgeorgien, galt es nun unsere Außenkleidung für die Orkneys zu reinigen.

Das wurde auch so gründlich gemacht, das Michaels Vortrag über das Meereis ein wenig verschoben werden musste und die letzten Polarabenteuer erst nach dem Mittagessen bereit waren, neue Länder zu entdecken.

Der Nachmittag gestaltete sich sehr ungewöhnlich. Nicht das Expeditionsteam, sondern der Küchenchef Ralf hielt einen Vortrag über die Logistik einer Schiffskombüse und den Schwierigkeiten, mit denen er und sein Team täglich fertig werden müssen. Direkt im Anschluss meldete sich der Hotel Manager Johnnz per Lautsprecher zu Wort und verkündete frohe Nachrichten; Happy Hour an der Bar. Mit trinkbaren Köstlichkeiten versorgt, began die Auktion zu Gunsten der Süd Georgien Stiftung, die unter Anderem das Rattenbekämpfungsprogramm finanziert. Versteigert wurde Allerlei Andenken an Süd Georgien aber auch Bilder unseres Lieblingsschotten Bill.

Mit dem wohltätigen Zweck im Sinn, wurde fleißig mitgesteigert und fantastische 1800€ für Süd Georgien gesammelt.
Wohlverdient, ließen wir den Abend beim Abendessen ausklingen.

Orcadas Station,  Süd Orkney Inseln
  • Datum: 10.12.2016
  • Position: 060°26’S / 044°34’W

Nach einem Seetag endlich wieder Land in Sicht: die South Orkney Inseln! Hier befindet sich die älteste Station der Antarktis, die Orkadas Station, die nun in argentinischen Besitz ist. Auf dem Weg zur Bucht, wo die Station liegt, begrüßen uns einige Finnwale. Der Wind lag bei 35 Knoten, als wir die Zodiacs zu Wasser ließen, und erst schien es etwas zu stark zu sein um die Landung durchzuführen. Die Landung wurde etwas verzögert, aber nach und nach schafften es alle Passagiere an Land und wurden von einer kleinen Gruppe von Adelie Pinguinen und den netten argentinischen Stationsmitgliedern begrüßt. Wir bekamen eine Führung rund um die Station, unter anderem zum ältesten Haus (oder Teilen davon...), dem Omond Haus, gebaut 1903 von Williams Bruce und seiner Mannschaft, als sie vom Eis eingeschlossen wurden und hier überwintern mussten. Wir besuchten auch das Museum, das zweitälteste Gebäude (1905), was eine interessante Sammlung enthielt von unter anderen „Frankenstein“-Pinguinen. Zum Abschluss gab es dann noch Kaffee, Tee und Gebäck in der argentinischen Station selbst und die Möglichkeit Postkarten zu kaufen und zu versenden, die nach Andrews Erfahrung nach ungefähr 18 Monaten ihr Ziel erreichen. Großen Dank an alle Zodiacfahrer heute, die, wenn auch nicht trocken, aber auf jedenfall heil, alle Passagiere auch wieder zur Plancius zurück bekamen. Am Nachmittag gab es dann noch einen interessanten Dokumentarfilm in der Lounge zu sehen über das Leben von Frank Hurley, dem Fotografen von Ernest Shackleton. Der Film wurde allerdings von einem dutzend Finnwale unterbrochen, die fröhlich rund um die Plancius Plankton fraßen und einer Gruppe Kehlstreifenpinguine, die auf einem Eisberg surften. Nach dem Film berichtete David etwas über die frühe Geschichte der Antarktis, deren Entdeckern und dem Walfang, bevor es wieder Zeit war für unseren täglichen Recap.

