Rundum Spitzbergen

Umrundung Spitzbergens

Rundum Spitzbergen
Cruise route
Titel: Rundum Spitzbergen
Daten:
Tripcode: NOO20-18-WBC
Dauer: 15 Nächte
Schiff: SV Noorderlicht
Einschiffung: Longyearbyen
Ausschiffung: Longyearbyen
Summary: Download cruise info in PDF
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Spitzbergen Reisen
 
Reiseroute

ZUR BEACHTUNG: N.B. Die Chancen einer kompletten Umrundung von Spitzbergen liegen bei 30% in der ersten Juli Hälfte, bei 60% in der zweiten Juli Hälfte, bei 90% in der ersten August Hälfte und bei 95% in der zweiten August Hälfte (Statistik basiert auf Erfahrungswerte der Jahre 1992 bis 2012). Falls eine Umrundung aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf den Nordosten oder Südosten von Spitzbergen konzentrieren. Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter. Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Grundvoraussetzung an Bord eines historischen Traditionssegelschiffes. Wichtiger Hinweis zum Segelprogramm: das Schiff ist mit Segeln ausgestattet und diese werden bei guten Bedingungen (offene See, Wassertiefe, passende Windverhältnisse, Zeitverfügbarkeit) auch eingesetzt. Dieses ist aber nicht garantiert. Der Kapitän entscheidet über Einsatz der Segel oder des Motors. Es gibt keinen Anspruch auf die eine oder andere Antriebsmethode. Falls Segel zum Einsatz kommen, werden diese von der Crew bedient. Die Gäste folgen den Sicherheitsanweisungen der Mannschaft.

Tag 1: Einschiffung in Longyearbyen

Ankunft in Longyearbyen, der „Hauptstadt“ (eigentlich: Verwaltungszentrum) Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen ( Tag 2 ) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.

Tag 2: Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen

Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse, die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet befindet sich ein Ruheplatz von Walrossen.

Tag 3: Smeerenburg, die größte Walfangstation Spitzbergens aus dem 17. Jahrhundert

Heute besuchen wir Smeerenburg, die größte Walfangstation Spitzbergens aus dem 17. Jahrhundert. Wir landen auch auf der kleinen Insel Ytre Norskøya, wo sich viele Gräber aus der Walfängerzeit befinden.

Tag 4 - 15: Wir sehen Walross, nehmen Ausflüge und sehen Walskelette

Wir segeln weiter entlang der Nordküste Spitzbergens. Unser Ziel ist entweder der Sorgfjord, wo sich häufig Walrosse aufhalten, oder die Murchison-Bucht, an deren Nordufer sich eine weite trockene Tundra erstreckt, Lebensraum zahlreicher Rentiere. Es gibt auch die Reste einer alten schwedischen Forschungsstation zu sehen. Sobald wir die Hinlopenstrasse erreichen, sind wir von Eiskappen umgeben. Wir steuern den von hohen Bergen umringten Lomfjord an. Die Augustabukta ist eine schöne Bucht nahe eines Gletschers, dessen Oberfläche spaltenfrei ist und es uns erlaubt, gefahrlos übers Eis zu gehen. An einer Klippe in der Nähe brütet die seltene und schöne Elfenbeinmöwe gemeinsam mit Gryllteisten in einer kleinen Kolonie. Häufig können hier auch Rentieren, Eisbären und Walrosse gesichtet werden. Als Nächstes segeln wir zum beeindruckenden Bråsvell-Gletscher. Wir unternehmen vielleicht einen Landgang auf Svartknausflya, einer polaren Kältewüste, oder wir besuchen die Wilhelmøya mit ihren alten Strandlinien und Überresten alter halb-fossiler Walskelette, wo eine Begegnung mit Eisbären möglich ist. Den spektakulären Heleysundet zwischen Spitzbergen und der Barentsinsel kann man nur gegen die Strömung passieren – eine spektakuläre Etappe. Sollte dies nicht möglich sein, segeln wir durch den Freemansundet. Am Kapp Lee auf der Edgeøya unternehmen wir eine Wanderung ins wunderschönen Rosenbergdalen, wo sich fast immer Rentier-Gruppen aufhalten. In der Diskobukta beeindruckt eine große, laute Kolonie von Dreizehenmöwen, die eine Schlucht besiedelt. Eisfüchse und Eisbären mit Jungtieren durchstreifen manchmal die Schlucht oft auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die häufig von den Brutsimsen fallen. Uralte, subfossile Walskelette liegen auf den erhöhten, ehemaligen Strandlinien weit im Landesinnern. Wir setzen unsere Erkundungstour im südlichen Spitzbergen fort und befahren das Labyrinth der Seitenfjorde im Hornsund. Hinter Brepollen – einer großen Gletscherablagerung im hintersten Teil des Fjordes – kreuzen wir entlang einer wunderbaren Gletscherkante, wo wir auf Eisbären und Bartrobben stoßen könnten. Die geologischen Formen dieser Gegend sind spektakulär und sehr bunt. Nach Möglichkeit möchten wir auch die polnische Forschungsstation bei Isbjørnhamna besuchen, deren freundliches Personal uns gern erklären wird, zu welchen Themen hier geforscht wird. Auf unserer Reise nach Longyearbyen fahren wir in den Bell Sund, um dort Ahlstrandhalvøya mit seiner interessanten geologischen Formationen und Überresten der Walfangzeit auf den Belugawal im 20igsten Jahrhundert einen Besuch abzustatten. Falls es die Zeit zulässt, besuchen wir Barentsburg, die einzige von Russen bewohnte Siedlung auf Spitzbergen, oder wir landen in Colesbukta, einer verlassenen russischen Kohlesiedlung.

Tag 16: Ausschiffung in Longyearbyen

Heimreise im Linienflug ab Longyearbyen nach Oslo.

SV Noorderlicht

Die SV Noorderlicht eignet sich hervorragend zum Segeln zwischen kleinen Inseln und bietet mit gesetzten Segeln gute Aussichtsbereiche an Deck. Alle Schiff-Informationen >>