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Logbuch

Longyearbyen
  • Datum: 12.08.2016
  • Position: 78° 14.0’ N / 015° 36.2’ E
  • Wind: verschiedene Richtungen 1
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +7°C

Endlich Spitzbergen – unser arktisches Abenteuer stand unmittelbar bevor! Manche von uns waren schon am Tag zuvor in Longyearbyen angekommen, diesem Außenposten der Zivilisation; andere setzten mit dem Mittagsflieger auf, nahmen ihr Gepäck in Empfang und wurden per Bus in die Stadt gebracht. Auf dem Weg kamen wir schon mal am Hafen vorbei, wo die Plancius vor Anker lag – gut zu wissen, wo wir uns nachher ab 16 Uhr einfinden sollten.

Und so sammelten sich alle Passagiere am kleinen Pier, lernten einen Teil des Expeditionsteams kennen, schlüpften zum ersten Mal in die Rettungswesten – die Prozedur war ein noch sehr ungewohntes Unterfangen, aber eigentlich gar nicht so schwer – und wurden anschließend stilecht per Zodiac zum Schiff gebracht. Dort begrüßte uns das Hotelteam und brachte uns zu unseren Kabinen, ehe wir zu einem ersten Erkundungsgang auf die Decks starteten. Wenig später hörten wir die erste Ansage aus den Lautsprechern: Es war Zeit, sich zum obligatorischen Sicherheits-Briefing in der Lounge einzufinden. Der Erste Offizier machte uns mit den „Do’s“ und „Don’ts“ an Bord bekannt und erklärte uns, was im Fall eines Notfalls zu tun wäre. Gleich danach hatten wir die Chance, das Gelernte auszuprobieren: Der Kapitän ließ den Generalalarm ertönen. Wir gingen in unsere Kabinen, nahmen warme Kleidung und die mächtigen orangefarbenen Rettungswesten mit und fanden uns wieder in der Lounge ein. Hier wurden wir namentlich aufgerufen, und dann hörten wir den Alarm zum Verlassen des Schiffs. Als orangefarbener Hundertfüßler wanderten wir an Deck, wo wir einen Blick in die Rettungsboote werfen konnten.

Als sich die Plancius in Richtung Abenteuer in Bewegung gesetzt hatte, machte uns Hotelmanager Michael mit den Einrichtungen an Bord vertraut. Danach lernten wir das Expeditionsteam kennen, und schließlich kam sogar der Kapitän vorbei, um mit uns auf unsere Reise anzustoßen. Weil dabei ein Tablett mit Gläsern in Schieflage geriet und es einige Scherben gab, wird es bestimmt eine gute Reise.

Während die Plancius aus dem Isfjorden hinausfuhr, genossen wir das erste – sehr leckere – Abendessen an Bord. Wer Lust hatte, machte danach noch einen kleinen Rundgang an Deck und genoss das Abendlicht; viele von uns waren nach der Anreise aber auch rechtschaffen müde, und die ganz sachte Schiffsbewegung wiegte uns in den Schlaf.

Kongsfjord: Ny-London & Ny-Ålesund
  • Datum: 13.08.2016
  • Position: 79° 18,2‘ N, 011° 37,9‘ E
  • Wind: schwach windig
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +8°C

Unser erster Morgen an Bord begann mit einem imponierenden Gletscherpanorama. Während der frühen Morgenstunden hatte die Plancius sich unter den behutsamen Händen des Ersten Offiziers Jaanus Hannes und des Kapitäns Alexey Nazarov an der charakteristischen Felsformation Kapp Mitra vorbei von der Mündung des Kongsfjord in den Lilliehöökfjord gepirscht. Hier wartete bereits eine Bartrobbe auf ihrer Eisscholle als Begrüßungskomitee. Sie vergewisserte sich immer mal wieder mit gehobenem Kopf, dass wir uns in angemessen ehrfürchtiger Stille näherten, um sie selbst und die faszinierenden Schattierungen von Blau, Grün, Weiß, Grau und Braun in der Umgebung zu bewundern, und blieb entspannt liegen. Erst nachdem wir auch sie ausgiebig betrachtet (und fotografiert) hatten, entschied sie sich, wieder ihrem Robbenalltag nachzugehen – und verschwand elegant kopfüber in die Tiefe. Während des Frühstücks ging es dann zurück in den Kongsfjord, und dann stand auch schon der erste Landausflug auf dem Programm. Zuvor allerdings war noch etwas Vorbereitung notwendig: die Vergabe von angemessener Fußbekleidung – und Christians Briefing über das richtige Verhalten im Eisbären-Reich sowie beim Schlauchbootfahren. Sobald wir alle unsere passenden Gummistiefel abgeholt hatten, wurden die Zodiacs klargemacht, und auf ging es nach London!

