Spitzbergen – Nordostgrönland, Aurora borealis

Spitzbergen – Nordostgrönland, Aurora borealis
Titel: Spitzbergen – Nordostgrönland, Aurora borealis
Daten:
Tripcode: RVR25-18-WBC
Dauer: 18 Nächte
Schiff: SV Rembrandt van Rijn
Einschiffung: Longyearbyen
Ausschiffung: Constable Pynt
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Reiseroute

ZUR BEACHTUNG: Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Grundvoraussetzung an Bord eines historischen Traditionssegelschiffes. Wichtiger Hinweis zum Segelprogramm: das Schiff ist mit Segeln ausgestattet und diese werden bei guten Bedingungen (offene See, Wassertiefe, passende Windverhältnisse, Zeitverfügbarkeit) auch eingesetzt. Dieses ist aber nicht garantiert. Der Kapitän entscheidet über Einsatz der Segel oder des Motors. Es gibt keinen Anspruch auf die eine oder andere Antriebsmethode. Falls Segel zum Einsatz kommen, werden diese von der Crew bedient. Die Gäste folgen den Sicherheitsanweisungen der Mannschaft.

Tag 1: Einschiffung in Longyearbyen

Ankunft in Longyearbyen, der „Hauptstadt“ (eigentlich: Verwaltungszentrum) Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen ( Tag 2 ) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.

Tag 2: Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet

Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse, die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet besuchen wir bei Poolepynten einen Ruheplatz von Walrossen sofern die Eisverhältnisse es zulassen, oder Anlandung bei Sarstangen.

Tag 3: Svitjodbreen und Birgerbukta

Heute fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta, mit Brutstätten der großen Raubmöwe und gute Chancen Bären zu sichten. Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist spektakulär. Zahlreiche Gletscher wälzen sich seinen Hängen entlang ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, die steilen Bergflanken werden von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen.

Tag 4: Ein weiterer Tag in Nordspitzbergen.

Ein weiterer Tag in Nordspitzbergen.

Tag 5 - 7: Auf See

Auf See. Kurs West durchqueren wir die Grönlandsee und sehen vielleicht in der Ferne das Eis des Ostgrönlandeisstromes. Wir halten Ausschau nach Walen und Seevögeln.

Tag 8: Anlandung bei Myggebugten

Sofern die Windverhältnisse es zulassen, versuchen wir in die Foster Bugt zu fahren, wo wir auf eine Anlandung bei Myggebugten am Nachmittag hoffen. Hinter der alten Jagdhütte (in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts waren hier norwegische Trapper auf der Jagd nach Eisbären und Polarfüchsen) breitet sich die offene Tundra aus, die von Moschusochsen bewohnt werden. Auf den kleinen Seen sind Gänse beheimatet.

Tag 9: Kaiser Franz Joseph Fjord

Wir steuern durch den Kaiser Franz Joseph Fjord, ein fantastischer Ort, umringt von hohen Bergen zu beiden Seiten. Im Inneren des Fjordes sammeln sich sehr viele Eisberge. Am Abend werden wir das unglaubliche Teufelschloss erreichen. Dieser herausragende Berg ist Teil des sogenannten Eleonora Bay Super-Gruppe: Sedimentgesteine, die zwischen 950 – 610 Millionen Jahren in einer Tiefe von 16 Kilometern entstanden sind. Die Landschaft wird durch diese einzigartige Geologie in den nächsten Tagen dominiert werden.

Tag 10: Blomster Bugt

Wir hoffen auf eine Anlandung an der Blomster Bugt, um dort die schönen geologischen Formationen zu besuchen. Schneehasen und seltene Vogelarten kann man hier zu sehen bekommen. Am Noah See sieht man manchmal Eistaucher mit ihren Jungen. Moschusochsen kommen hier auch vor und die Wandermöglichkeiten sind phänomenal. Am Nachmittag werden wir uns tiefer in Kejser Franz Joseph Fjord wagen und Schutz in Renbugten finden. Riesige Eisberge und die spektakuläre Landschaft werden uns den ganzen Weg durch dieses relativ schmale Fjordsystem begleiten.

Tag 11: Moschusochsen und Schneehasen

Heute versuchen wir in Renbugten anzlanden und hoffen auf Sichtung von Moschusochsen und Schneehasen. Zur Mittagszeit werden wir nach Osten und in den Antarctic Sound steuern mit Blick auf die alten Sedimentgesteine. Wir werden Zeuge, was die Plattentektonik auf die einst horizontalen Schichten bewirkt hat. Unser Ziel ist, Maria Ø vor Einbruch der Dunkelheit, zu erreichen.