Auf See in Richtung Antarktis
  • Datum: 11.12.2016
  • Position: 060°20’S / 050°53’W

Nach den zahlreichen Landungen auf Süd Georgien, hatten wir Heute Zeit ein wenig zu entspannen. Auch die Seekrankheit plagte uns kaum noch.
Zwischen den Vorträgen in der Lounge, wurde die Ruhe für die Besandsaufnahme und den vergleich des Fotomaterials genutzt. Denn zu fotografieren gab es auf Süd Georgien wirklich mehr als genug.
Eselspinguine - > 500 / Buntfußsturmschwalbe > 50 / Schwarzbauchmeerläufer > 20
Rußalbatross 1 / Schwarzbrauenalbatrosse > 1000 / Südlicher Riesensturmvogel 10 / Kap Sturmvogel 50 / Südlicher Eissturmvogel 250 / Schneesturmvogel 1 / Taubensturmvogel 1 / Subantarktikskua 1
Folgende Vorträge haben wir am heutigen Tag gehört:
Michael: Anpassung an das Leben in Polargebiete
Michelle: Die Pflanzen der Antarktis
David: Otto Nordenskjöld und seine bekannteste Expedition.

Brown Bluff und Expeditionsnachmittag
  • Datum: 12.12.2016
  • Position: 063°30’S / 056°52’W

Was für ein Wetter! Die Sonne schien und der Wind schwieg mehr oder minder – wir sind in der Antarktis! Unser Ziel war es heute unsere Füße auf den antarktischen Kontinent zu setzen bei Brown Bluff. Brown Bluff wird die fantastische Felsformation genannt, die hier zu sehen ist.

Füße auf das Land gesetzt und schon gleich wurden wir von ein paar Adelie- sowie Eselspinguinen begrüßt, die hier brüten. Das Wasser war voll mit wunderschönen Gletschereis, kleinen Eisbergen, die hin und her in der Sonne trieben und Pinguinen, die durch das Wasser sprangen. Wir wanderten zu der Adeliekolonie und beobachteten die kleinen ganz schwarz-weißen Pinguine, die ganz besondere Augen haben, eine Weile beim brüten. Einige hatten schon kleine Küken und andere trugen fleißig Steine zu ihren Nestern. Alle Passagiere, die Lust hatten, wanderten dann noch mit Andrew, Michelle, Beau und Miriam, den nahegelegenen Gletscher rauf und bekamen eine wahnsinnige Aussicht auf die Bucht und genossen die antarktische Stille eine Weile. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Brown Bluff. Auf dem Weg zurück zur Plancius spotteten wir dann noch eine Weddellrobbe auf dem Eis sonnend, bevor es im Restaurant hieß ”Mc Plancius – beleg dir deinen eigenen Burger”.

Der Nachmittag war ein Expeditionstag. Wir fuhren nordöstlich auf das Weddellmeer im schönsten Sonnenschein und glitzernde Eisberge und Meereis trieben auf dem Wasser. Einige Weddell- und Krabbenfresserrobben wurden gesichtet, sowie Pinguine hier und da auf den Eisschollen. Warm angezogen genoßen wir die schöne Landschaft auf den Außendecks. Kathi und Johnny luden dann am Nachmittag zu heißer Schokolade mit einem Schuss Rum ein draußen auf Deck 7. Die beiden machten sich einen großen Spaß daraus als Pinguine verkleidet die Becher zu verteilen. Michelle bekam dann auch noch ein Kostüm verpasst und im Hintergrund wurde Weihnachtsmusik gespielt und die Stimmung war großartig. Um den Tag noch mehr zu verfeinern, tauchte dann auch noch ein Buckelwal neben der Plancius auf, der allerdings etwas fotoscheu war und nicht allzu lange zu sehen war. Nachdem täglichen Recap und dem Abendessen genossen dann noch einige Passagiere das wunderbare Licht am Horizont und die gigantischen Eisberge, bis dann auch der Letzte das Licht ausknipste.

D’Hainaut und Deception Island
  • Datum: 13.12.2016
  • Position: 063°57’S / 060°45’W