Neu-London, wohlgemerkt – auf der Blomstrandhalbinsel (Blomstrandhalvøya). Diese Halbinsel existiert als solche nur noch auf den etwas älteren Karten. Mit dem Rückgang des Gletschersystems auf der Nordseite hat sie sich nämlich als Insel herausgestellt. Diese konnten wir jetzt unter sachkundiger Führung unserer Guides erkunden. Drei Gruppen wurden gebildet, je nach Bewegungsdrang, und dann ging es los. Die Gruppe der Genießer nahm sich die nähere Umgebung unserer Anlegestelle vor. Hier gab es eine alte Trapperhütte sowie Reste vormaliger Industrie zu bewundern. Man hatte von 1911 an für ein paar Jahre versucht, im umliegenden Felsgrund Marmor abzubauen. Das stellte sich aber schon bald als Verlustgeschäft heraus, denn der Marmor, einmal dem Permafrost entrissen, zerbröselte wie Zucker.

Weiter landeinwärts ging es bergauf zu einer kleinen Seenlandschaft. Hier hatten wir Glück: Ein Pärchen der seltenen Sterntaucher mit ihrem Nachwuchs drehte auf dem stillen Wasser seine Runden und verteidigte sein Revier auch nachdrücklich gegen Weißwangengänse. Akustische Unterstützung dafür gab es von den Küstenseeschwalben. Die ganz Sportlichen unter uns machten sich noch auf einen weiteren Anstieg und wurden belohnt mit einer schönen Aussicht über die nähere Umgebung sowie auf das gegenüberliegende Ufer und die Wissenschaftssiedlung Ny-Ålesund.

Aufmerksamen Spurenlesern waren schon frische Anzeichen von weiterem Tierleben aufgefallen, und auf dem Weg zurück zu den Zodiacs bekamen wir dann auch ein Svalbardrentier zu sehen. Im Gegensatz zu seinen entfernten Verwandten auf dem skandinavischen Festland ist das Svalbardrentier weniger scheu und in seinem Körperbau – gedrungener Rumpf und kurze Extremitäten – spezialisiert auf das arktische Klima.

Frische Luft macht hungrig, und wieder zurück an Bord ließen wir uns das Mittagessen schmecken, während die Plancius ihren Bug nach Ny-Ålesund wendete.

Hier ging es dann am Nachmittag noch mal in die Zodiacs und zum letzten Mal für die kommende Woche in die Zivilisation. Wir wandelten auf den Spuren von Amundsen, Ellsworth, Andrée und Nobile, die von hier aus in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihre Versuche unternahmen, den Nordpol aus der Luft zu erreichen. Seit 1917 wurde in Ny-Ålesund mit einigen Unterbrechungen Steinkohle gefördert. Ein Grubenunglück 1963 führte jedoch zur Einstellung aller Bergbau-Aktivitäten, und seit 1967 widmet sich diese kleine Siedlung ganz der internationalen Polarforschung. Einige Stunden Landgang boten Gelegenheit zur Besichtigung des örtlichen Museums, des Souvenir-Shops sowie des Ankermasts der Luftschiffe.

Unterdessen hatte Plancius im Wasser Gesellschaft bekommen: Zwei Zwergwale hatten sich eingefunden und boten uns während des Zodiactransports zurück an Bord sowie für den Abschied vom Kongsfjorden beste Unterhaltung.

Woodfjord & Liefdefjord: Bockfjord & Texas Bar
  • Datum: 14.08.2016
  • Position: 79° 39,4‘ N, 013° 33,8‘ E
  • Wind: S 6
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +7°C

Wir erwachten, als die Plancius entlang der Reinsdyrflya fuhr, einer langen flachen Landzunge am Eingang des Woodfjord. Wir konnten die roten Sandsteinberge bestaunen, die so charakteristisch für die Gegend sind – Geologen freuten sich am Anblick des „Old Red“, alle andere freuten sich zumindest doch daran, dass die Landschaft heute so anders aussah als gestern.

Weil die Wetterbedingungen nicht ganz sicher waren, hatte das Expeditionsteam das morgendliche Programm offen gestaltet – eine richtige Entscheidung, wie sich herausstellte: Zu stark war der Wind bei den Andøyane, den Enteninseln. Also kam zum ersten Mal der berühmte „Plan B“ zum Einsatz, und wir fuhren hinein in den Woodfjord. Hier fanden wir ein bisschen Schutz vor dem Wind und gingen an Land. Der Weg hinauf zu den warmen Quellen gestaltete sich zwar durch das Blockgelände recht mühsam, aber alle erreichten wir den schönen Aussichtspunkt. Die „langen Wanderer“ stiegen ein ganzes Stück weiter hinauf und hatten einen wunderbaren Blick über den Gletscher. Und dann war da noch der Regenbogen, der uns begeisterte – und zeigte, wie wechselhaft das Wetter im hohen Norden sein kann.