Tag 12: Heute fahren wir in den Kong Oscars Fjord

Heute fahren wir in den Kong Oscars Fjord mit Ziel am Nachmittag eine Anlandungsstelle in der Nähe von Menander Øer zu finden. Dieser spektakuläre Ort bietet gute Wandermöglichkeiten und Chancen großen Landsäugetieren zu begegnen.

Tag 13: Antarctic Havn

Kong Oscars Fjord ist eine der größten Fjorde in der Region. Es geht weiter nach Osten und wir landen im Antarctic Havn. Die zweite Hälfte des Tages werden wir in diesem breiten und tiefen Tal verbringen, wo wir hoffentlich Gruppen von Moschusochsen sehen. Zu dieser Zeit des Jahres sind die herbstlichen Farben der spärlichen Vegetation dominierend und machen die Landschaft um einiges schöner. Geopolitik wurde hier in den frühen 1930'ies zwischen Norwegen und Dänemark ausgetragen.

Tag 14: Auf See

Auf See während des gesamten Tages.. Das Ziel ist es, das größte Fjordsystem der Welt zu erreichen: Scoresbysund.

Tag 15: Wir landen auf Danmarks Ø

Wir landen auf Danmarks Ø. Hier interessieren uns besonders die Überreste einer Inuit-Siedlung, die vor etwa 200 Jahren verlassen worden ist. Kreise aus Steinen, die sogenannten „Zeltringe“, deuten die Lage der ehemaligen Sommerbehausungen an, während Fundamentreste von Winterhäusern in der Nähe eines kleinen Kaps zu sehen sind. Diese archäologischen Fundstellen befinden sich in überraschend gutem Zustand, so daß man auch heute noch die Eingänge und sogar “bärensichere Speisekammern” sowie einige Gräber ausmachen kann. Im Laufe des Nachmittags nehmen wir Kurs auf die Ostseite von Milne Land , dort gibt es zahlreiche riesige Eisberge zu sehen.

Tag 16: Sydkap

Wir landen in der Nähe des Südkaps (Sydkap) im Scoresby Land an, dort gibt es schöne Aussichten. Schneehasen sieht man recht oft. Während der Mittagszeit dürften wir auf den Eingang im Nordvestfjord im Scoresby Land blicken können.Wir treffen auf gigantische Eisberge. Einige sind mit Sicherheit über 100 m hoch und mehr als einen Kilometer lang. Da der Fjord selbst nur etwa 400 m tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten hier auf Grund gelaufen.

Tag 17: Ittoqqortoormiit

Wir besuchen wir Ittoqqortoormiit, die größte Siedlung in der Region am Scoresbysund mit etwa 500 Einwohnern. Auf dem Postamt können Sie Briefmarken für Ihre Postkarten kaufen. Schlendern Sie durchs Dorf: Vor den bunt gestrichenen Holzhäusern schlafen Schlittenhunde und hängen die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären zum Trocknen.

Tag 18: Jameson Land

Am Morgen landen wir an einer Lagune an der Südküste von Jameson Land, nahe Kap Stewart, ein Gebiet mit Watvögeln und Gänsen, die sich hier für ihre herbstliche Migration sammeln. Die Landschaft ist sehr lieblich. Moschusochsen und Halsbandlemminge schaffen es, vom kargen Pflanzenwuchs dieser Tundra zu leben. Tiefer im Hurry Inlet landen wir am Fjordende an und unternehmen einen Spaziergang zu einem der Flüsse, die hier in den Fjord münden. Je nach Bedingungen planen wir einen Ausflug in der Nähe von Hareelv und steigen auf den J. P. Kochs Fjeld. In dieser Gegend fand man Fossilien, die die Verbindung zwischen Fischen und Amphibien in den unteren Kreidezeit beweisen. Wir verbringen die Nacht vor Anker unweit von Constable Pynt.

Tag 19: Ausschiffung in Constable Pynt

Wir landen am Flugplatz von Nerlerit Inaat (Constable Pynt) an. Rückreise vom Scoresby Sund mit dem Charter-Flugzeug nach Reykjavik (Flüge nicht inkludiert im Kabinenpreis der Reise).

SV Rembrandt van Rijn

Unser Dreimastschoner „Rembrandt van Rijn“ eignet sich ideal für Expeditionsfahrten in den Fjorden Grönlands und Spitzbergen. Alle Schiff-Informationen >>