Andrews Weckruf ertönte heute bereits 15 Minuten früher, weil das Wetter und die Aussicht so gut waren, dass es sich lohnte bereits vor dem Frühstück einen Kaffee an Deck zu genießen, bevor nach dem Frühstück die eigentliche Action auf DHainaut Island begann. Da es an der Anlandungsstelle so rutschig war, legten die Guides die Stufen mit alten Bettlacken aus, damit wir sicher aus den Booten auf sicheren Boden kommen konnten. Die Strecke war bereits abgesteckt. Wir konnten also auf die andere Seite der Insel schlendern und uns anschauen, wie die Pinguine der vier Eselspinguinkollonien sich die Kieselsteine stibitzen. Auch die 5 Weddelrobben am Strand amüsierten uns bevor wir, im wahrsten Sinne des Wortes Expeditionsluft schnupperten. Der Wind frischte auf, sodass die Zodiacfahrt entlang der Klippen nicht durchgeführt werden konnte. Plan B, stand dem ursprünglichem Plan aber nichts nach. Wir setzten Kurs auf Deception Island, wo wir ausnahmsweise nach dem Abendessen in der Whalers Bay. Einer historischen Walfangbucht in mitten des Vulkankraters.

Half Moon Island und Robert Point
  • Datum: 14.12.2016
  • Position: 062°35’S / 059°54’W

Heute Mal ein früher Weckruf um 6 Uhr, damit wir bei der Half Moon Insel (South Shetland Islands) landen konnten. Hier gibt es eine große Kolonie von Kehlstreifenpinguinen. Diese süssen schwarz-weißen Pingus tapsen mehr oder minder überall auf der Insel hin und her hoch hinauf in die Kliffen, wo sie brüten. Verrückt das einige Pinguine so einen Anstieg auf sich nehmen um ein Nest zu machen. Der Grund dafür liegt darin, dass weit oben in den Kliffen zuerst der Schnee weg ist und die Kehlstreifenpinguine brauchen alt schneefreie Flächen um ihre Nester aus Steinen zu machen. Miriam stand an der ”Pinguin-Autobahn”, einer der Hauptverkehrswege der Kehlstreifenpinguine, und machte sozusagen grünes Licht, wenn es frei war hinüberzuschreiten. Am anderen Ende der Insel war dann eine Kolonie, wo alle fleißig am brüten waren, wahnsinnig soviel Leben!

Der Vormittag war noch nicht vorbei und wir machten eine weitere und unsere letzte Landung auf dieser Reise bei Robert Point. Hier schliefen Seeelefanten inmitten von einer Eselspinguin-Kolonie. Wie schaffen die Pinguine es bloß inmitten dieser Kolosse und des ständigen Röpsens ihre Küken aufzuziehen? Am Strand waren auch Seeelefanten zu beobachten, die ab und an mürrisch ihren Nachbarn angriffen. Man konnte eine kleine Wanderung den Hang hoch machen um einen Ausblick auf die gesamte Bucht zu bekommen, bevor es dann hieß „Auf Wiedersehen Antarktis!“ und die auf der Plancius das Mittagessen wartete. Was für ein wunderbarer Abschluss!

Der Nachmittag verlief ruhig und es gab einen Dokumentarfilm in der Lounge zu gucken über ein Schiff was um das Kapp Horn fuhr, bis es dann Zeit war für unseres tägliches Recap.

Drake Passage
  • Datum: 17.12.2016
  • Position: 059°34’S / 062°10’W

Die Drake Passage war am heutigen Morgen sehr gutmütig zu uns. Von den gefürchteten Stürmen war weit und breit nichts zu sehen. Dafür aber viele Seevögel, die um die Plancius kreisten. Bruce hielt einen Vortrag über die Seevögel, die wir auf unserer Reise gesehen haben, damit wir daheim auch alle Fotos richtig zuordnen können und mit mehr Informationen im Gepäck für die weihnachtliche Diashow gewapnet sind.

Nach dem Mittagesen, wurde eine Dokumentation über die legendären PßLiner der Reederei Friedrich Leisz gezeigt, die als letzte Frachtsegler der Industrie das Kap Horn umrundeten und Guano und andere Güter nach Deutschland brachten.
Nach dem Kaffee hielt Julia ihren Vortrag über Plastikmüll im Meer und zeigte Fotos der globalen Problematik.

Der Abend war angebrochen und wie jeden Tag gab es auch Heute wieder ein Briefing in der Lounge. Heute gab es nicht nur den Ausblick auf den letzten Tag der Reise, sondern die Lösung der letzen Frage, die allen seit Tagen schlaflose Nächte bereitet hat;”wie hoch ist wohl der Darmdruck der Pinguine und die ”Schussdistanz”? Die Fachpublikation wurde von Andrew zusammengefasst, so war es also nun ein Kinderspiel für uns diese Berechnung durchzuführen, da die notwendingen Formeln zusammengafsst waren.