Über Mittag positionierte die nautische Crew das Schiff an einer neuen Stelle. Diesmal ging es in den Liefdefjorden, den „Liebesfjord“, und obwohl der Wind noch immer frisch wehte, fanden wir auch an unserem Nachmittags-Landepunkt erstaunlich geschützte Bedingungen vor: Texas Bar. Zwar gab es dort nichts zu trinken, aber immerhin war die Trapperhütte offen, und wir konnten uns in dem kleinen Gebäude umsehen: spartanisch eingerichtet, klein und trotzdem irgendwie gemütlich – aber ob man hier wirklich einen Winter verbringen will?

Schon setzte sich die (erstaunlich vielbeinige) lange Wandergruppe mit Christian, Sandra und Daniel in Bewegung. Sie erklomm auf teils recht steilen Steigen einen Aussichtspunkt und kehrte auf einer anderen Route zum Ausgangspunkt zurück. Unterwegs wurden Schneehühner gesichtet, und der Ausblick über den Fjord bis hin zum Monacobreen war wirklich fantastisch. Die mittleren Wanderer hatten unterdessen etwas erhöht gelegene kleine Seen erreicht, und die Strandwanderer und Genießer die Umgebung der Hütte erkundet. Pünktlich zum Recap – und natürlich zum verdienten Abendessen! – waren alle wieder zurück an Bord.

Die Plancius fuhr aus dem Fjordsystem hinaus, und Sandras Hinweis auf die Hütte von Christiane Ritter („Eine Frau erlebt die Polarnacht“) bei Gråhuken veranlasste einige von uns, nach dem kleinen Rechteck am Ufer des Woodfjords Ausschau zu halten. Mit Hilfe des Fernglases entdeckten wir schließlich die unscheinbare Behausung im schönsten Abendsonnenschein – hier hatte Christiane Ritter in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihrem Mann und einem norwegischen Trapper überwintert, und ihr poetischer Bericht über dieses Abenteuer wurde zum Weltbestseller.

Nordaustlandet: Reliktbukta & der Weg ins Eis
  • Datum: 15.08.2016
  • Position: 80° 23,7‘ N, 023° 28,1‘ E
  • Wind: NW 5
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +9°C

Angesichts des ziemlich starken Westwindes war es nicht einfach, ein Ziel für heute zu finden. Nach langen Überlegungen von Kapitän und Expeditionsleiter fiel die Wahl auf die Reliktbukta im Duvefjorden an der Nordküste von Nordaustlandet. Der Fjord ist ziemlich genau in Richtung Nord- Süd ausgerichtet, und das Expeditionsteam hoffte, dass wir an der Ostseite des Prins-Oscar-Landes gegen die zunehmenden westlichen Winde geschützt sein würden.

Dennoch war es bereits am Morgen kälter als an den Tagen zuvor, aber sonnig. Der Wind war während der langen Zodiac-Fahrt zum Ufer deutlich zu spüren. Am Ufer teilten wir uns wie gewohnt in drei Gruppen auf. Die „Bergziegen“ unter der Leitung von Christian erklommen den Gipfel und durften zur Belohnung eine wunderbare Aussicht genießen.

Die mittlere Gruppe mit Sandra und Gérard kletterte nicht so weit; sie wanderte bis zum Sattel und konnte auf die andere Seite zur Minebukta schauen. Außerdem war Zeit, die wunderschönen und vielfältigen bunten Steine und skurrilen Flechten zu bewundern und zu fotografieren. Die „Strandräuber“ mit Henryk langweilten sich aber auch nicht: Sie spazierten am Strand entlang, sammelten fleißig Plastikmüll, darunter ein großes Stück eines grünes Fischernetzes, und warfen einen Blick oder zwei in die südlich gelegene Lagune hinein.

Die Landschaft, die wir hier vorfanden, unterschied sich deutlich von allem, was wir bisher gesehen hatten. Die Kältewüste – oder, wie es manche bezeichnen, das große Nichts – ist aber nur auf den ersten Blick leer. Das aufmerksame Auge findet endlose Variationen interessanter Details: Moose und Flechten, Skelettreste von einem Wal, alte Eisbärlosung, verwittertes Gestein in fast allen Formen und Farben, Treibholz… Trotz der spannenden Landung schafften es alle, pünktlich zum Mittagessen wieder an Bord zu sein.

Das Schiff nahm Kurs Richtung Norden – es ging hinauf ins Eis. Ab 15.30 Uhr herrschte auf den Decks wissenschaftliche Stille und ziemliche Leere: Die meisten von uns saßen entweder in der Lounge oder im Restaurant und lauschten Josef respektive Sandra, die in ihren Vorträgen und Workshops viele nützliche Tipps gaben, wie man die eigene Kameras optimal nutzen kann und dadurch zu besseren Fotos kommt. Danach fanden die interessanten Recaps statt, diesmal in Deutsch und Englisch geteilt.

