Nord Spitzbergen, Arktische Sommer

Schauen Sie für Wildtieren in ikonischem arktischem Gelände

Nord Spitzbergen, Arktische Sommer
Titel: Nord Spitzbergen, Arktische Sommer
Daten:
Tripcode: RVR26-20
Dauer: 10 Nächte
Schiff: SV Rembrandt van Rijn
Einschiffung: Longyearbyen
Ausschiffung: Longyearbyen
Sprache: Englisch sprechende Reiseleitung
Mehr über: Arktis Reisen
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Reiseroute

ZUR BEACHTUNG: Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In Reiserouten können Orte genannt werden, für deren Landung eine Genehmigung erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Eine solche Genehmigung ist vor der Veröffentlichung dieser Routen nicht gewährt.Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Grundvoraussetzung an Bord eines historischen Traditionssegelschiffes. Wichtiger Hinweis zum Segelprogramm: das Schiff ist mit Segeln ausgestattet und diese werden bei guten Bedingungen (offene See, Wassertiefe, passende Windverhältnisse, Zeitverfügbarkeit) auch eingesetzt. Dieses ist aber nicht garantiert. Der Kapitän entscheidet über Einsatz der Segel oder des Motors. Es gibt keinen Anspruch auf die eine oder andere Antriebsmethode. Falls Segel zum Einsatz kommen, werden diese von der Crew bedient. Die Gäste folgen den Sicherheitsanweisungen der Mannschaft. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der s/v Rembrandt van Rijn ist 6,5 Knoten.

Die Nord-Spitzbergen-Kreuzfahrt führt zu einigen der abgelegensten Orten Nordeuropas. Die Expedition bietet Ihnen die Möglichkeit, Überreste aus der Walfangzeit, Gletscher, eine Vielzahl von arktischen Vögeln einschließlich der Krabbentaucher sowie Eisbären zu sehen.

Tag 1: Die größte Stadt auf der größten Insel

Sie landen in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum von Spitzbergen, gelegen auf der größten Insel des Svalbard-Archipels. Genießen Sie einen Bummel durch die ehemalige Bergbaustadt, mit ihren faszinierenden Attraktionen - der Pfarrkirche und dem Svalbard Museum. Obwohl die Siedlung sehr dicht bebaut ist sind mehr als hundert Pflanzenarten im Gebiet nachgewiesen. Am Nachmittag fahren wir hinaus in den Isfjord und es könnte sein, das wir unseren ersten Zwergwal zu Gesicht bekommen. Am Abend segeln wir nach Trygghamna, wo wir am nächsten Morgen die Überreste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und einer Jagdstation der Pomoren aus dem 18. Jahrhundert besichtigen können.

Tag 2: Füchse, Seevögel und Rentiere

Von Trygghamna wandern wir nach Alkhornet, einer großen Seevogelklippe, wo sich die Vögel gerade ihre Brutplätze aussuchen. Unter den Klippen ist ein günstiger Ort, um Polarfüchse beobachten zu können. Wenn es nicht zu viel Schnee gibt sollten wir hier auch Rentiere antreffen, die über die üppige Vegetation grasen.  

Tag 3: Die Überreste der Walfänger

Sie segeln im Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und Birgerbukta, beide sind Brutgebiete für große Skuas - vielleicht ist sogar ein Eisbär in der Nähe. In der Birgerbukta können Sie Tranöfen der Basken aus dem 17. Jahrhundert sehen. Das nächste Ziel ist der Besuch von Ytre Norskøya - einer kleinen Insel, welche die Holländer viele Jahre als Aussichtspunkt zur Walbeobachtung nutzten. Hier können Sie noch den Spuren der Walfänger bis zum Gipfel der Insel folgen, vorbei an bekannten Vogelfelsen. An Land befinden sich die Überreste von mehreren Specköfen aus dem 17. Jahrhundert, während Raubmöwen und Eiderenten zwischen den Gräbern von etwa zweihundert niederländischen Walfängern brüten.