Drake Passage und Kap Horn
  • Datum: 16.12.2016

Der letzte Tag auf See bevor wie Ushuaia erreichten… Die Drake Passage war uns immer noch gut gesonnen und brachte die Plancius nicht allzu sehr zum schaukeln. Dank der ruhigen Drake schafften wir es relativ schnell zur Küste Südamerikas. Dies führte dann dazu, dass Andrew und der Kapitän sich für einen kleinen Umweg entschieden und wir gen Kapp Horn fuhren. Nach dem Frühstück gab Bill eine Bilderpräsentation von Reisen mit Oceanwide in die Arktis. Tolle Bilder! Die nächste Reise sollte in die Arktis gehen ;)

Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen von unseren treuen Begleitern, den Muckboots-Stiefeln. Auf dem Weg nach Kapp Horn sprangen dann noch einige Südamerikanischen Seelöwen und ein paar Delfine an der Plancius vorbei.Dann waren wir auch schon beim Kapp Horn! Der Kapitän hatte mit der chilenischen Küstenwache über Funk gesprochen und statt 12 durften wir uns 3 Meilen an Kapp Horn annähern. Viele Fotos wurden geknipst bevor Johnny und Katie zum Rechnung-begleichen an der Rezeption aufriefen... ja, nun war das „geldlose“ Getränke bestellen vorbei...

Später am Nachmittag war man eingeladen in die Lounge unserem Wikinger David zu treffen, der über seine Ski-Expedition in Grönland diesen Frühling berichtete. Dann war es Zeit für unser letztes gemeinsames Recap und Abschiedstrunk mit unserem Kapitän. Das Expeditionsteam hatte eine Fotoschau zusammengestellt von unserer Reise mit Bilder von Passagieren und Co. Andrew bedankte sich bei seinem Team und der Crew für die Arbeit, die sie geleistet hatten und erzählte noch wichtige Information über den morgigen Ausschiffungstag. Dann war es auch schon Zeit für das ”letzte Abendmahl” hier an Bord der Plancius. Guten Appetit!

Ausschiffung, Ushuaia
  • Datum: 17.12.2016
  • Position: 042°45’S / 065°01’W

Der Tag des Abschieds ist gekommen. Nach einer unglaublichen Reise, erreichten wir um 7 Uhr den Hafen von Ushuaia. Nach einem letzten Frühstück an Bord der Plancius, erwartete uns unser Gepäck bereits an der Pier. Wir verabschiedeten Freunde, Bekannte und das Team, welches unsere Reise so einzigartig gemacht hat, bevor wir wieder aufbrechen uns in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen. Was bleibt sind die Erinnerungen an einzigartige Tage in einer einzigartigen Umgebung.
Vielen Dank für eine solch schöne Reise, mit Eurer Gesellschaft, Eurer guten Laune und Eurem Enthusiasmus. Wir würden uns freuen Euch zukünftig wieder an Bord begrüßen zu dürfen – wo auch immer das sein mag!

Total gefahrene Strecke: Nautische Meilen: 3481 nm, Kilometer: 6353 km

Im Namen von Oceanwide Expeditions, Kapitän Evgeny Levakov, Expeditionsleiter Andrew Bishop, Hotelmanager Johnny van Velzen, sowie des gesamten Teams: Es war uns ein Vergnügen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein! Kommt gut nach Hause und genießt noch lange die Bilder aus der Antarktis und die Erinnerungen an eine ganz besondere Reise hier im Süden.

Schiff-Info

Cabin

MS Plancius

Das eisverstärkte Schiff Plancius ist ein ideales Schiff für polare Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis.

Alle Schiff-Informationen

Details

Tripcode:PLA23-16

Daten:29 Nov – 17 Dec, 2016

Dauer:18 Nächte

Schiff:MS Plancius

Einschiffung:Ushuaia

Ausschiffung:Ushuaia

Trip-Log als PDF-Datei

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