Gegen 19 Uhr erreichten wir das Eis – und nicht einmal eine Stunde später entdeckte Christian den ersten Bären. Langsam schob sich Plancius näher und driftete an den Bären heran, der vorerst nur vorsichtiges Interesse zeigte. Dann aber gewann der Wissensdurst die Oberhand, und just nach dem Hauptgang unseres Abendessens kam er zielstrebig näher, näher, noch näher, bis er schließlich an der Bordwand stand und nach oben schaute, von wo ihm Dutzende Kameras entgegenklickten. Wir hielten den Atem an – es war so spannend, einen Eisbären in dieser unmittelbaren Nähe zu erleben! Nachdem er das Schiff und uns ausgiebig in Augenschein genommen hatte, trottete er ein Stückchen von dannen, und wir hatten Gelegenheit, das Dessert nachzuholen.

Wer ganz geduldig auf den Außendecks geblieben war, erlebte aus einiger Entfernung, wie sich der Bär im Schnee herumrollte, und hatte erneut die Chance, Elfenbeinmöwen zu bewundern, die oft in Gesellschaft von Bären unterwegs sind. Noch später bekamen wir noch eine andere echt arktische Show geboten – die Sonne blitzte durch die Wolken, Dreizehenmöwen fischten im Kielwasser der Plancius, und Raubmöwen versuchten, den zeternden Dreizehenmöwen den Fang gleich wieder abzunehmen … Das Einschlafen fiel schwer nach diesem bärenstarken Tag!

Im Packeis nördlich von Spitzbergen
  • Datum: 16.08.2016
  • Position: 81°20,4‘ N, 023°30,0‘ E
  • Wind: WSW 4
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +3°C

Die Bedingungen am Morgen waren fantastisch: jede Menge Eis, gute Sicht und strahlender Sonnenschein. Langsam schob sich die Plancius durch die Eisfelder, durchquerte offenes Wasser, tauchte ins nächste Eisfeld ein. Das Team war mit Ferngläsern und Teleskop unermüdlich im Einsatz, und viele von uns beteiligten sich an der Suche nach dem weißen Bären im Weiß. Zum Frühstück hatten wir schon das erste Exemplar, das sich aber nur sehr mäßig für uns interessierte. Auch der zweite Bär schien dem Schiff und uns nicht so recht zu trauen und hielt Abstand.

Es war ein tolles Erlebnis, mit der Plancius durch das Eis zu fahren – keine Scholle war wie die andere, die Vielfalt der Weiß-, Grau- und Blautöne überraschte uns, und es gab so viel zu sehen! Wir beobachteten zahlreiche Elfenbeinmöwen, die seltene dunkle Morphe der Spatelraubmöwe, sahen Dreizehenmöwen beim Fischen zu und verfolgten die Versuche einer Elfenbeinmöwe, den üblichen Spieß herumzudrehen und eine Raubmöwe zu verfolgen, die der weißen Schönheit das Futter abjagen wollte.

Vor dem Mittagessen öffnete das Hotel-Team den Plancius-Shop, und die Souvenirjagd konnte beginnen. Begehrt waren vor allem die Plüsch-Eisbären – kein Wunder nach den Erlebnissen von gestern und heute!

Der nächste Bär schlummerte auf einer Eisscholle. Er schien von unserem Auftauchen nicht sonderlich beeindruckt, zeigte aber auch kein großes Interesse. Kopf heben, wittern, schauen, wieder hinlegen – so ging das eine ganze Weile. Letztendlich erhob er sich und zog von dannen, um bald darauf von einer rasch aufziehenden Nebelbank verschluckt zu werden.

Der letzte Bär des Tages entpuppte sich als ausgesprochen verspieltes Exemplar – er zog eine ziemliche Show ab. Erst versteckte er sich zwischen großen Eisblöcken und wälzte sich, sodass manchmal nur die Nase, manchmal ein Ohr, manchmal nur eine Pfote zu sehen war. Dann balancierte er auf den weißen Klötzen hin und her, schnupperte am Eis, witterte mit der Nase hoch in der Luft, sah zu uns herüber. Auch dieses junge Eisbären-Männchen schien sich nicht so recht entscheiden zu können: Neugier oder Vorsicht? Die Vorsicht siegte, und nach einer Weile der Unentschlossenheit (und nachdem er mit Vehemenz einen Haufen hinterlassen hatte) wanderte der Bär gemütlich von dannen.