Tag 4: Gletscher und die Geologie des Ermaktangen

Raudfjorden, an der Nordküste von Spitzbergen, ist ein herrlicher Ort, um über die Gletscher zu blicken. Es ist auch ein beliebter Ruheplatz für Ringel- und Bartrobben, Kolonien von Seevögeln, und gelegentlich Eisbären und Belugawale. Ermaktangen, am östlichen Eingang des Fjords, ist ein Musterbeispiel für die Erosion des Landes durch das Meer.

Tag 5: Weite offene Tundra

Wenn es die Eisbedingungen erlauben, können wir auf der Nordseite der Reindyrsflya, der größten Tundrenregion Spitzbergens anlanden. Die weite und hügelige Ebene ist ein beliebtes Weidegebiet für Rentiere, und Brutgebiet für verschiedene Watvögel. Auf den Seen kann man auch Sterntaucher und Prachteiderenten beobachten.

Tag 6: Der gigantische Monaco-Gletscher

Je nach Wetterlage fahren wir in den Liefdefjord und nähern uns der 5 Kilometer-langen Front des schroffen Monaco-Gletschers. Die Abbruchkante des Gletschers ist ein beliebter Ort zur Nahrungssuche für tausende Dreizehenmöwen, bei Festeis vor der Abbruchkante findet der Eisbär dort gute Jagdbedingungen. Wenn die Eisverhältnisse hier früh in der Saison die Einfahrt verhindern, kann eine alternative Route entlang der Westküste von Spitzbergen genommen werden.

Tag 7: Auf zu den Krabbentauchern

Am Morgen landen wir auf Fuglesangen, wo wir die temperamentvollen Gruppen von Krabbentauchern beobachten können. Dann segeln wir nach Süden zum Magdalenafjord, einem der Gletscher gefüllten Höhepunkte von Spitzbergen. Bei einem Landgang sehen wir die Überreste des englischen Walfangs aus dem 17. Jahrhundert, sowie weitere große Krabbentaucher-Kolonien.

Tag 8: Die nördlichste Gemeinde der Erde

Sie fahren nach Norden zum Kongsfjorden und zum Krossfjorden. Die Landschaft wird wahrscheinlich winterlich sein, die Klippen und Hänge noch mit Schnee bedeckt. Hier  besuchen wir, die historisch interessant sind: Ny London, wo Sie die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen können, und Ny Ålesund, die nördlichste Gemeinde der Welt.

Dort sind ebenfalls Forschungsstationen angesiedelt und der berühmten Ankermast vom Luftschiff Norge, welches 1926 den ersten Flug über den Nordpol nach Nome, Alaska, unternahm. Der Krossfjord bietet Ausblicke auf kolossale Gletscher und hohe Berggipfel, aber letztlich bestimmt das Ausmaß des Fjordeises die Aktivitäten im Gebiet.

Tag 9: Die vergangenen Tage der Eisbärenjagd

Auf unserer Fahrt nach Süden ist das nächste Ziel eine Landung bei Fuglehuken. Hier sehen wir Überreste aus der Zeit der Eisbärenjagd. In der Nähe gibt es außerdem große Seevogelkolonien und einen Rastplatz für Seehunde. Alternativ können wir an der Küste im Forlandsundet, in der Engelskbukta oder bei Sarstangen landen. Hier werden gelegentlich Walrosse gesehen, und die Tundra lädt zu einem Spaziergang ein.

Tag 10: Weite Tundra, hohe Berge

Das nächste Ziel ist die Bohemanflya, eine ausgedehnte Tundraebene mit einer eigenen Avifauna (abhängig davon, wann der Frühling kommt), sowie spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. In Gipsvika können wir in der Nähe des Tempelbergs an Land gehen - einem Gebiet mit erodiertem Sedimentgestein aus der Oberkarbonzeit (vor ungefähr 290 Millionen Jahren).

Tag 11: Hin und wieder zurück

Jedes Abenteuer - egal wie groß - muss irgendwann zu Ende gehen. Wir verlassen das Schiff in Longyearbyen für den Heimflug, mit im Gepäck die Erinnerungen, die Sie überall dort begleiten werden, wo Ihr nächstes Abenteuer liegt.

SV Rembrandt van Rijn

Unser Dreimastschoner „Rembrandt van Rijn“ eignet sich ideal für Expeditionsfahrten in den Fjorden Grönlands und Spitzbergen. Alle Schiff-Informationen >>