Die nächste Aufregung ließ aber nicht lange auf sich warten – kurz nachdem das Recap begonnen hatte, wurde auf einer Eisscholle ein Walross gesichtet! Je näher sich die Plancius heranschob, umso deutlicher konnte man erkennen, dass es sich dabei um einen wahren Methusalem handeln musste: ein altes, einzelgängerisches Männchen mit gefühlt kilometerlangen Stoßzähnen, die sich an den Enden beinahe berührten. Es lag im Abendlicht entspannt auf seiner Scholle und betrachtete das Schiff.

Schließlich gelang es Christian doch noch, uns etwas über die Pläne für den morgigen Tag zu erzählen, und Irene stellte uns einen ganz besonderen Bären vor: das winzige, ausdauernde Bärtierchen. Nach dem Abendessen war die Lounge gut gefüllt; wir genossen die Sonne und diskutierten unsere bisherigen Abenteuer. Gar nicht so einfach, keins zu vergessen – und dabei hatten wir gerade einmal Halbzeit!

Hinlopenstraße: Alkefjellet & Wahlbergøya
  • Datum: 17.08.2016
  • Position: 79° 38,4‘ N, 018° 27,6‘ E
  • Wind: S 4
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +4°C

Die Bären und das Walross vom Vortag hatten natürlich Lust auf weiteren Kontakt mit der einheimischen Fauna gemacht. Deswegen waren aufgrund des Grauwetters, das uns am nächsten Morgen in der Hinlopenstraße unwillkommen hieß, doch ein paar bekümmerte Mienen zu sehen. Für den Vormittag war schließlich ein Zodiacausflug geplant – zu den Dickschnabellummen im Alkenfelsen auf der Nordostseite Spitzbergens. Nach dem Frühstück konnte Expeditionsleiter Christian uns aber beruhigen: Die Vogelkolonie ließe sich sowohl vom Deck der Plancius als auch von den Zodiacs aus in Augenschein nehmen – wir hatten die Wahl. Wer angesichts des Windes und der Dünung lieber nicht den Abstieg über die Gangway in Richtung eines etwas beweglichen Meeresspiegels unternehmen wollte, bekam damit Gelegenheit, auf allen Decks seine persönliche Lieblingsperspektive auf das Treiben bei den Lummen, Möwen und Gryllteisten zu finden.

Für die Zodiacfahrer wurde noch mal an warme Kleidung für den Ausflug erinnert, und dann ging es los. Während Plancius mit Panorama-Abstand vor den Klippen patroullierte, boten die Zodiacs eine andere Perspektive auf die Klippen. Die Lummen kehrten uns zwar ihre Rückseiten zu, wie sie da dicht gedrängt auf ihren Felsvorsprüngen hockten, waren aber gut zu erkennen und auch zu hören. Immer wieder nahmen sie die Boote auf Überflügen näher in Augenschein, dazu befand sich auch eine Reihe Exemplare auf dem Wasser. Der Großteil des diesjährigen Nachwuchses hatte bereits den großen Sprung von der Kinderstube hinunter auf das Wasser vollbracht, aber der eine oder andre Nachzügler landete doch noch vor unseren Linsen. Ein paar besonders Glückliche unter uns bekamen auch einen Fuchs zu sehen, der auf der Tundra zwischen den Felssäulen nach Beute suchte.

Wieder zurück an Bord stand das Lunchbuffet bereit, und wem während der Exkursion kalt geworden war, der konnte nun die Kamerafinger wieder auf Betriebstemperatur bringen. Unterdessen setzte die Plancius zur Wahlbergøya um, wo uns eine Walrosskolonie erwartete. In zwei Gruppen aufgeteilt ging es mit den Zodiacs an Land. Christian erinnerte uns noch einmal an das Protokoll für den Besuch am Walross-Hof: Eine Audienz würde uns eher gewährt, wenn wir uns gemessenen Schrittes in einer Reihe nebeneinander und in respektvoller Stille den beeindruckenden Tieren näherten. Schritt für Schritt führten uns unsere Guides also bis auf angemessene Distanz zu den an Land ruhenden Majestäten, während das eine und andere neugierig gewordene Exemplar unsere Formation vom Wasser aus in Augenschein nahm. Dort, ganz an der Außenkante der Reihe, machte Christian seinem Ruf als Walross-Flüsterer alle Ehre und erregte das Interesse insbesondere eines schokoladen-braunen Jungtieres, das sich von seinem Ruheplatz an Land ins Wasser bewegte und intensiven Blickkontakt zu unserem Expeditionsleiter hielt – ob es da wohl einen eingehenden Gedankenaustausch gab? Sich von den charismatischen Tieren loszureißen war wirklich nicht leicht!

Die Walrosse und Dickschnabellummen waren dann natürlich auch die Themen des heutigen Tagesrückblicks vor dem Abendessen, Céline und Gérard präsentierten uns Hintergrundwissen, und dann schlich sich Plancius vorsichtig durch den immer dicker werdenden Nebel entlang der Südküste von Nordaustland. Dieser abendliche Abstecher sollte uns nämlich noch die Eiswelt des Bråsvellbreen nahebringen. Dieser ist der südliche Auslauf des größten Eiskappe Spitzbergens, Austfonna, die den überwiegenden Teil von Nordaustland bedeckt. Die Navigation in Eis und Nebel war alles andere als einfach, weswegen die Brücke erst einmal für den Publikumsverkehr gesperrt wurde, aber die Außendecks boten reichlich Gelegenheit, sich von der faszinierenden Vielfalt der zahlreichen Eisberge mit der einen oder anderen Robbe im stimmungsvollen Abendnebel verzaubern zu lassen.

Freemansundet, Dunérbukta & Storfjorden
  • Datum: 18.08.2016
  • Position: 78° 11,5’ N, 021° 05,4’ E
  • Wind: W 4
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +8°C

Nach der sehr sinnlichen Abendstimmung und dem sanften nächtlichen Schlummer waren wir gespannt, wie unsere Möglichkeiten heute im Freemansundet aussehen würden. Diese Wasserstraße zwischen den Inseln Barentsøya im Norden und Edgeøya im Süden verbindet den Storfjord mit der Olgastretet, der südlichen Verlängerung der Hinlopenstraße. Da sich östlich der genannten Inseln das Eis gewöhnlich lange hält, ist es kein Wunder, dass sich um den Freemansund herum üblicherweise Bären tummeln – wenn sie das letzte abziehende Eis verpassen, bleiben sie auf den Inseln und müssen dort versuchen, über den Sommer zu kommen. Schlendern sie dann auf der Suche nach Futter herum, können sie geplante Anlandungen unmöglich machen.

An diesem Morgen zählten wir elf mehr oder weniger bewegliche weiß-gelbe Punkte – und statt der geplanten Anlandung kam deshalb das Programm der berühmten Plancius-Akademie wieder in Schwung: Im Restaurant konnte man alles (oder fast alles) über Eis erfahren, erst auf Englisch von Gérard und dann auf Deutsch von Christian. Parallel dazu berichtete Henryk in der Lounge über die historischen Versuche, den Nordpol zu erreichen.

Unterdessen hatte das Expeditionsteam gemeinsam mit dem Kapitän einen Plan B entworfen, und die Plancius machte sich zielstrebig auf den Weg an die Ostküste Spitzbergens. Hier war für den Nachmittag eine Expeditionsanlandung in der Dunérbukta geplant. Diese Bucht ist rund 90 km Luftlinie von Longyearbyen entfernt und eigentlich ein Winter-Ziel für Motor- und Hundeschlitten. Irene, Christian und Gérard hatten den Platz bereits im Winter besucht, aber niemand aus dem Expeditionsteam war bisher im Sommer hier gewesen. Um die Bedingungen für die Anlandung zu erkunden, wurde ein Scoutboot ausgeschickt. Die Guides gaben grünes Licht, und wir starteten mit unserer Anlandung. In den gewohnten drei Gruppen (später vier, um den Bedürfnissen der Fotografen gerecht zu werden) machten wir uns zu unseren Wanderungen auf. Die „Bergwanderer“ erklommen das Plateau hoch über der Landestelle, die mittlere Gruppe fand Fossilien, und die Genießer erfreuten sich am Detailreichtum des Strandes und der sehr grünen Tundra unmittelbar dahinter. Alle drei Gruppen kamen sehr zufrieden zurück.

Als die Plancius Fahrt aufnahm, frischte der Wind auf. Was als windiger, ungemütlicher und trüber Abend begann, entpuppte sich nach Recap und Abendessen allerdings als echte Wundertüte – wir stießen auf einen Finnwal und später auf fressende Buckelwale. Mit unglaublichem Geschick und viel Umsicht manövrierte der Kapitän die Plancius; die Wolken hatten sich verzogen, Vollmond und Mitternachtssonne standen am Himmel, Myriaden von Eissturmvögeln und Dreizehenmöwen umkreisten die futternden Wale – eine Gala-Vorstellung der Natur, die keiner von uns so schnell vergessen wird! Selbst diejenigen, die Christians Ansage zu später Stunde noch einmal aus der Koje geholt hatte, bereuten es nicht, wieder aufgestanden zu sein – überall blickte man in strahlende Gesichter …

Hornsund: Gåshamna und Burgerbukta
  • Datum: 19.08.2016
  • Position: 76° 36,1‘ N, 015° 38,4’ E
  • Wind: WSW 6
  • Wetter: Nebel
  • Lufttemperatur: +6°C

Obwohl wir nach unseren Abenteuern des Vortags rechtschaffen müde waren, registrierten wir doch die zunehmende Schiffsbewegung, als sich die Plancius um die Südspitze Spitzbergens arbeitete, das Sørkapp. Das Frühstück geriet zu einem kleinen Balanceakt, aber vielleicht war es auch nur die Restmüdigkeit, die manchen von uns davon abhielt, sich die erste Mahlzeit des Tages zu gönnen. Unsere fantastische Begegnung mit den Buckelwalen hatte etwas Zeit gekostet, und so liefen wir erst am späten Vormittag im Hornsund ein, im südlichsten Fjordsystem Spitzbergens – manche meinen, es ist auch das schönste.

Leider behielten auch hier Nebel und Regen vorerst die Oberhand, aber wir landeten trotzdem in Gåshamna an, dem „Gänsehafen“ – und probierten etwas Neues aus: Unsere Guides bildeten einen Ring um uns, und in ihrer Obhut konnten wir uns innerhalb des Kreises frei bewegen. So bestaunten wir bei weiterhin zweifelhaftem Wetter die alten Walknochen, um die herum neues Leben spross, und lauschten bei Henryk der Geschichte dieser alten englischen Walfangstation. Nach und nach lockerten die Wolken auf, und schließlich konnte man sogar die Landschaft im Landesinneren erahnen.

Für den Nachmittag war eine Zodiac-Ausfahrt in der Burgerbukta vorgesehen, und obwohl es inzwischen auch nicht viel heller geworden war, stiegen wir voller Erwartung in die Schlauchboote. Der Gletscher Paierlbreen schien endlos weit weg zu sein, aber den Weg dorthin versüßten uns viele kunstvolle Eisgebilde – es war ein Skulpturenpark, durch den wir fuhren. Viele kleinere Eisberge wollten ausgiebig von allen Seiten bestaunt und fotografiert werden, aber die Felsmauern entlang des Fjordes mit ihren Wasserfällen und rostroten Adern waren auch nicht weniger beeindruckend. Schließlich hatten sich alle Zodiacs bis zur Gletscherfront durchgearbeitet, und wie auf Kommando brach nach einigen Minuten des Wartens ein großer Teil der eisigen Mauer ab – eine Gletscherkalbung wie aus dem Bilderbuch! Aus sicherer Entfernung beobachteten, fotografierten und filmten wir das Schauspiel – eine sehr eindrückliche Erfahrung.

Viel zu früh war es Zeit, zum Schiff zurückzukehren. Auf der Plancius erwartete uns nach dem Recap (unter anderem mit Henryks vergnüglichem Teil 2 seiner Nordpol-Geschichte) jedoch noch ein weiterer Höhepunkt des Tages, wenn nicht der Reise: das Barbecue! Wir schlüpften wieder in unsere warme Kleidung und nahmen unser Abendessen zur Abwechslung auf dem Achterdeck ein, umgeben von der fantastischen Gletscherlandschaft des Samarinvågen. Es wurde ein sehr entspannter und fröhlicher Abend, und gelegentlich entledigte sich die Gletscherfront eines Teils ihrer Eislast – besser als jedes Kino!

Bellsund: Midterhuken und Recherchebreen
  • Datum: 20.08.2016
  • Position: 77° 24,6’ N, 013° 38,8’ E
  • Wind: versch. Richtungen 2
  • Wetter: bedeckt
  • Lufttemperatur: +3°C

Wir erwachten am Eingang zum Bellsund, dessen Berge sich (noch) in tief hängenden Wolken versteckten. Plancius hielt direkt auf unser erstes Ziel für heute zu: Midterhuken. Nach dem Frühstück landeten wir in einer kleinen Bucht an, und nach wenigen Metern schwebten wir geradezu über die grüne Tundra, so leicht fiel das Laufen auf dem federnden Untergrund!

Wieder teilten wir uns in drei Gruppen auf, wobei sich das Interesse an der langen Wanderung diesmal in Grenzen hielt – womöglich eine Folge der gestrigen BBQ-Party? Christian übernahm die Strandspaziergänger, die die nahe gelegenen Aussichtsfelsen eroberten, Frostmusterböden bestaunten und vor dem blühenden Steinbrech auf die Knie gingen. Währenddessen hatte sich die mittlere Wandergruppe auf den Weg zu einem Aussichtspunkt begeben und Rentiere sowie einen Fuchs beobachtet. Die Ausdauer-Spezialisten wurden für ihre Anstrengung mit wunderbaren Ausblicken belohnt; auch sie begegneten zwei Rentieren und hatten sich gerade für ihre Momente arktischer Stille niedergelassen, als der erste Fuchs gesichtet wurde. Insgesamt konnten sie drei der scheuen Tiere beobachten. Am Ende der Landung ging es per Zodiac noch zu einem kleinen Vogelfelsen, in dem sich Dreizehenmöwen Wortgefechte zu liefern schienen.

Während wir uns am Mittagsbuffet stärkten, setzte die Plancius ein kleines Stück nach Süden um. Für unsere letzte Landung hatte das Tagesprogramm etwas ganz Besonderes versprochen, und unsere Anlandung auf der Halbinsel vor dem Recherchebreen war in der Tat ein wunderbarer Abschied von Spitzbergen: Die Guides bildeten um uns herum einen Ring, innerhalb dessen wir viel Platz hatten, um auf unsere ganz eigene Art noch einmal die Wunder der Arktis zu genießen: mit Blick auf die Gletscherfront des Recherchebreen oder mit Blick hinaus aufs Meer und auf unser Schiff, das uns in den vergangenen Tagen so ans Herz gewachsen war; mit Bärenspuren im weichen Boden und mit jeder Menge Eis am Strand. Und so wanderten wir still, allein oder in kleinen Gruppen umher, staunten und nahmen alles in uns auf – ein Samstagnachmittags-Spaziergang à la Spitzbergen!

Leider ging auch dieser Nachmittag viel zu schnell vorbei, aber ehe wir zur Plancius zurückkehrten, hatten die ganz Mutigen unter uns noch eine Herausforderung zu bestehen: ein Bad im eisigen Arktis-Wasser! Der Polarplansch hatte zwar mehr Zuschauer als Akteure, aber die Helden des Eiswassers beeindruckten jeden mit ihrer Leistung. Schnell ging es zurück zum Schiff – eine warme Dusche ist eben doch eine feine Sache.

Kurz danach rief Hotelmanager Michael uns zum Begleichen unserer Schiffsrechnung an die Rezeption, und dann war es schon Zeit, mit dem Expeditionsteam und dem Kapitän auf den Erfolg unserer Reise anzustoßen. Was haben wir nicht alles gesehen und erlebt – es wird Zeit brauchen, um all die Momente zu ver- und all die Fotos zu bearbeiten!

Unser letztes Abendessen auf der Plancius war noch einmal ein kulinarischer Höhepunkt, und wir schwelgten bereits in Erinnerungen; seltsam, wie schnell die Geschehnisse der ersten Tage in Vergessenheit geraten, wenn nachfolgende erlebnisreiche Zeiten sie verdrängen …

Longyearbyen
  • Datum: 21.08.2016
  • Position: 78° 14,0’ N, 015° 37,7’ E
  • Lufttemperatur: +7°C

Der letzte Tag unserer Reise begann für einige von uns ziemlich früh: In der Nacht war die Plancius in Longyearbyen vor Anker gegangen. Diejenigen, die auf den Acht-Uhr-Flug gebucht waren, wurden nach einem schnellen Frühstück – ja, selbst zu nächtlicher Stunde hielt das Restaurant-Team Leckereien für uns bereit – genauso stilecht an Land gebracht wie während der gesamten zehn Tage zuvor: per Zodiac. Am Pier galt es dann, eine weitere Herausforderung zu bestehen: den Abschied vom Expeditionsteam, ehe uns der Bus zum Flughafen brachte.

Alle anderen hatten unterdessen weitergeschlummert und wurden zur gewohnten Zeit von Christian geweckt. Nach dem Frühstück nahm das Zociac-Taxi seine Arbeit wieder auf, und schließlich waren alle von uns mit ihrem Gepäck am Pier angelangt. Wir verabschiedeten uns von Christian und seinen Mitstreitern, was uns nicht leicht fiel – offensichtlich hat sich das Polar- und Expeditionsvirus ausgebreitet. Eins steht jedenfalls fest: Wir kommen wieder!

Vielen Dank für eine solch schöne Reise mit Eurer Gesellschaft, Eurer guten Laune und Eurem Enthusiasmus. Wir wünschen Euch eine gute Heimreise und würden uns freuen, Euch zukünftig wieder an Bord begrüßen zu dürfen – wo auch immer das sein mag!

Auf unserer Reise zurückgelegte Strecke: 1290 Seemeilen, 2389 Kilometer

Nördlichste erreichte Position: 81° 29,0’ N, 023° 58,6 ‘E

Im Namen von Oceanwide Expeditions, Kapitän Alexey Nazarov, Expeditionsleiter Christian Engelke, Hotelmanager Michael Frauendorfer und des gesamten Teams: Es war uns ein Vergnügen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein! Kommt gut nach Hause und genießt noch lange die Bilder aus der Arktis und die Erinnerungen an eine ganz besondere Reise nach Spitzbergen.

Schiff-Info

Cabin

MS Plancius

Das eisverstärkte Schiff Plancius ist ein ideales Schiff für polare Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis.

Alle Schiff-Informationen

Details

Tripcode:PLA13-16

Daten:12 Aug – 21 Aug, 2016

Dauer:9 Nächte

Schiff:MS Plancius

Einschiffung:Longyearbyen

Ausschiffung:Longyearbyen

Trip-Log als PDF-Datei

Trip log video

Google Earth route

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